Horcher GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Horcher GmbH
Die Horcher GmbH wurde 1997 gegründet und ist in der Medizintechnik tätig. Sitz des Unternehmens ist der Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb von Hilfsmitteln für körperbehinderte Menschen sowie auf Systemen der Rehabilitationstechnik. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels richten sich die Produkte sowohl an Patienten als auch an Pflegekräfte. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Nutzer zu unterstützen und den Pflegealltag zu erleichtern.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette der Horcher GmbH umfasst spezialisierte Hilfsmittel. Dazu zählen:
- Personenlifter: Boden- und Deckenlifte unterstützen die Mobilität von Pflegebedürftigen und ermöglichen dem Pflegepersonal eine sichere und ergonomische Handhabung.
- Badewannenlifter: Diese Lifter ermöglichen Menschen mit Bewegungseinschränkungen ein Bad, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
- Umbettungshilfen: Diese Hilfsmittel erleichtern das Wechseln der Lage von Patienten und helfen, Druckgeschwüre und andere Komplikationen zu vermeiden.
- Lagerungssysteme: Diese Systeme berücksichtigen patientenspezifische Bedürfnisse und Komfortansprüche. Unfallverhütung und das Wohlbefinden des Patienten stehen dabei im Vordergrund.
Die Produkte werden nach medizinischen Standards hergestellt und erfüllen die erforderlichen regulatorischen Richtlinien. In Deutschland müssen diese Hilfsmittel die Anforderungen gemäß dem Medizinproduktegesetz (MPG) erfüllen, das Vorgaben zu Qualität und Sicherheit für Endverbraucher macht. Das Produktportfolio der Horcher GmbH entspricht damit sowohl den Bedürfnissen der Nutzer als auch den gesetzlichen Vorgaben.
Standort Main-Kinzig-Kreis / Hessen
Der Main-Kinzig-Kreis, in dem die Horcher GmbH ansässig ist, liegt geografisch günstig und ist ein Standort für Medizintechnik. Die Nähe zu Frankfurt und zur Rhein-Main-Region spielt für die Gesundheitsversorgung eine Rolle. Das Unternehmen ist Teil eines vernetzten Gesundheitsclusters mit zahlreichen Pflegeeinrichtungen, Reha-Kliniken und ambulanten Pflegediensten.
Die Horcher GmbH bietet ihre Hilfsmittel in der Region an und arbeitet mit lokalen Einrichtungen zusammen. Über Kooperationen mit Pflegeeinrichtungen und Ausbildungsprogrammen in der Gesundheitsversorgung trägt das Unternehmen zur Pflegequalität in der Region bei und beschäftigt sich mit der Lebensqualität der Bewohner des Main-Kinzig-Kreises.
Daneben entwickelt die Horcher GmbH ihre Technologien weiter, um auf veränderte Anforderungen im Gesundheitssektor zu reagieren. Forschung und Entwicklung sind Teil der Unternehmensstrategie; Horcher investiert in die Weiterentwicklung der Produkte für künftige Anforderungen der Kunden.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Pflegeheime Übersicht
Häufige Fragen zu Horcher GmbH
Was macht Horcher GmbH?
Horcher GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Main-Kinzig-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Horcher GmbH ansässig?
Horcher GmbH hat seinen Sitz in Main-Kinzig-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Horcher GmbH tätig?
Horcher GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.