Trommsdorff GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1868
Gegründet
Trommsdorff GmbH & Co. KG im Überblick
Die Trommsdorff GmbH & Co. KG aus Aachen ist eines der ältesten deutschen Pharmaunternehmen und blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 1870, hat sich das Unternehmen einen festen Platz im deutschen Apothekenmarkt erarbeitet. Von den Anfängen als kleine Apotheke hat sich Trommsdorff zu einem bedeutenden Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen entwickelt. Der Name Trommsdorff ist nicht nur ein Synonym für Qualität, sondern auch für Innovation und Zuverlässigkeit im Gesundheitssektor.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Trommsdorff umfasst eine breite Palette an Arzneimitteln, die in Kategorien wie Kardiologie, Schlaganfallprophylaxe, Schlafmedizin und Erkältungsbehandlungen unterteilt sind. Zu den bekanntesten Produkten zählen hochwirksame Medikamente zur Blutdruckregulation und zur Unterstützung der Herzgesundheit, die großen Anklang bei Fachleuten und Patienten finden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch traditionelle Hausmittel an, die auf jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung basieren.
Mit einer strikten Einhaltung der GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) garantiert Trommsdorff höchste Standards in der Produktion. Die Anlagen sind mit modernster Technologie ausgestattet, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Medikamente zu gewährleisten. Die Produkte sind sowohl in Apotheken als auch über den Pharmagroßhandel bundesweit erhältlich, was eine flächendeckende Versorgung sicherstellt.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die regulatorische Einordnung des Unternehmens. Trommsdorff erfüllt alle notwendigen rechtlichen Anforderungen, um sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Arzneimittel in Deutschland herzustellen und zu vertreiben. Die Erlangung und der Erhalt von Zulassungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, um die Qualität und Sicherheit aller Produkte zu garantieren.
Standort Aachen / Nordrhein-Westfalen
Aachen ist als Grenzstadt zu Belgien und den Niederlanden ein strategisch wichtiger Standort für international tätige Pharmaunternehmen. Die Nähe zu anderen europäischen Märkten und die gute Infrastruktur fördern die Vernetzung und den Austausch innerhalb der Branche. Auch zu erwähnen ist die enge Kooperation von Trommsdorff mit der renommierten RWTH Aachen und dem Universitätsklinikum Aachen. Diese Institutionen bieten nicht nur erstklassige Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch einen Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, die für die Weiterentwicklung neuer Arzneimittel und Therapien entscheidend sind.
Ein weiterer Vorteil des Standorts Aachen ist die Existenz von Netzwerken und Initiativen zur Förderung von Innovationen im Gesundheitssektor. Trommsdorff profitiert von diesen regionalen Strukturen und kann so bei neuen Entwicklungen schneller auf Veränderungen im Markt reagieren.
Außerdem wird Trommsdorff als Arbeitgeber geschätzt. Das Unternehmen fördert die Weiterbildung und Entwicklung seiner Mitarbeiter und legt großen Wert auf eine positive Unternehmenskultur. Dies führt zu einer hohen Mitarbeiterbindung und einem vorteilhaften Arbeitsumfeld, das Kreativität und Effizienz fördert.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Trommsdorff GmbH & Co. KG
Was macht Trommsdorff GmbH & Co. KG?
Trommsdorff GmbH & Co. KG stellt Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und diätische Mittel her und ist auch für deren Vertrieb zuständig. Zusätzlich vertreibt sie verschiedene Medizinprodukte. Die Arzneimittel kommen bei Beschwerden im Herz-Kreislauf-System, im Magen-Darm-Bereich, den Atemwegen und bei Pilzinfektionen zur Anwendung. Muskeln werden mit Kalium-Magnesium-Präperaten unterstützt.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.