Messer Industriegase GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1898
Gegründet
11.000+ (global)
Mitarbeiter
Messer Industriegase GmbH im Überblick
Die Messer Industriegase GmbH ist die deutsche Niederlassung der Messer Group GmbH, einem der führenden europäischen Unternehmen im Bereich Industriegase, mit Sitz im Main-Taunus-Kreis, Hessen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1898 durch Adolf Messer hat sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur in der Gasindustrie entwickelt, der sowohl nationale als auch internationale Märkte bedient.
Messer ist nicht nur für die Herstellung und den Vertrieb von Industrie- und Medizingasen bekannt, sondern engagiert sich auch stark in der Forschung und Entwicklung, um Innovationen zu fördern. Die Produktpalette reicht von Hochreinen Gasen bis hin zu komplexen Lösungen für die Gasversorgung in verschiedenen Industrien.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Messer beliefert unter anderem medizinische Einrichtungen mit hochwertigem Sauerstoff, Lachgas und anderen spezifischen medizinischen Gasen. Diese Gase sind unverzichtbar für die Patientenversorgung in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und bei der Heimtherapie. Um den strengen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden, unterliegen medizinische Gase in Deutschland höchsten Reinheitsstandards und müssen als Arzneimittel entsprechend dem Arzneimittelgesetz (AMG) gekennzeichnet sein.
Über die medizinischen Gase hinaus produziert Messer eine Vielzahl von Industriegasen. Dazu gehören essentielle Gase wie Stickstoff, Argon, Wasserstoff und Kohlendioxid, die für eine Vielzahl von Anwendungen in der Lebensmittelindustrie, Metallverarbeitung, chemischen Industrie und vielen anderen Bereichen benötigt werden. Die kompetente Anwendung dieser Gase trägt erheblich zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung in den jeweiligen Industrien bei.
- Medizinische Gase: Sauerstoff, Lachgas, Stickstoffmonoxid.
- Industriegase: Stickstoff, Argon, Wasserstoff, Kohlendioxid.
- Gasgemische und Spezialgase: Maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Anwendungen.
Geschichte & Regulierung
Messer wurde 1898 in Frankfurt gegründet und hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. Heute zählt das Unternehmen mit über 11.000 Mitarbeitern in Europa und Asien zu den größten familiengeführten Industriegasunternehmen weltweit. Die langjährige Tradition und der Fokus auf Innovation haben Messer zu einem vertrauenswürdigen Partner für Kunden in unterschiedlichen Branchen gemacht.
Die regulatorische Einordnung der medizinischen Gase und deren Herstellung ist in Deutschland besonders streng. Diese Gase unterliegen dem Arzneimittelgesetz (AMG) und der Aufsicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Zudem erfolgt eine regelmäßige Kontrolle durch das Regierungspräsidium Darmstadt, um die Einhaltung der Normen und Standards sicherzustellen. Diese höchsten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen machen es möglich, dass Messer eine führende Rolle in der Gesundheitsversorgung spielt.
Die strategische Lage im Main-Taunus-Kreis gibt Messer zudem die Möglichkeit, regional bedeutende Kunden schnell und effizient zu bedienen. Die Nähe zu großen Städten wie Frankfurt am Main und Wiesbaden fördert nicht nur die logistische Flexibilität, sondern auch die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Industriepartnern.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Messer Industriegase GmbH
Was macht Messer Industriegase GmbH?
Messer Industriegase GmbH stellt Industriegase, Medizin- und Spezialgase her. Für den medizinischen Bereich liefert die Firma auch das Zubehör, wie Sauerstoffmasken oder Nasenkanüle, mit dem nötigen Service von Planung bis zur Montage.. Die Gase kommen zum Einsatz in der Beatmungstherapie, der Diagnostik, der Kältetherapie und der Schmerztherapie.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.