ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG
ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, fertigt CNC-Drehteile für die Medizintechnik. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren in der Branche tätig und verarbeitet Materialien wie Edelstahl und Titan. Die Bauteile werden in chirurgischen Instrumenten, Implantaten und medizinischen Geräten eingesetzt.
Leistungen und Produkte
ADT Angst fertigt Präzisionsdrehteile nach Kundenvorgabe. Zu den Kernkompetenzen gehören:
- CNC-Drehen: Hochpräzise Drehteile werden mittels modernster CNC-Technologie produziert, was enge Toleranzen und hohe Wiederholgenauigkeit gewährleistet.
- Gewindeschneiden: Das Unternehmen bietet verschiedene Gewindearten an, die für die Montage von medizinischen Geräten entscheidend sind.
- Oberflächenbearbeitung: Neben dem Polieren umfasst die Nachbearbeitung verschiedene Techniken, um die Oberflächenqualität entsprechend den strengen Anforderungen der Medizintechnik zu optimieren.
Die gesamte Produktion erfolgt gemäß dem internationalen Standard ISO 13485, der spezifische Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik definiert. Dies sichert sowohl die Produktqualität als auch eine lückenlose Dokumentation aller relevanten Schritte im Fertigungsprozess. ADT Angst setzt zudem eine Fertigungstechnologie ein, die es ermöglicht, auch kleinere Serien wirtschaftlich zu produzieren.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von ADT Angst fallen unter die strengen Regulierungen der Medizintechnik, die sowohl nationale als auch europäische Richtlinien umfassen. Insbesondere die Verordnung über Medizinprodukte (Medical Device Regulation, MDR) setzt hohe Maßstäbe an Sicherheit und Qualität. Das Unternehmen hat die notwendigen Zertifikate und Zulassungen erlangt, um im europäischen Markt tätig zu sein, was für die Kunden eine wichtige Garantie für die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit der Produkte darstellt.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als zentraler Standort der Medizintechnik und ist bekannt als Mekka der chirurgischen Instrumentenproduktion. Der Zusammenschluss von über 400 Unternehmen in diesem Cluster leistet einen bemerkenswerten Beitrag zur globalen Medizintechnik-Industrie und beliefert rund 40 Prozent des weltweiten Marktes für chirurgische Instrumente. ADT Angst Drehteile ist in dieses Netzwerk eingebunden und liefert Drehteile als Komponenten in den Endprodukten der Kunden.
Die geografische Lage in Tuttlingen ermöglicht es ADT Angst, direkt mit anderen Herstellern zusammenzuarbeiten, wodurch Wissenstransfer und technologische Fortschritte gefördert werden. Die enge Zusammenarbeit innerhalb des Clusters unterstützt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die kontinuierliche Weiterentwicklung in einer sich rasant verändernden Branche.
Besonderheiten und Innovationskraft
ADT Angst investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um den steigenden Anforderungen der Medizintechnik gerecht zu werden. Das Unternehmen beteiligt sich an Forschungsprojekten mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.
Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um individuelle Anforderungsprofile zu erstellen und bei der Realisierung von Prototypen bis zur Serienproduktion zu unterstützen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG
Was macht ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG?
ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG ansässig?
ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG tätig?
ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.