Iscador AG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Mistelzubereitungen, anthroposophische Krebstherapie, pflanzliche Arzneimittel
Iscador AG im Überblick
Iscador AG mit Niederlassung in Lörrach, Baden-Württemberg, stellt Mistelextrakte für die anthroposophische Krebstherapie her. Die Schweizer Muttergesellschaft entwickelt das Präparat Iscador, das international in der onkologischen Begleittherapie verwendet wird. Mistelextrakte werden zunehmend als komplementäre Behandlungsmethode genutzt, um die Lebensqualität während und nach einer Krebsbehandlung zu verbessern.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Iscador spezialisiert sich auf die Herstellung von Mistelextrakten (Viscum album) für die adjuvante Krebstherapie. Das Hauptprodukt Iscador wird in der anthroposophischen Medizin als Ergänzung zur schulmedizinischen Krebsbehandlung eingesetzt. Die Mistelpräparate werden aus biodynamisch angebautem Mistelkraut hergestellt und folgen den Prinzipien der anthroposophischen Pharmazeutik nach Rudolf Steiner. Neben Iscador bietet das Unternehmen auch Helixor und Abnobaviscum an, die in der onkologischen Therapie verwendet werden. Diese Produkte sollen die Immunabwehr stärken und die Lebensqualität der Patienten fördern, indem sie Nebenwirkungen konventioneller Therapien mindern.
Iscador AG bezieht Misteln aus biologisch-dynamischen Anbauregionen in Europa. Die Rohstoffe unterliegen Qualitätskontrollen zur Überprüfung von Reinheit und Wirksamkeit.
Regulatorische Einordnung
In Deutschland sind die Produkte der Iscador AG als Arzneimittel zugelassen und nach § 22 des Arzneimittelgesetzes (AMG) registriert. Die Zulassungen erfolgen nach Prüfungen durch die zuständigen Behörden, die sicherstellen, dass die anthroposophischen Arzneimittel therapeutisch wirken und keine unzumutbaren Risiken für die Patienten darstellen.
Iscador AG arbeitet mit medizinischen Fachgesellschaften und Wissenschaftlern zusammen. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit von Mistelextrakten in der onkologischen Therapie.
Regionale Bedeutung
Iscador AG beschäftigt Mitarbeiter in Lörrach und trägt zur lokalen Wirtschaft bei. Das Unternehmen führt Informationsveranstaltungen und Workshops für Fachkräfte und die Öffentlichkeit durch, um über anthroposophische Medizin zu informieren und den Dialog zwischen Schulmedizin und alternativen Ansätzen zu fördern.
Iscador bietet Schulungsprogramme für Ärzte und Therapeuten zur Anwendung von Mistelextrakten an und fördert damit die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Disziplinen.
Besonderheiten der Iscador AG
Iscador AG verfolgt anthroposophische Prinzipien von der Anbautechnik über die Verarbeitung der Rohstoffe bis zur Vermarktung. Das Unternehmen legt Wert auf Transparenz und Patientenaufklärung durch Informationsmaterialien und Veranstaltungen.
Die Produkte von Iscador AG können mit konventionellen Behandlungen kombiniert werden und bieten eine Ergänzung zur herkömmlichen Krebstherapie.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Iscador AG
Was macht Iscador AG?
Iscador AG stellt als pharmazeutisches Unternehmen Heilmittel zur integrativen Behandlung von Krebserkrankungen her. Dabei unterstützt sie Forschungen auf dem Gebiet der anthroposophischen Arzneimittel und macht sich diese für die Krebsbehandlung zunutze. Zur Zusatzbehandlung stellt sie verschiedene Mistelpräparate her, die als Injektionslösungen erhältlich sind.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.