Bracco Imaging Deutschland GmbH

Medizintechnik · Konstanz

Bracco Imaging Deutschland GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Konstanz, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Bracco Imaging Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Max-Stromeyer-Strasse 116
78467 Konstanz

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Bracco Imaging Deutschland GmbH

Die Bracco Imaging Deutschland GmbH in Konstanz ist die deutsche Niederlassung des italienischen Pharmaunternehmens Bracco, das diagnostische Bildgebungsmittel anbietet. Bracco entwickelt und vertreibt Kontrastmittel für CT, MRT, Ultraschall und Röntgen. Der Deutschlandsitz in Konstanz am Bodensee liegt in der grenzüberschreitenden Wirtschaftsregion und in der Nähe zur Konzernzentrale in der Schweiz. Über den Standort werden Entwicklung und Markteinführung der Produkte begleitet.

Leistungen und Produkte

Bracco Imaging vertreibt in Deutschland Kontrastmittel wie Gadovist (MRT), SonoVue (Ultraschall) und MultiHance, die in radiologischen Anwendungen zum Einsatz kommen. Diese Produkte werden in der bildgebenden Diagnostik genutzt, um die Sichtbarkeit von Organen und Geweben zu verbessern. Die Anwendungen reichen von der Radiologie über die Kardiologie bis zur Onkologie. Die Kontrastmittel unterstützen die Diagnostik und die Patientenversorgung.

Zu den Dienstleistungen von Bracco zählt der medizinisch-wissenschaftliche Außendienst, der Fachleute in Kliniken und Praxen direkt unterstützt. Zusätzlich bietet das Unternehmen klinischen Support, damit Anwender die Produkte sachgerecht einsetzen. Darüber hinaus betreibt Bracco Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Bildgebungsverfahren, die sich an den Anforderungen der medizinischen Anwender orientieren.

Regulatorische Einordnung

Bracco Imaging Deutschland GmbH unterliegt den regulatorischen Bestimmungen, die für den Vertrieb von Arzneimitteln und Medizinprodukten gelten. Die Produkte werden gemäß den Richtlinien der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sowie den nationalen Gesundheitsbehörden zertifiziert und geprüft. Das Unternehmen erbringt für die Anforderungen in Deutschland und der EU Nachweise zur Sicherheit und Wirksamkeit seiner Produkte. Diese regulatorische Einordnung ist für die Patientensicherheit relevant.

Standort Konstanz / Baden-Württemberg

Konstanz liegt am Bodensee direkt an der Schweizer Grenze. Die Bodenseeregion ist Teil der trinationalen Wirtschaftsregion Deutschland-Schweiz-Österreich und für international tätige Pharma- und Medizintechnikunternehmen erschlossen. In der Region bestehen ein Netzwerk von Forschungseinrichtungen, Universitäten und Industriepartnern, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft begünstigen. Bracco ist darüber an Entwicklungen in der Medizintechnik und -wissenschaft angebunden.

Die Lage von Konstanz ermöglicht die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen in der Schweiz und Österreich. Das unterstützt die Entwicklung neuer Produkte in einem grenznahen Umfeld. Bracco greift dabei auf das regionale Umfeld und die ansässigen Fachkräfte zurück und trägt zur Gesundheitsversorgung in der Region bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Bracco Imaging Deutschland GmbH

Was macht Bracco Imaging Deutschland GmbH?

Bracco Imaging Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Konstanz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Bracco Imaging Deutschland GmbH ansässig?

Bracco Imaging Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Konstanz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Bracco Imaging Deutschland GmbH tätig?

Bracco Imaging Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik