Hilotherm GmbH Adresse & Kontakt
Hilotherm GmbH: Profil
Die Hilotherm GmbH mit Sitz in Ravensburg, Baden-Württemberg, stellt Kühlsysteme für die postoperative Wundbehandlung her. Das Unternehmen entwickelt kontrollierte Kältetherapiesysteme, die auf die Bedürfnisse einzelner Patienten abgestimmt werden. Solche Systeme werden in der postoperativen Pflege eingesetzt, um die Genesungszeit zu verkürzen.
Leistungen und Produkte
Hilotherm bietet motorisierte Kühlsysteme für die postoperative Behandlung an. Produkte wie das Hilotherm Clinic arbeiten mit temperaturregulierbaren Wasser-Umwälzmanschetten, die für alle Körperregionen einsetzbar sind. Die Manschetten ermöglichen eine kontinuierliche Kühlung auf eingestellter Temperatur, etwa nach Knie-, Schulter- und Hüftoperationen sowie in der Hand- und Wirbelsäulenchirurgie.
- Hilotherm Clinic: Produkt für Kliniken und medizinische Einrichtungen.
- Hilotherm Home: Eine kompaktere Version für die Anwendung im häuslichen Umfeld.
- Hilotherm Sport: Für Sportverletzungen entwickelt, zur Unterstützung der Regeneration von Sportlern.
Die Produkte sind CE-zertifiziert und erfüllen damit die europäischen Sicherheits- und Leistungsstandards. Hilotherm betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich der Kältetherapie. In Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und Institutionen werden die Produkte weiterentwickelt, um den Anforderungen im Gesundheitswesen zu entsprechen.
Regulatorische Einordnung
Die Hilotherm GmbH unterliegt der Medizintechnikverordnung der Europäischen Union. Alle Produkte durchlaufen Prüfungen und Zertifizierungsprozesse, bevor sie auf den Markt kommen. Diese Regulierung dient dem Schutz der Patienten und soll sicherstellen, dass die medizinischen Geräte sicher und wirksam sind. Die CE-Kennzeichnung der Produkte belegt die Konformität mit den geltenden Vorgaben.
Regionale Bedeutung
Der Standort Ravensburg liegt in Baden-Württemberg, einer wirtschaftsstarken Region Deutschlands. Die Nähe zu Unternehmen wie Varta und ZF Friedrichshafen erleichtert den Austausch in der Branche. In der Region befinden sich zudem zahlreiche Kliniken und Gesundheitszentren, die medizinische Lösungen nachfragen. Hilotherm arbeitet mit diesen Einrichtungen zusammen.
Besonderheiten der Produktpalette
Die Hilotherm-Produkte lassen sich an verschiedene klinische Situationen anpassen. Die motorisierten Kühlsysteme sind einfach zu bedienen und in unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen einsetzbar. Wasser als Kühlmedium hält die Systeme hygienisch. Die Kombination aus Wirkung und Bedienbarkeit unterstützt die Behandlungsergebnisse in der postoperativen Versorgung.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Sanitätshäuser
Häufige Fragen zu Hilotherm GmbH
Was macht Hilotherm GmbH?
Hilotherm GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ravensburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hilotherm GmbH ansässig?
Hilotherm GmbH hat seinen Sitz in Ravensburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hilotherm GmbH tätig?
Hilotherm GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.