Intercosmed GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Intercosmed GmbH
Die Intercosmed GmbH aus Berlin ist auf Vertrieb und Import von medizintechnischen Produkten und Verbrauchsmaterialien spezialisiert. Das Unternehmen beschafft Produkte aus dem internationalen Markt und vertreibt diese an Kliniken, Labore und medizinische Einrichtungen in Deutschland. Berlin bietet als Standort Zugang zu einem der größten deutschen Krankenhausmärkte und zu internationalen Netzwerken. Das Unternehmen führt nach eigenen Angaben nur Produkte, die den europäischen und deutschen Normen für Medizinprodukte entsprechen.
Leistungen und Produkte
Intercosmed handelt mit Medizinprodukten und Laborverbrauchsmaterialien aus dem In- und Ausland, koordiniert die Einfuhr und Zulassung von Produkten für den deutschen Markt und übernimmt die Lagerung und Distribution an Endkunden. Das Portfolio umfasst mehrere Produktbereiche, darunter:
- Diagnosetechnologien: Geräte und Reagenzien zur Unterstützung medizinischer Diagnosen.
- Therapeutische Produkte: Medizintechnische Geräte zur Behandlung und Überwachung von Patienten.
- Laborverbrauchsmaterialien: Verbrauchsartikel für Labore, einschließlich Pipetten, Reagenzgläser und Schutzkleidung.
- Hygienemanagement: Produkte zur Infektionskontrolle und Hygiene in medizinischen Einrichtungen.
Neben dem Vertrieb berät das Unternehmen seine Kunden bei der Produktauswahl, damit Einrichtungen die für ihren Bedarf passenden Produkte finden. Daneben befasst sich Intercosmed mit der Beschaffungsoptimierung, um Kosten und Zeitaufwand auf Kundenseite zu senken.
Regulatorische Einordnung
Die Intercosmed GmbH erfüllt die regulatorischen Anforderungen, die für den Vertrieb von Medizinprodukten in Deutschland gelten. Alle angebotenen Produkte sind entweder CE-zertifiziert oder verfügen über eine entsprechende Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das Unternehmen richtet sich nach den Anforderungen der MDR (Medical Device Regulation). Schulungen und Überprüfungen sollen sicherstellen, dass die Mitarbeiter über aktuelle Entwicklungen in der Medizintechnik und den rechtlichen Rahmen informiert sind.
Standort Berlin
Berlin beherbergt große Klinikverbünde wie die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Vivantes-Gruppe und zahlreiche Spezialkliniken. Die Stadt ist ein wichtiger Markt für Medizinproduktehändler und Importeure. Als Wirtschaftsstandort bietet Berlin Zugang zu Messen, Kongressen und internationalen Liefernetzwerken. Die medizinische Forschung in Berlin fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie, was für Intercosmed bei der Suche nach Produktlösungen für seine Kunden relevant ist.
Besonderheiten der Intercosmed GmbH
Ein Merkmal der Intercosmed GmbH liegt in der Anpassung an die Bedürfnisse ihrer Kunden. Das zeigt sich in der breiten Produktpalette und in der individuellen Kundenbetreuung. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Herstellern kann Intercosmed auch maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die in Standardkatalogen nicht enthalten sind. Zudem fördert das Unternehmen nach eigenen Angaben Produkte, die umweltfreundlich sind oder aus nachhaltigen Quellen stammen.
Intercosmed versteht sich als Partner im Gesundheitswesen mit Fokus auf Produktqualität. Die laufende Verbesserung von Prozessen gehört zur Unternehmensausrichtung. Damit liefert Intercosmed nicht nur medizinische Produkte, sondern will auch einen Beitrag zur Patientenversorgung leisten.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Berlin oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Intercosmed GmbH
Was macht Intercosmed GmbH?
Überblick über die Intercosmed GmbH Die Intercosmed GmbH ist ein deutscher Hersteller von medizinischen Geräten und Kosmetikprodukten. Sie wurde in den 1980er Jahren gegründet und
Wo befindet sich Intercosmed GmbH?
Intercosmed GmbH hat seinen Sitz in Berlin (Berlin). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Intercosmed GmbH tätig?
Intercosmed GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.