Théa Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1994
Gegründet
1.500+ (global)
Mitarbeiter
Théa Pharma GmbH im Überblick
Théa Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der französischen Thea Pharma SAS, einem auf Ophthalmologie spezialisierten Pharmaunternehmen. Die Niederlassung hat ihren Sitz in Berlin und betreut Augenärzte und Augenkliniken in Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 2006 hat sich Théa Pharma einen Ruf als zuverlässiger Partner für Fachärzte erarbeitet, insbesondere durch die enge Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung innovativer Therapieansätze.
Ophthalmologische Pharmazeutika
Théa ist in Deutschland bekannt für ein umfangreiches Portfolio ophthalmologischer Produkte: Augentropfen gegen Glaukom und Augeninnendruckerhöhung (Tafluprost, Travoprost), Augentropfen bei trockenem Auge (Thealoz Duo, Hyabak) und antiinfektiöse Augentropfen. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Produkte zu entwickeln, die sowohl effektiv als auch gut verträglich sind. Besonders hervorzuheben ist die breite Palette an konservierungsmittelfreien Formulierungen, die für empfindliche Patienten besonders verträglich sind und sich in einer anwenderfreundlichen Verpackung präsentieren. Darüber hinaus umfasst das Produktportfolio auch spezielle Formulierungen für Kinder und Patienten mit besonderen Bedürfnissen, was die Versorgungsmöglichkeiten erweitert.
Regulatorische Einordnung
Théa Pharma GmbH unterliegt den strengen Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie der zuständigen deutschen Behörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Arzneimittel werden nach den aktuellen GMP-Standards (Good Manufacturing Practice) produziert. Dies sichert die Qualität und Sicherheit der Produkte über den gesamten Herstellungsprozess hinweg. Théa ist stets bestrebt, alle regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und ihren Einfluss auf die medizinische Gemeinschaft und die Patientenversorgung im Bereich Ophthalmologie verantwortungsvoll auszuüben.
Forschung und Entwicklung
Ein bedeutender Aspekt von Théa Pharma ist die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Fachärzten zusammen, um neuartige Behandlungsmöglichkeiten zu erforschen. Innovative Ansätze, wie die Entwicklung von thermo-adaptiven Augentropfen oder erweiterte Formulierungen für spezifische Augenkrankheiten, unterstreichen das Engagement von Théa für die optimale Patientenversorgung. Die Forschungsergebnisse werden regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen vorgestellt, was den Austausch mit der Fachwelt fördert.
Standort Berlin
Berlin mit der Charité und einem dichten Netz an Augenärzten und Augenkliniken ist ein idealer Standort für Théa Pharma Deutschland. Von hier aus werden niedergelassene Ophthalmologen und Augenkliniken deutschlandweit betreut. Die zentrale Lage ermöglicht es, schnell auf die Bedürfnisse der Fachärzte zu reagieren und maßgeschneiderte Schulungen sowie Informationsveranstaltungen anzubieten. Auch die Zusammenarbeit mit Universitäten in und um Berlin trägt zur Innovationskraft des Unternehmens bei.
Regionale Bedeutung und Engagement
Théa Pharma engagiert sich aktiv in der regionalen Gemeinschaft, insbesondere durch die Förderung von Aufklärungskampagnen über Augenkrankheiten. Das Unternehmen unterstützt Aktionen zur Früherkennung und Prävention, die vor allem älteren Menschen zugutekommen. Zudem kooperiert Théa mit verschiedenen Organisationen, um die Versorgungssituation in der Ophthalmologie zu verbessern. Die enge Zusammenarbeit mit Augenkliniken in Berlin und den umliegenden Regionen stärkt nicht nur die lokale Gesundheitsversorgung, sondern auch das Vertrauen in die Qualität und Wirksamkeit der Produkte.
Weitere Pharmaunternehmen in Deutschland | Pharmaunternehmen in Berlin | Pharmaunternehmen Ophthalmologie
```Häufige Fragen zu Théa Pharma GmbH
Was macht Théa Pharma GmbH?
Théa Pharma GmbH hat als pharmazeutisches Unternehmen die Ophthalmologie, die Augenheilkunde, als Schwerpunkt. Zur Pflege, Prävention und Heilung bieten sie Produkte an, die konservierungsmittelfrei sind und u.a. bei trockenen Augen, Glaukom, Entzündungen und Allergien verwendet werden. Augentropfen, sterile Reinigungstücher, Antibiotika und passende Nahrungsergänzung stehen auf der Produktpalette.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.