Ziehm Imaging GmbH Adresse & Kontakt
Ziehm Imaging GmbH: Profil
Ziehm Imaging GmbH mit Sitz in Nürnberg, Bayern, stellt mobile C-Bögen und Systeme für die intraoperative Bildgebung her. Das 1972 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert mobile Röntgengeräte und 3D-Bildgebungssysteme für chirurgische Eingriffe. Die Systeme des Unternehmens werden weltweit exportiert, und Ziehm Imaging unterhält Tochtergesellschaften in den USA, UK und weiteren Ländern.
Leistungen und Produkte
Ziehm Imaging produziert mobile C-Bögen für die intraoperative Bildgebung in verschiedenen medizinischen Disziplinen, darunter Orthopädie, Traumatologie, Gefäßchirurgie und Neurochirurgie. Das Produktportfolio umfasst sowohl 2D- als auch 3D-Bildgebungsfunktionen. Die flachdetektorbasierte Technologie der C-Bögen ermöglicht präzisere Diagnosen sowie Eingriffe. Die verwendeten Bildverarbeitungssysteme sind auf die Anforderungen aktueller chirurgischer Verfahren abgestimmt. Weitere Produktlinien beinhalten mobile Röntgengeräte, die speziell für die Anforderungen in der Intensivmedizin und im OP-Bereich konzipiert sind.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von medizinischen Geräten unterliegt Ziehm Imaging strengen regulatorischen Vorgaben und Normen. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der internationalen Normen ISO 13485, die die Qualitätsmanagementsysteme für die Herstellung von Medizinprodukten regeln. Vor der Markteinführung durchlaufen die Produkte umfassende Tests und Zertifizierungsprozesse. Entsprechende Zulassungen durch nationale und internationale Gesundheitsbehörden sind Voraussetzung für den Vertrieb auf dem globalen Markt.
Regionale Bedeutung und Partnernetzwerk
Nürnberg ist die größte fränkische Stadt und Bayerns zweitgrößte Metropole. Das Klinikum Nürnberg und das Universitätsklinikum Erlangen in der Nachbarstadt sind nicht nur wichtige Partner, sondern auch Referenzkunden für Ziehm Imaging. Diese institutionellen Verbindungen spielen eine Rolle in der klinischen Validierung neuer Produkte und Technologien. Darüber hinaus ist die Metropolregion Nürnberg ein Zentrum für Medizintechnik mit zahlreichen Forschungsinstituten, Hochschulen und anderen Medizintechnikunternehmen. Diese Vernetzung fördert Wissenstransfer innerhalb der Region.
Besonderheiten und Innovationskraft
Ein wesentliches Merkmal von Ziehm Imaging ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios. Dies zeigt sich in der Entwicklung benutzerfreundlicher und robuster Bildgebungslösungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Chirurgen und Krankenhausmitarbeiter abgestimmt sind. Die mobile Bildgebungstechnologie ermöglicht eine flexible Anwendung direkt am Patientenbett und sorgt so für effiziente Arbeitsabläufe in Kliniken und OP-Sälen. Ziehm Imaging investiert auch in Forschung und Entwicklung, um nicht nur bestehende Produkte zu verbessern, sondern auch neue Technologien wie die Integration von KI in die Bildverarbeitung zu erkunden.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Ziehm Imaging GmbH
Was macht Ziehm Imaging GmbH?
Spezialist für mobile röntgenbasierte Bildgebungslösungen (C-Bögen). 1972 in Nürnberg gegründet und weltweit in Orthopädie, Traumatologie und Gefäßchirurgie eingesetzt.
Wo befindet sich Ziehm Imaging GmbH?
Ziehm Imaging GmbH hat seinen Sitz in Nürnberg. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Ziehm Imaging GmbH tätig?
Ziehm Imaging GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.
Ziehm Imaging GmbH in sozialen Netzwerken
Weitere Medizintechnik in Nürnberg
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.