Lipomed GmbH

Pharmaunternehmen · Lörrach

Lipomed GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Lörrach, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Lipomed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hegenheimer Str. 2
79576 Lörrach

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Lipomed GmbH im Überblick

Lipomed GmbH ist die deutsche Niederlassung der schweizerischen Lipomed AG und hat ihren Sitz in Lörrach, Baden-Württemberg – geografisch direkt an der Grenze zur Schweiz gelegen. Das Unternehmen ist auf pharmazeutische Referenzstandards, analytische Substanzen sowie pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) spezialisiert. Lipomed hat sich in der Branche einen Namen gemacht und steht für Qualität sowie innovative Lösungen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Produktion und Entwicklung ist Lipomed für viele Unternehmen ein unverzichtbarer Partner.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Lipomed stellt hochreine pharmazeutische Referenzstandards und analytische Substanzen her, die in der Qualitätskontrolle von Arzneimitteln, in Forschungslaboratorien und bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte eingesetzt werden. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Substanzen aus den Bereichen Analgesie, Psychiatrie und Neurologie. Die spezifische Expertise von Lipomed in diesen Bereichen ermöglicht es, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die den verschiedenen Bedürfnissen der pharmazeutischen Industrie gerecht werden.

Zusätzlich zu den Referenzstandards und analytischen Substanzen bietet Lipomed auch eine gesonderte Produktlinie an, die sich mit biopharmazeutischen Wirkstoffen beschäftigt. Diese Wirkstoffe sind entscheidend für die Entwicklung von modernen therapeutischen Ansätzen, insbesondere in der Onkologie und Immunologie. Die ständige Innovation und Anpassung des Produktangebots an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sorgt dafür, dass Lipomed stets an der Spitze der technologischen Entwicklungen steht.

Regulierung & Qualität

Lipomed GmbH unterliegt als Arzneimittelhersteller und Wirkstoffproduzent den EU-GMP-Anforderungen sowie den Vorschriften des BfArM. Referenzstandards müssen höchste Reinheitsstufen erfüllen und werden gemäß ICH-Leitlinien charakterisiert. Diese strengen regulatorischen Vorgaben garantieren, dass die Produkte von Lipomed den höchsten Qualitätsstandards entsprechen, welche für die Arzneimittelindustrie von entscheidender Bedeutung sind. Jeder Produktionsprozess wird durch umfangreiche Tests und Qualitätskontrollen begleitet, um die sichere Anwendung und die Effektivität der pharmazeutischen Produkte zu gewährleisten.

Die Nähe zum Pharmacampus Schweiz-Oberrhein ermöglicht enge Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Basel und Freiburg. Dies eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung und unterstreicht die regionalen Verbindungen von Lipomed. Die Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen fördert die Innovationskraft des Unternehmens und sorgt dafür, dass neueste wissenschaftliche Fortschritte schnell und effektiv in die Produktentwicklung einfließen.

Zusätzlich engagiert sich Lipomed in verschiedenen wissenschaftlichen Netzwerken, wodurch der Austausch von Wissen und Erfahrungen intensiviert wird. Dies hilft, Trends in den Bereichen Arzneimittelentwicklung und Qualitätskontrolle frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Die aktive Teilnahme an Fachkonferenzen und Seminaren fördert nicht nur die eigene Sichtbarkeit, sondern auch den Dialog mit anderen Fachleuten der Branche.

Regionale Bedeutung

Als fester Bestandteil der dynamischen Pharma- und Biotechnologiebranche in Südwestdeutschland nimmt Lipomed eine Schlüsselrolle in der Region Lörrach ein. Mit seiner internationalen Ausrichtung und den umfangreichen Partnerschaften in der Schweiz und darüber hinaus ist das Unternehmen sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für die globalen Märkte von Bedeutung. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Talent in der Region trägt Lipomed aktiv zur regionalen Entwicklung bei.

Die ständige Investition in moderne Produktionstechnologien sowie in die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter sorgt dafür, dass Lipomed nicht nur heute, sondern auch in Zukunft eine bedeutende Rolle in der pharmazeutischen Industrie spielt. Das Engagement in nachhaltigen Praktiken und Umweltschutzmaßnahmen ist ebenfalls ein bedeutender Aspekt der Unternehmensphilosophie und demonstriert den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Lipomed GmbH

Was macht Lipomed GmbH?

Lipomed GmbH hat die Erforschung, Entwicklung und Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen für die Hämatologie und Onkologie zum Schwerpunkt. Außerdem bedient sie Nischenindikationen.

Welche Arzneimittel stellt Lipomed GmbH her?

Lipomed GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Lörrach. Einleitung Lipomed GmbH ist ein renommierter Anbieter von pharmazeutischen Produkten und Dienstleistungen mit Hauptsitz in Arlesheim, Schweiz. Gegründet im Jahre 1990, hat sich da Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen