TEVA GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1901
Gegründet
rund 2.900
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Generika, Biosimilars, Zentrales Nervensystem
TEVA GmbH
TEVA GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft von Teva Pharmaceutical Industries Ltd., dem größten Hersteller von Generika-Arzneimitteln weltweit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Tel Aviv (Israel) ist an der New Yorker Börse (NYSE) sowie der Börse Tel Aviv notiert. TEVA wurde 1901 in Jerusalem als Apotheke gegründet. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 40.000 Mitarbeitende. Der Sitz in Ulm (Baden-Württemberg) koordiniert das deutsche Geschäft, einschließlich der Marke Ratiopharm, die TEVA 2010 akquirierte. Ulm fungiert als Zentrum für Forschung, Entwicklung und Vertrieb.
Tätigkeitsfeld & Produkte
TEVA ist in Deutschland in zwei Bereichen tätig: Generika und innovative Arzneimittel. Im Generikabereich vermarktet TEVA unter den Marken TEVA und Ratiopharm. Das Generika-Portfolio umfasst Hunderte von Wirkstoffen in nahezu allen Therapiebereichen: Schmerztherapie, kardiovaskuläre Erkrankungen, Antibiotika, psychische Erkrankungen.
Im Bereich innovative Arzneimittel bietet TEVA Ajovy (Fremanezumab) zur Migräneprophylaxe und Austedo (Deutetrabenazin) für tardive Dyskinesie und Chorea Huntington an. Im Segment Atemwegserkrankungen entwickelt TEVA Inhalatoren und Behandlungskonzepte. Das Unternehmen investiert in Arzneimittelforschung. TEVA produziert APIs (Active Pharmaceutical Ingredients) im eigenen Betrieb, wodurch Qualitätskontrolle und Versorgungssicherheit gewährleistet werden.
TEVA nutzt kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung für therapeutische Ansätze. Die Eigenproduktion von Wirkstoffen ermöglicht unmittelbare Kontrolle des Herstellungsprozesses und Einhaltung von Qualitätsstandards.
Regulierung & Marktposition
TEVA produziert nach GMP-Standard (Good Manufacturing Practice). In Deutschland vertriebene Produkte unterliegen der Regulierung durch BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur). Diese Anforderungen sichern die Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimittel. TEVA/Ratiopharm ist als großer Generikahersteller in der Versorgung der deutschen Bevölkerung mit kostengünstigen Arzneimitteln tätig und Partner im Gesundheitssystem.
Ratiopharm ist in Deutschland etabliert und bekannt für Generika als kostengünstige Alternative zu Originalpräparaten. TEVA ist Mitglied im Deutschen Generikaverband (Pro Generika) und engagiert sich für die Belange der Branche.
TEVA am Standort Ulm unterstützt regionale Projekte und Initiativen im Bereich Gesundheit und Bildung.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu TEVA GmbH
Was macht TEVA GmbH?
TEVA GmbH produziert Medikamente für die Bereiche Neurologie, Onkologie und die Schmerztherapie. Schwerpunkt von Entwicklung und Forschung liegt auf nicht verschreibungspflichtigen Produkten und neuen Versionen von Generika. In Deutschland ist TEVA Marktführer bei der Entwicklung von Mitteln bei Multipler Sklerose.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.