Hörger & Gäßler oHG

Medizintechnik · Heidenheim

Hörger & Gäßler oHG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Heidenheim, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hörger & Gäßler oHG Adresse & Kontakt

Adresse

Weinstrasse 35
89567 Heidenheim

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Hörger & Gäßler oHG im Überblick

Hörger & Gäßler oHG aus Heidenheim in Baden-Württemberg ist ein auf Medizintechnik und Sanitätsfachhandel spezialisiertes Unternehmen, das in der Region Heidenheim-Ulm eine wichtige Rolle spielt. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen als zuverlässiger Partner für die Versorgungsbedürfnisse von Patienten sowie für medizinische Einrichtungen etabliert. Mit modernen, hochwertigen medizinischen Hilfsmitteln trägt Hörger & Gäßler dazu bei, die Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern und die Arbeit im Gesundheitswesen zu erleichtern.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Hörger & Gäßler ist vielfältig und konzentriert sich auf die Bedürfnisse von Patienten, Pflegekräften sowie medizinischen Fachkräften. Zu den angebotenen Produktbereichen gehören:

  • Hilfsmittelversorgung: Dazu zählen Produkte wie Mobilitäts- und Pflegehilfen, die Patienten helfen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren.
  • Orthopädische Produkte: Hierzu gehören maßgefertigte orthopädische Einlagen, Bandagen und weitere Unterstützungssysteme, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.
  • Medizintechnische Ausstattung: Hörger & Gäßler beliefert Arztpraxen sowie Pflegeeinrichtungen mit modernster Technik, darunter Blutdruckmessgeräte, EKG-Geräte und Desinfektionsmittelspender.

Die Vielzahl an Kassenzulassungen ermöglicht es dem Unternehmen, eine direkte Abrechnung mit gesetzlichen und privaten Krankenkassen durchzuführen, was den Zugang zu erforderlichen Hilfsmitteln für viele Betroffene erleichtert.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Hörger & Gäßler oHG unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die die Sicherheit und Qualität der vertriebenen Produkte gewährleisten. Als Anbieter von Medizinprodukten ist das Unternehmen nach den Richtlinien der Europäischen Union zertifiziert und erfüllt die Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG). Dies bedeutet, dass alle Produkte regelmäßigen Prüfungen unterzogen werden, um sicherzustellen, dass sie die erforderlichen Qualitätsstandards einhalten. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Schulungen seiner Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass diese bestens über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik informiert sind.

Regionale Bedeutung und Engagement

Die Bedeutung von Hörger & Gäßler für die Region Heidenheim-Ulm reicht über die bloße Versorgung hinaus. Das Unternehmen ist aktiv in lokalen Netzwerken und Kooperationen eingebunden, um die Gesundheitsversorgung in der Region weiter zu verbessern. Durch Partnerschaften mit namhaften Herstellern entwickelt Hörger & Gäßler immer neue Konzepte und Produktangebote, die speziell auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ausgerichtet sind. So werden innovative Hilfsmittel bereitgestellt, die sowohl national als auch international anerkannt sind.

Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen auch in sozialen Projekten. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Schulungen fördern das Bewusstsein für Hilfsmittel und deren Anwendungsmöglichkeiten, wodurch Patienten und Angehörige die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Eine der besonderen Eigenschaften von Hörger & Gäßler ist die individuelle Anpassung der Produkte an die spezifischen Bedürfnisse der Kunden. Ob es um eine spezielle Anpassung von orthopädischen Einlagen oder die Anpassung von Pflegehilfsmitteln geht, das Team von Hörger & Gäßler nimmt sich die Zeit, um Lösungen zu finden, die optimalen Komfort und Unterstützung bieten. Diese kundenorientierte Haltung hat dem Unternehmen über die Jahre hinweg eine treue Kundenbasis eingebracht.

Mit Blick in die Zukunft plant Hörger & Gäßler, sein Produktportfolio weiter auszubauen und innovative Technologien, wie digitale Gesundheitslösungen, zu integrieren. Durch die Implementierung moderner Technologien und die kontinuierliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter wird das Unternehmen in der Lage sein, auf die sich wandelnden Anforderungen des Gesundheitsmarktes noch besser zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

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Häufige Fragen zu Hörger & Gäßler oHG

Was macht Hörger & Gäßler oHG?

Hörger & Gäßler oHG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Heidenheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hörger & Gäßler oHG ansässig?

Hörger & Gäßler oHG hat seinen Sitz in Heidenheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hörger & Gäßler oHG tätig?

Hörger & Gäßler oHG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik