Carl Haas GmbH Adresse & Kontakt
Carl Haas GmbH – Präzisionsfertigung für die Medizintechnik
Carl Haas GmbH mit Sitz in Rottweil (Baden-Württemberg) produziert Präzisionsteile und Werkzeuge für die Medizintechnikbranche. Der Standort liegt südlich von Tuttlingen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, nahe dem Medizintechnikcluster rund um Tuttlingen, das eine hohe Dichte an spezialisierten Unternehmen aufweist.
Leistungen und Produkte
Carl Haas GmbH fertigt Präzisionsbauteile und Werkzeuge für Medizintechnikhersteller nach ISO 13485-konformen Prozessen. Das Leistungsspektrum umfasst Fertigung in kleinen und mittleren Serien nach Kundenzeichnung. Dazu gehört beispielsweise die Produktion von chirurgischen Instrumenten, Implantaten sowie Diagnosegeräten. Die Ausrichtung auf kundenspezifische Anforderungen ermöglicht es, Produkte gezielt nach Vorgabe zu entwickeln.
Zum Einsatz kommen CNC-Bearbeitung und automatisierte Montage. Verarbeitete Werkstoffe umfassen rostfreien Edelstahl, Titan und für die Medizintechnik geeignete Kunststoffe. Die Zusammenarbeit mit Forschungs- und Entwicklungsteams erlaubt es, neue Produkte und technologische Anpassungen zeitnah umzusetzen.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller im Bereich der Medizintechnik unterliegt die Carl Haas GmbH strengen regulatorischen Anforderungen. Die ISO 13485-Zertifizierung stellt sicher, dass das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens kontinuierlich verbessert wird und die Produkte den gesetzlichen Normen entsprechen. Zudem ist das Unternehmen verpflichtet, regelmäßige Audits durchzuführen, um die Konformität mit den Richtlinien der Medical Device Regulation (MDR) zu gewährleisten. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen sind entscheidend, da sie dazu beitragen, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Produkte zu garantieren.
Standort Rottweil / Baden-Württemberg
Rottweil ist die älteste Stadt Baden-Württembergs und liegt südlich von Tuttlingen. Als Teil des erweiterten Tuttlinger Clusters ist Rottweil ein Standort für Zulieferer und Fertigungsbetriebe, die die Medizintechnikindustrie der Region beliefern. Die geographische Lage begünstigt kurze Lieferzeiten und eine nahtlose Integration in die Produktionskette der Medizintechnikunternehmen.
Die Vernetzung mit anderen regionalen Unternehmen unterstützt den Wissensaustausch und ermöglicht Kooperationen in Forschungsprojekten und Produktentwicklungen. Branchenevents und Messen in Tuttlingen bieten Carl Haas GmbH Gelegenheit zur Vernetzung mit anderen Akteuren der Branche.
Besonderheiten der Carl Haas GmbH
Carl Haas GmbH bildet in verschiedenen technischen Berufen aus, um Fachkräfte für die Medizintechnik zu qualifizieren. Damit trägt das Unternehmen zur langfristigen Sicherung seiner Fachkräftebasis bei.
In den Produktionsprozessen sind Nachhaltigkeitsaspekte verankert. Durch den Einsatz moderner Fertigungstechnologien und optimierter Prozesse wird die Effizienz gesteigert und der Ressourcenverbrauch reduziert. Das Unternehmen entwickelt und implementiert dabei laufend umweltbezogene Maßnahmen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Carl Haas GmbH
Was macht Carl Haas GmbH?
Carl Haas GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Carl Haas GmbH ansässig?
Carl Haas GmbH hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Carl Haas GmbH tätig?
Carl Haas GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.