Trommsdorff GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Aachen

Trommsdorff GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Trommsdorff GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Trommsdorffstr. 2-6
52477 Aachen

Unternehmensprofil

1868

Gegründet

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Trommsdorff GmbH & Co. KG im Überblick

Die Trommsdorff GmbH & Co. KG aus Aachen ist eines der ältesten deutschen Pharmaunternehmen und blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 1870, hat sich das Unternehmen einen festen Platz im deutschen Apothekenmarkt erarbeitet. Von den Anfängen als kleine Apotheke hat sich Trommsdorff zu einem bedeutenden Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen entwickelt. Der Name Trommsdorff ist nicht nur ein Synonym für Qualität, sondern auch für Innovation und Zuverlässigkeit im Gesundheitssektor.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Trommsdorff umfasst eine breite Palette an Arzneimitteln, die in Kategorien wie Kardiologie, Schlaganfallprophylaxe, Schlafmedizin und Erkältungsbehandlungen unterteilt sind. Zu den bekanntesten Produkten zählen hochwirksame Medikamente zur Blutdruckregulation und zur Unterstützung der Herzgesundheit, die großen Anklang bei Fachleuten und Patienten finden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch traditionelle Hausmittel an, die auf jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung basieren.

Mit einer strikten Einhaltung der GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) garantiert Trommsdorff höchste Standards in der Produktion. Die Anlagen sind mit modernster Technologie ausgestattet, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Medikamente zu gewährleisten. Die Produkte sind sowohl in Apotheken als auch über den Pharmagroßhandel bundesweit erhältlich, was eine flächendeckende Versorgung sicherstellt.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die regulatorische Einordnung des Unternehmens. Trommsdorff erfüllt alle notwendigen rechtlichen Anforderungen, um sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Arzneimittel in Deutschland herzustellen und zu vertreiben. Die Erlangung und der Erhalt von Zulassungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, um die Qualität und Sicherheit aller Produkte zu garantieren.

Standort Aachen / Nordrhein-Westfalen

Aachen ist als Grenzstadt zu Belgien und den Niederlanden ein strategisch wichtiger Standort für international tätige Pharmaunternehmen. Die Nähe zu anderen europäischen Märkten und die gute Infrastruktur fördern die Vernetzung und den Austausch innerhalb der Branche. Auch zu erwähnen ist die enge Kooperation von Trommsdorff mit der renommierten RWTH Aachen und dem Universitätsklinikum Aachen. Diese Institutionen bieten nicht nur erstklassige Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch einen Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, die für die Weiterentwicklung neuer Arzneimittel und Therapien entscheidend sind.

Ein weiterer Vorteil des Standorts Aachen ist die Existenz von Netzwerken und Initiativen zur Förderung von Innovationen im Gesundheitssektor. Trommsdorff profitiert von diesen regionalen Strukturen und kann so bei neuen Entwicklungen schneller auf Veränderungen im Markt reagieren.

Außerdem wird Trommsdorff als Arbeitgeber geschätzt. Das Unternehmen fördert die Weiterbildung und Entwicklung seiner Mitarbeiter und legt großen Wert auf eine positive Unternehmenskultur. Dies führt zu einer hohen Mitarbeiterbindung und einem vorteilhaften Arbeitsumfeld, das Kreativität und Effizienz fördert.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Pharmagrosshandel

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Häufige Fragen zu Trommsdorff GmbH & Co. KG

Was macht Trommsdorff GmbH & Co. KG?

Trommsdorff GmbH & Co. KG stellt Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und diätische Mittel her und ist auch für deren Vertrieb zuständig. Zusätzlich vertreibt sie verschiedene Medizinprodukte. Die Arzneimittel kommen bei Beschwerden im Herz-Kreislauf-System, im Magen-Darm-Bereich, den Atemwegen und bei Pilzinfektionen zur Anwendung. Muskeln werden mit Kalium-Magnesium-Präperaten unterstützt.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen