RIEMSER Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
~300
Mitarbeiter
RIEMSER Pharma GmbH
RIEMSER Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz auf der Insel Riems in Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Spezialarzneimitteln in den Bereichen Dermatologie und Onkologie.
Tätigkeitsfeld & Produkte
RIEMSER spezialisiert sich auf Spezialarzneimittel und seltene Indikationen. Im Onkologiebereich vertreibt das Unternehmen Arsentrioxid zur Behandlung von akuter promyelozytärer Leukämie (APL) und Lomustin für bestimmte Hirntumoren. Das Portfolio umfasst weitere Onkologika für seltene Krebserkrankungen.
Im Dermatologiebereich bietet RIEMSER spezialisierte Produkte zur Behandlung von Psoriasis und atopischer Dermatitis sowie weiterer seltener Hauterkrankungen. Der Fokus liegt auf Nischenprodukten und Orphan Drugs, die von größeren Pharmaunternehmen oft nicht bearbeitet werden. RIEMSER kooperiert mit akademischen Institutionen und Forschungszentren bei der Entwicklung neuer Arzneimittel.
Das Unternehmen arbeitet mit akademischen Institutionen und Forschungszentren zusammen, um neue Arzneimittel zu entwickeln und die Produktentwicklung an den aktuellen wissenschaftlichen Stand anzupassen.
Geschichte & Regulierung
RIEMSER geht auf pharmazeutische Forschungsaktivitäten zurück, die im frühen 20. Jahrhundert auf der Insel Riems begannen. 2019 wurde das Unternehmen von der französischen Groupe Galenica übernommen.
RIEMSER unterliegt den Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Alle Produkte sind nach europäischen Richtlinien zugelassen und erfüllen die geltenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Regionale Bedeutung
RIEMSER Pharma schafft Arbeitsplätze auf der Insel Riems und trägt zur Entwicklung des lokalen Gesundheitssektors bei. Das Unternehmen arbeitet mit regionalen Bildungseinrichtungen zusammen und unterstützt Initiativen zur pharmazeutischen Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen engagiert sich in lokalen Gesundheitsprojekten und Forschungsinitiativen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu RIEMSER Pharma GmbH
Was macht RIEMSER Pharma GmbH?
Die RIEMSER Pharma GmbH produziert Humanarznei und vermarktet sie. Hauptprodukte sind verschreibungspflichtige Mittel in der Onkologie, Medikamente gegen Tuberkulose und Heilmittel für Infektions- und Hautkrankheiten. Die Firma gehört seit 2021 zum spanischen Pharmaunternehmen Esteve bei gleichzeitiger Namensänderung.
Welche Arzneimittel stellt RIEMSER Pharma GmbH her?
RIEMSER Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Vorpommern-Greifswald. RIEMSER Pharma GmbH ist ein deutsches Specialty-Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, das auf Onkologie (Supportivtherapie), Dermatologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und weitere Therapienischen spezialisiert ist. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.