Eumedica Pharmaceuticals GmbH Adresse & Kontakt
Eumedica Pharmaceuticals GmbH im Überblick
Eumedica Pharmaceuticals GmbH ist die deutsche Niederlassung der belgischen Eumedica S.A. und hat ihren Sitz in Lörrach, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und den Vertrieb von intravenösen und inhalativen Spezialarzneimitteln spezialisiert. Der Standort Lörrach an der Grenze zur Schweiz und Frankreich bietet eine günstige Position im europäischen Pharmadistributionsnetz. Diese regionale Lage ermöglicht nicht nur schnellen Zugang zu verschiedenen Märkten, sondern fördert auch Kooperationen mit internationalen Partnern im Gesundheitswesen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Eumedica hat sich als wichtiger Akteur im Bereich der Intensivmedizin und Spezialtherapien etabliert. Das bekannteste Produkt des Unternehmens ist Choledyl (Cholin-Theophyllinat), das insbesondere zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Neben diesem Arzneimittel vertreibt Eumedica eine Vielzahl weiterer Produkte, die auf spezifische klinische Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Analgetika für operative Eingriffe.
Das Unternehmen bedient Kliniken und Fachärzte nicht nur in Deutschland, sondern auch in weiteren europäischen Märkten. Durch gezielte Forschung und Entwicklung schafft Eumedica innovative Arzneimittel, die eindeutig auf die speziellen Anforderungen im Klinikalltag ausgerichtet sind. Der Vertrieb erfolgt über ein gut ausgebautes Netzwerk, das sowohl einen schnelleren Zugang zu den Produkten als auch eine kontinuierliche medizinische Betreuung der Anwender garantiert.
Regulierung
Eumedica Pharmaceuticals GmbH unterliegt als Arzneimittelhändler und -importeur den Anforderungen des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG) und den EU-Direktiven für pharmazeutische Unternehmen. Das Unternehmen ist beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert und wird durch das Regierungspräsidium Freiburg beaufsichtigt. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen stellen sicher, dass die Produkte hohen Qualitätsstandards entsprechen und die Sicherheit der Patienten jederzeit gewährleistet wird.
Zusätzlich hält Eumedica alle erforderlichen Zertifizierungen, um den Anforderungen an die Arzneimittelproduktion und den Import gerecht zu werden. Der Fokus auf Qualität und Sicherheit wird durch regelmäßige Audits und Inspektionen sowohl durch interne als auch durch externe Prüfer untermauert. Eumedica verfolgt somit das Ziel, nicht nur gesetzliche Vorschriften zu erfüllen, sondern auch einen echten Mehrwert für das Gesundheitswesen bereitzustellen.
Regionale Bedeutung
Die Eumedica Pharmaceuticals GmbH spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Durch die geographische Nähe zu großen Metropolregionen sowie zu verschiedenen medizinischen Einrichtungen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich, ist das Unternehmen in der Lage, schnell auf Veränderungen im Gesundheitssektor zu reagieren. Dies unterstützt nicht nur die Verfügbarkeit von Spezialarzneimitteln, sondern fördert auch den Austausch mit medizinischen Fachkreisen.
In Lörrach selbst ist Eumedica darüber hinaus ein wichtiger Arbeitgeber und bietet zahlreiche Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen, von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis zum Vertrieb. Das Unternehmen trägt aktiv zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei, indem es Kooperationen mit lokalen Bildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen eingeht.
Besonderheiten und Innovationen
Eumedica zeichnet sich durch seinen Fokus auf Forschung und Entwicklung von innovativen Arzneimitteln aus. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in klinische Studien, um die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Produkte weiter zu optimieren. Ein aktuelles Projekt, das derzeit in der Pipeline ist, befasst sich mit der Weiterentwicklung von Formulierungen für inhalative Medikamente zur Verbesserung der Patientenerfahrung.
Zudem beteiligt sich das Unternehmen an internationalen Forschungsinitiativen, um neue Erkenntnisse und Technologien in die Produktentwicklung zu integrieren. Eumedica ist auch aktiv in der Patientenaufklärung tätig und bietet daher Schulungen für medizinisches Fachpersonal an, um den sicheren Umgang mit seinen Arzneimitteln zu gewährleisten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Eumedica Pharmaceuticals GmbH
Was macht Eumedica Pharmaceuticals GmbH?
Eumedica Pharmaceuticals GmbH ist ein Großhändler für pharmazeutische Erzeugnisse. Kerngeschäft ist die Unterstützung von Pharmaunternehmen bei verschiedenen Schritten, angefangen bei der Verteilung über die Logistik und Verpackung nach Wunsch bis hin zur Erledigung regulatorischer Angelegenheiten. Das Unternehmen ist international aktiv.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.