RIEMSER Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Vorpommern-Greifswald

RIEMSER Pharma GmbH ist ein deutsches Specialty-Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, das auf Onkologie (Supportivtherapie), Dermatologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und weitere Therapienischen spezialisiert ist.

RIEMSER Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

An der Wiek 7
17493 Vorpommern-Greifswald

Unternehmensprofil

~300

Mitarbeiter

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RIEMSER Pharma GmbH im Überblick

Die RIEMSER Pharma GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz auf der Insel Riems in Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern. Gegründet in einer Region, die für ihre lange Tradition in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung bekannt ist, hat sich RIEMSER zu einem wichtigen Akteur in der pharmazeutischen Industrie entwickelt. Die Unternehmensphilosophie fokussiert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Spezialprodukten, insbesondere für die dermatologischen und onkologischen Indikationen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

RIEMSER zeichnet sich durch seine Spezialisierung auf pharmazeutische Spezialprodukte und innovative Arzneimittel aus. Im Onkologiebereich bietet das Unternehmen unter anderem Arsentrioxid, ein wichtiges Therapeutikum für die Behandlung von akuter promyelozytärer Leukämie (APL), und Lomustin an, das bei bestimmten Formen von Hirntumoren Anwendung findet. Darüber hinaus vertreibt RIEMSER eine Vielzahl weiterer Onkologika, die auf seltene Krebserkrankungen abzielen. Dies zeigt das Engagement des Unternehmens, in therapeutischen Bereichen mit hohem medizinischen Bedarf zu arbeiten.

Im Dermatologiebereich bietet RIEMSER verschiedene spezialisierte Produkte zur Behandlung von Hautkrankheiten an, darunter Medikamente gegen Psoriasis und atopische Dermatitis. Die Produkte sind speziell auf die Bedürfnisse von Patienten mit seltenen Hauterkrankungen zugeschnitten. Zum Portfolio gehören auch innovativ formulierte Arzneimittel, die eine gezielte und effektive Therapie fördern. RIEMSER hat sich auf Nischenprodukte für seltene Indikationen sowie auf die Entwicklung von Orphan Drugs spezialisiert, die oft von größeren Pharmaunternehmen vernachlässigt werden.

Zusätzlich engagiert sich RIEMSER in der Forschung und Entwicklung von neuen Arzneimitteln in Kooperation mit akademischen Institutionen und anderen Forschungszentren. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, an der Spitze der therapeutischen Innovationen zu stehen und Produkte zu entwickeln, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Geschichte & Regulierung

Die Geschichte von RIEMSER reicht zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert, als auf der Insel Riems erste pharmazeutische Forschungsaktivitäten stattfanden. Seitdem hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und modernisiert. Besonders bemerkenswert ist, dass RIEMSER 2019 von der französischen Groupe Galenica übernommen wurde, was dem Unternehmen neue Möglichkeiten für internationale Kooperationen und Marktentwicklung eröffnet hat.

In Bezug auf die regulatorische Einordnung unterliegt RIEMSER Pharma strengen Regularien, die durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) festgelegt werden. Alle Produkte von RIEMSER sind gemäß den aktuellen europäischen Richtlinien zugelassen, was eine hohe Produktqualität und Sicherheit gewährleistet. Die strikte Einhaltung dieser Regularien ist nicht nur für die Marktverfügbarkeit der Produkte entscheidend, sondern auch für das Vertrauen der Patienten und Fachkräfte in die Produkte des Unternehmens.

Regionale Bedeutung

Die Standortwahl auf der Insel Riems hat nicht nur historische Gründe, sondern spielt auch eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft. RIEMSER Pharma schafft zahlreiche Arbeitsplätze und trägt zur Entwicklung des lokalen Gesundheitssektors bei. Das Unternehmen pflegt enge Beziehungen zu regionalen Bildungseinrichtungen und fördert Initiativen, die die pharmazeutische Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen. Es engagiert sich aktiv in der Region, indem es lokale Gesundheitsprojekte und Forschungsinitiativen unterstützt und somit zur Stärkung des Standorts beiträgt.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu RIEMSER Pharma GmbH

Was macht RIEMSER Pharma GmbH?

Die RIEMSER Pharma GmbH produziert Humanarznei und vermarktet sie. Hauptprodukte sind verschreibungspflichtige Mittel in der Onkologie, Medikamente gegen Tuberkulose und Heilmittel für Infektions- und Hautkrankheiten. Die Firma gehört seit 2021 zum spanischen Pharmaunternehmen Esteve bei gleichzeitiger Namensänderung.

Welche Arzneimittel stellt RIEMSER Pharma GmbH her?

RIEMSER Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Vorpommern-Greifswald. RIEMSER Pharma GmbH ist ein deutsches Specialty-Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, das auf Onkologie (Supportivtherapie), Dermatologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und weitere Therapienischen spezialisiert ist. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen