Roche Pharma AG

Pharmaunternehmen · Lörrach

Roche Pharma AG ist die deutsche Niederlassung des Schweizer Pharmakonzerns Roche mit Sitz in Grenzach-Wyhlen. Roche ist führend in Onkologie, Immunologie, Ophthalmologie und Neurowissenschaften und Weltmarktführer in der In-vitro-Diagnostik.

Roche Pharma AG Adresse & Kontakt

Adresse

Emil-Barell-Straße 1
79639 Lörrach

Unternehmensprofil

1896

Gegründet

100.000+ (Konzern)

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Pharma und Diagnostik, personalisierte Medizin, Gentherapie, digitale Gesundheit

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Roche Pharma AG – Deutsches Unternehmen der Roche-Gruppe

Roche Pharma AG ist die pharmazeutische Tochtergesellschaft des Schweizer Roche-Konzerns in Deutschland und sitzt in Lörrach an der deutsch-schweizer Grenze. Das Unternehmen versorgt den deutschen Markt mit Arzneimitteln und diagnostischen Produkten. Die Nähe zum Hauptsitz Basel ermöglicht kurze Wege zwischen Forschung und Marktanwendung.

Onkologie, Immunologie und Diagnostik

Roche Deutschland bietet Therapien und Diagnostika in folgenden Bereichen:

  • Herceptin (Trastuzumab) – monoklonaler Antikörper gegen HER2-positive Brustkrebsformen.
  • Avastin (Bevacizumab) – Antikörper, der die Tumorangiogenese hemmt.
  • Perjeta (Pertuzumab) – wird in Kombination mit Herceptin gegen HER2-positive Tumoren eingesetzt.
  • Kadcyla – Kombinationstherapie aus monoklonalerem Antikörper und Chemotherapeutikum.
  • Phesgo – Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab in einer Dosis.
  • Tecentriq (Atezolizumab) – PD-L1-Checkpoint-Inhibitor zur Aktivierung von Antitumorreaktionen.
  • Ocrevus (Ocrelizumab) – Behandlung Multipler Sklerose.
  • Actemra (Tocilizumab) – Therapie rheumatoider Arthritis und bei Zytokinstürmen, z.B. bei schweren COVID-19-Verläufen.

Roche Diagnostics stellt In-vitro-Diagnostika für die Labormedizin sowie Point-of-care-Tests bereit. Diese ermöglichen schnellere Diagnosen und zeitnahe Therapieentscheidungen.

Standort Lörrach

Der Standort Lörrach ist Sitz der Roche Pharma AG in Deutschland. Von dort werden Kliniken und niedergelassene Ärzte mit Therapeutika und diagnostischen Lösungen beliefert. Die Zusammenarbeit mit Basel ermöglicht es, neue Ansätze in die Praxis umzusetzen und die Standards der Arzneimittelsicherheit einzuhalten.

Roche engagiert sich in Lörrach in lokalen Gesundheits- und Bildungsinitiativen sowie Weiterbildungsprogrammen für Fachkräfte im Gesundheitssektor.

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Häufige Fragen zu Roche Pharma AG

Was macht Roche Pharma AG?

Roche Pharma AG ist in Deutschland mit beiden Geschäftsbereichen, der Pharmazeutik und der Diagnostik, vertreten. Dabei bedient sie die gesamte Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Produktion bis zur Vermarktung und Vertrieb. Neben Medikamenten für Diabetes und das Herz-Kreislauf-System werden parenterale Arznei hergestellt und diagnostische Geräte für die Intensiv- und Primärversorgung.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen