Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG Adresse & Kontakt
Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG
Die Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG aus Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt veterinärmedizinische Produkte her. Seit der Gründung umfasst die Tätigkeit Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Geräten, Instrumenten und Verbrauchsmaterialien. Diese Produkte kommen in Tierarztpraxen und Tierkliniken weltweit zum Einsatz. Das Unternehmen richtet sein Sortiment auf die medizinische Versorgung von Tieren und auf eine unkomplizierte Handhabung durch Tierärzte aus.
Leistungen und Produkte
Das Produktprogramm von Eickemeyer gliedert sich in verschiedene Bereiche, die unterschiedliche Bedürfnisse der veterinärmedizinischen Praxis abdecken. Dazu zählen:
- Chirurgische Instrumente: Ein breites Sortiment an spezialisierten chirurgischen Instrumenten für verschiedene Eingriffe bei Tieren.
- Anästhesiegeräte: Geräte für Narkoseverfahren.
- Endoskopie- und Ultraschallgeräte: Diagnosetechnik zur Befundung in der Tiermedizin.
- Labortechnik: Geräte zur Durchführung von Laboruntersuchungen und zur Befunderhebung.
- Praxisbedarf: Von Verbrauchsmaterialien bis hin zu Softwarelösungen für den täglichen Praxisbetrieb.
Der Fachkatalog zählt nach Unternehmensangaben zu den größten im deutschen Markt. Die Produkte werden im deutschen Markt sowie international vertrieben. Die Produktlinie wird an die Bedürfnisse der Tiermedizin und an die Vorschriften im Bereich der Medizintechnik angepasst.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Eickemeyer unterliegen regulatorischen Anforderungen, die weltweit gelten. Das Unternehmen erfüllt die Richtlinien der Europäischen Union sowie internationale Standards für Medizintechnik. Qualitätssicherung und Risikomanagement sind Bestandteil der Produktentwicklung. Eickemeyer ist nach ISO 13485 zertifiziert. Durch regelmäßige interne und externe Audits wird geprüft, dass die Produkte den geltenden Richtlinien und Normen entsprechen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Der Standort Tuttlingen bietet Voraussetzungen für die Entwicklung und Fertigung veterinärmedizinischer Produkte. Die Region ist ein Cluster für Chirurgieinstrumente mit entsprechenden Produktionsnetzwerken und Fertigungskompetenzen. Eickemeyer nutzt die Infrastruktur sowie den Zugang zu spezialisierten Zulieferern und Herstellern für die Produktionsprozesse. Die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Forschungseinrichtungen unterstützt den Austausch von Fachwissen.
Das Unternehmen ist Teil der regionalen Wirtschaft. Durch Arbeitsplätze, Ausbildungsprogramme und die Unterstützung lokaler Initiativen trägt Eickemeyer in der Region bei. Die Vernetzung mit anderen Unternehmen der Medizintechnikbranche in Tuttlingen ermöglicht einen Austausch innerhalb des Kompetenzzentrums.
Besonderheiten des Unternehmens
Eickemeyer investiert in Forschung und Entwicklung und arbeitet an neuen Technologien und Lösungen. Zudem bietet das Unternehmen ein Schulungsprogramm an, das Tierärzten und Praxisteams die Anwendung der Produkte vermittelt. Dieser Service unterstützt die Anwendungssicherheit und die Ergebnisse in der Tiermedizin. Eickemeyer versteht sich nicht nur als Produkthersteller, sondern als Ansprechpartner für Tierärzte und deren Anforderungen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg
```Häufige Fragen zu Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG
Was macht Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG?
Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG ansässig?
Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG tätig?
Eickemeyer - Medizintechnik für Tierärzte KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.