Horcher GmbH

Medizintechnik · Main-Kinzig-Kreis

Horcher GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Main-Kinzig-Kreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Horcher GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Philipp-Reis-Strasse 3
61130 Main-Kinzig-Kreis

Horcher GmbH im Überblick

Die Horcher GmbH wurde im Jahr 1997 gegründet und hat sich seither als zentraler Akteur im Bereich Medizintechnik etabliert. Das Unternehmen ist im Main-Kinzig-Kreis, Hessen, ansässig und hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Hilfsmitteln für körperbehinderte Menschen sowie Systeme der Rehabilitationstechnik spezialisiert. In einer Branche, die zunehmend von den Anforderungen eines demografischen Wandels geprägt ist, bietet die Horcher GmbH innovative Lösungen an, die sowohl Patienten als auch Fachkräften in der Pflege zugutekommen. Ihre Produkte zielen darauf ab, die Lebensqualität der Nutzer zu verbessern und gleichzeitig die Arbeit der Pflegekräfte zu erleichtern.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Horcher GmbH umfasst eine Vielzahl von spezialisierten Hilfsmitteln. Dazu zählen:

  • Personenlifter: Sowohl Boden- als auch Deckenlifte sind konzipiert, um die Mobilität von Pflegebedürftigen zu unterstützen. Diese Lifter ermöglichen eine sichere und ergonomische Handhabung durch das Pflegepersonal.
  • Badewannenlifter: Diese speziellen Lifter bieten Menschen mit Bewegungseinschränkungen die Möglichkeit, ein Bad in sicherer Umgebung zu genießen, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein.
  • Umbettungshilfen: Diese Hilfsmittel erleichtern das Wechseln der Lage von Patienten und sind besonders wichtig, um Druckgeschwüre und andere Komplikationen zu vermeiden.
  • Lagerungssysteme: Mit diesen Systemen wird sichergestellt, dass patientspezifische Bedürfnisse und Komfortansprüche berücksichtigt werden. Unfallverhütung und das Wohlbefinden des Patienten stehen hierbei im Vordergrund.

Die Produkte sind nach höchsten medizinischen Standards hergestellt und erfüllen sämtliche erforderlichen regulatorischen Richtlinien. In Deutschland müssen diese Hilfsmittel die Anforderungen gemäß dem Medizinproduktegesetz (MPG) erfüllen, was die Qualität und Sicherheit für Endverbraucher gewährleistet. Horcher GmbH sogt somit für ein verantwortungsvoll gestaltetes Produktportfolio, das sowohl den Bedürfnissen der Nutzer als auch den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Standort Main-Kinzig-Kreis / Hessen

Der Main-Kinzig-Kreis, in dem sich die Horcher GmbH befindet, ist nicht nur geografisch günstig gelegen, sondern auch ein wichtiger Innovationsstandort für die Medizintechnik. Die Nähe zu Frankfurt, einem der zentralen Knotenpunkte in Deutschland, und zur Rhein-Main-Metropolregion trägt zur Dynamik und Bedeutung der Region bei, insbesondere in der Gesundheitsversorgung. Das Unternehmen ist Teil eines gut vernetzten Gesundheitsclusters, das zahlreiche Pflegeeinrichtungen, Reha-Kliniken und ambulante Pflegedienste umfasst.

Die Horcher GmbH hat sich in der Region nicht nur als Anbieter von hochwertigen Hilfsmitteln etabliert, sondern engagiert sich auch aktiv in der lokalen Gemeinschaft. Durch Kooperationen mit Pflegeeinrichtungen und Ausbildungsprogrammen in der Gesundheitsversorgung tragen sie zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Pflegequalität bei. Dies stellt nicht nur einen direkten sozialen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner des Main-Kinzig-Kreises dar, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft.

Zusätzlich zu ihrem Engagement in der Region arbeitet die Horcher GmbH kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer Technologien, um den sich ständig ändernden Anforderungen im Gesundheitssektor gerecht zu werden. Forschung und Entwicklung sind zentrale Elemente der Unternehmensstrategie, und Horcher investiert fortlaufend in innovative Lösungen, um den Bedürfnissen der Kunden in der Zukunft besser entgegenzukommen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Pflegeheime Übersicht

Häufige Fragen zu Horcher GmbH

Was macht Horcher GmbH?

Horcher GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Main-Kinzig-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Horcher GmbH ansässig?

Horcher GmbH hat seinen Sitz in Main-Kinzig-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Horcher GmbH tätig?

Horcher GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik