Helora Oberflächentechnik GmbH

Medizintechnik · Ostalbkreis

Helora Oberflächentechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ostalbkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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73571 Ostalbkreis

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Helora Oberflächentechnik GmbH

Die Helora Oberflächentechnik GmbH im Ostalbkreis in Baden-Württemberg behandelt und beschichtet Oberflächen für Medizintechnik und Industrie. Der Ostalbkreis liegt östlich von Stuttgart, dort befindet sich auch Aalen mit seiner Hochschule für angewandte Wissenschaften. Helora veredelt Metalloberflächen von Instrumenten, Implantaten und Gerätekomponenten für die Medizintechnik. Die Arbeit umfasst Präzisionsbearbeitung und Qualitätssicherung.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst Elektropolieren, Passivieren, Beizen und Beschichten von Edelstahl, Titan und anderen Metallen für die Medizintechnik. Elektropolieren verbessert die Biokompatibilität und Korrosionsbeständigkeit von Instrumenten und Implantaten und erfüllt die Reinheitsanforderungen der EU-MDR. Daneben bearbeitet Helora spezifische Kundenanforderungen. Zu den Verfahren gehört die Entwicklung von Oberflächenstrukturen, die die Haftung für Beschichtungen verbessern. Auch die Laserbeschichtung gehört zum Verfahrensspektrum.

Regulatorische Einordnung

Im Bereich der Medizintechnik gelten für Helora die regulatorischen Vorgaben der EU-MDR (Medical Device Regulation). Diese Anforderungen betreffen Sicherheit und Leistung der bearbeiteten Oberflächen. Helora führt ein Qualitätsmanagementsystem zur Einhaltung dieser Richtlinien. Regelmäßige Audits dienen der Prozesskontrolle. Die Zertifizierungen nach ISO 13485 und ISO 9001 belegen, dass die Produkte in klinischen Umfeldern eingesetzt werden können.

Standort Ostalbkreis / Baden-Württemberg

Der Ostalbkreis liegt östlich von Stuttgart im Bereich der Schwäbischen Alb und ist über die A7 angebunden. Die Lage bietet eine logistische Anbindung, zudem sind weitere Medizintechnikunternehmen und Zulieferer in der Nähe angesiedelt. Das unterstützt die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit. Über die Nähe zum Tuttlinger Cluster, einem der großen Medizintechnikstandorte in Deutschland, besteht Austausch mit anderen Anbietern der Branche.

Besonderheiten und Innovationen

Helora investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Verfahren und Technologien einzuführen. So arbeitet das Unternehmen an biomimetischen Oberflächen, die auf natürliche Prozesse und Strukturen zurückgreifen, um Funktionalität und Integrität medizinischer Produkte zu unterstützen. Auch die Nachhaltigkeit der Produktion spielt eine Rolle: Helora setzt umweltfreundliche Materialien und Verfahren ein, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Helora Oberflächentechnik GmbH

Was macht Helora Oberflächentechnik GmbH?

Helora Oberflächentechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ostalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Helora Oberflächentechnik GmbH ansässig?

Helora Oberflächentechnik GmbH hat seinen Sitz in Ostalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Helora Oberflächentechnik GmbH tätig?

Helora Oberflächentechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik