Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH
Die Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH mit Sitz in Nürnberg, Bayern, ist in der Medizintechnik tätig. Seit der Gründung liegt der Schwerpunkt auf medizintechnischen Dienstleistungen und dem Vertrieb. HMP Medizintechnik bietet Wartungs- und Serviceleistungen für medizinische Geräte, darunter radiologische, chirurgische und diagnostische Instrumente. Zusätzlich vertreibt das Unternehmen Medizintechnikprodukte an Gesundheitseinrichtungen in der Metropolregion Nürnberg-Erlangen, die eine hohe Dichte an Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren aufweist.
Leistungen und Produkte
HMP Medizintechnik führt sicherheitstechnische Kontrollen (STK) sowie Medizintechnische Kontrollen (MTK) nach der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Diese Prüfungen dienen der Sicherheit und Funktionsfähigkeit medizinischer Geräte. Neben der Reparatur medizintechnischer Geräte bietet das Unternehmen Schulungen für medizinisches Personal an, damit die Geräte sachgerecht genutzt werden können. Im Produktvertrieb umfasst das Angebot medizinische Produkte wie bildgebende Systeme, OP-Technik und Krankenhausinfrastrukturprodukte.
Regulatorische Einordnung
Die Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH ist gemäß den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert. Damit ist die Qualitätssicherung in den Betriebsabläufen und Dienstleistungen geregelt. Das Unternehmen richtet seine Prozesse an den relevanten Normen und Vorschriften aus. Die Zertifizierung ist für Hygiene- und Sicherheitsstandards relevant.
Standort Nürnberg / Bayern
Nürnberg ist die zweitgrößte Stadt Bayerns und ein Standort der Medizintechnik in Deutschland. Mit dem Klinikum Nürnberg, einem der größten kommunalen Krankenhäuser Europas, und dem Universitätsklinikum Erlangen als Standort für medizinische Forschung und Lehre verfügt die Region über eine ausgebaute Infrastruktur für die medizinische Versorgung. Die Zusammenarbeit mit diesen Institutionen ermöglicht es HMP Medizintechnik, auf die Anforderungen der Gesundheitsdienstleister zu reagieren. Der Standort in Nürnberg bindet das Unternehmen in ein Netzwerk aus Krankenhäusern, Forschungsinstituten und Medizintechnikunternehmen ein, was sich auf Produktentwicklung und Kundenservice auswirkt.
Besonderheiten der Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH
HMP Medizintechnik richtet sich an individuellen Kundenbedürfnissen aus. Das Unternehmen bietet kurze Reaktionszeiten und eine persönliche Betreuung, was für Einrichtungen im Gesundheitswesen von Bedeutung ist. HMP Medizintechnik investiert in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter und des medizinischen Personals der Partnerkliniken, damit das Team mit aktuellen Technologien und Vorschriften vertraut bleibt. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen für lokale gemeinnützige Projekte im Gesundheitssektor in der Region Nürnberg-Erlangen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nürnberg | Medizintechnik Erlangen
```Häufige Fragen zu Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH
Was macht Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH?
Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Nürnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH ansässig?
Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Nürnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH tätig?
Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.