Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH
Die Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH wurde im Jahr 1993 gegründet und ist seither in der Medizintechnik tätig. Vom Sitz in Neumünster, Schleswig-Holstein, entwickelt und produziert das Unternehmen kundenspezifische Lösungen für die Medizintechnik sowie die Analysegeräteindustrie. Die Schwerpunkte liegen in der Präzisionsfertigung und im Gerätebau.
Leistungen und Produkte
Das Angebot der Hiller Feinwerktechnik umfasst mehrere Produktbereiche, die auf Hersteller medizintechnischer Geräte ausgerichtet sind. Zu den Hauptdienstleistungen gehören:
- CNC-Präzisionsbearbeitung: Hiller fertigt mit CNC-Technik präzise Bauteile aus verschiedenen Materialien. Dabei kommen spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen und Bohren zum Einsatz, die eine Bearbeitung nach technischen Zeichnungen ermöglichen.
- Gerätebau: Das Unternehmen konstruiert und fertigt Sondergeräte sowie komplette Baugruppen für medizinische Anwendungen. Kunden werden in der Design- und Entwicklungsphase eingebunden, sodass Lösungen auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten werden.
- Oberflächenbehandlungen: Hiller führt medizinisch zugelassene Beschichtungen durch, die den Anforderungen an Hygiene und Biokompatibilität entsprechen. Neben funktionalen Oberflächen werden auch ästhetische Aspekte der Endprodukte berücksichtigt.
Durch die Verbindung von technischen Fähigkeiten und Fachwissen kann Hiller Feinwerktechnik auf unterschiedliche Anforderungen reagieren und auch komplexe Projekte umsetzen.
Regulatorische Einordnung
Die von Hiller Feinwerktechnik gefertigten medizintechnischen Produkte unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, sodass die Prozesse von der Entwicklung bis zur Fertigung den Qualitätsanforderungen der Medizintechnik entsprechen. Diese Zertifizierung ist Voraussetzung für den Zugang zu europäischen und internationalen Märkten. Hiller arbeitet mit Zulassungsbehörden und Benannten Stellen zusammen, damit die Produkte den geltenden Normen und Richtlinien entsprechen, was insbesondere für den europäischen Markt relevant ist.
Regionale Bedeutung
Die Lage in Neumünster bindet Hiller Feinwerktechnik an die Medizintechnikbranche in Schleswig-Holstein an. Die Nähe zu Forschungs- und Klinikumgebungen wie den Universitätskliniken in Hamburg (UKE) und Kiel (UKSH) ermöglicht Austausch und Kooperationen und unterstützt die Entwicklung und Forschung in der Medizintechnik.
Daneben nutzt das Unternehmen die Logistikinfrastruktur der Region, die Transportverbindungen zu Märkten in Deutschland und darüber hinaus bietet. Die Anbindung an den Hamburger Hafen sowie die A7 und A21 erleichtert den Zugang zu Partnern und Kunden.
Besonderheiten und Entwicklung
Hiller investiert in neue Technologien und Verfahren, um Produktqualität und Effizienz in der Produktion zu erhöhen. Dazu zählt der Einsatz von Automatisierungslösungen, die Kosten senken und die Produktionskapazitäten erweitern.
Ein weiterer Aspekt ist die Kundenorientierung. Hiller Feinwerktechnik arbeitet eng mit den Kunden zusammen, um deren Anforderungen zu erfüllen. Dieser Partnerschaftsansatz erlaubt es, auf Marktveränderungen zu reagieren und Lösungen entlang des technologischen Fortschritts zu entwickeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Schleswig-Holstein | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH
Was macht Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH?
Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Neumünster. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH ansässig?
Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH hat seinen Sitz in Neumünster. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH tätig?
Hiller Feinwerktechnik und Gerätebau GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.