Günter Krohmer GmbH Adresse & Kontakt
Günter Krohmer GmbH im Überblick
Die Günter Krohmer GmbH aus Reutlingen in Baden-Württemberg ist ein angesehenes Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Herstellung von Präzisionsteilen und Komponenten für chirurgische Instrumente spezialisiert hat. Dank langjähriger Erfahrung und einer starken Fokussierung auf Qualität und Präzision hat sich das Unternehmen einen festen Platz in der Branche erarbeitet. Die Produktion erfolgt überwiegend in Deutschland, was die lokalen Verbundenheit und die Einhaltung strenger deutschen Qualitätsstandards unterstreicht.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette der Günter Krohmer GmbH umfasst eine Vielzahl von Präzisionskomponenten für chirurgische Instrumente. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen:
- Gelenke: Diese Komponenten sind entscheidend für die Beweglichkeit vielfältiger Instrumente, die in der Chirurgie verwendet werden.
- Schratten: Sie dienen der Greifmechanik und unterstützen präzise Handhabung in der operativen Umgebung.
- Griffe: Ergonomisch gestaltete Griffe sorgen für eine optimale Handhabung und kontrollierte Anwendung.
- Schaftelemente: Diese spielen eine zentrale Rolle in der Integration der verschiedenen Teile eines chirurgischen Instruments.
Alle Produkte werden in CNC-gestützter Einzelteil- und Serienfertigung nach Zeichnung hergestellt. Dieses Fertigungsverfahren ermöglicht es, selbst komplexe geometrische Formen mit hoher Genauigkeit und Wiederholbarkeit zu produzieren. Die Qualitätssicherung erfolgt kontinuierlich durch umfassende Prüfverfahren, um den hohen Standards der medizinischen Branche gerecht zu werden. Die Kunden umfassen Instrumentenhersteller in der Region Tübingen-Reutlingen-Tuttlingen, die für ihre innovativen Medizingeräte bekannt sind.
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnik unterliegt die Günter Krohmer GmbH strengen regulatorischen Anforderungen gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Einhaltung internationaler Standards für ein Qualitätsmanagementsystem in der Entwicklung und Produktion von Medizinprodukten gewährleistet. Diese Zertifizierung ist essentiell, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und Produkte anzubieten, die sowohl effektiv als auch sicher sind. Ein engmaschiger Kontakt zu den zuständigen Aufsichtsbehörden und die proaktive Anpassung an neue Vorschriften sind Teil der Unternehmensphilosophie.
Regionale Bedeutung
Die Günter Krohmer GmbH spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Medizintechnikbranche, die in Baden-Württemberg eine der stärksten in Deutschland ist. Diese Region hat sich als Hotspot für innovative Unternehmen etabliert, die nicht nur bedeutende Fortschritte in der Medizintechnik vorantreiben, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze schaffen. Die unmittelbare Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wie der Hochschule Reutlingen, fördert den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologien. Zudem profitieren lokale Unternehmen von einem gut ausgebauten Netzwerk von Zulieferern und Dienstleistern, was die Region zu einem attraktiven Standort für Medizintechnik macht.
Besonderheiten der Günter Krohmer GmbH
Eine Besonderheit der Günter Krohmer GmbH ist ihr Engagement für Forschung und Entwicklung. Durch intensive Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Universitäten trägt das Unternehmen zur Weiterentwicklung innovativer medizintechnischer Lösungen bei. Zudem legt die Günter Krohmer GmbH großen Wert auf Nachhaltigkeit in der Produktion. Der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien und energieeffizienten Verfahren ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Darüber hinaus stärkt die Günter Krohmer GmbH ihr Produktportfolio und passt sich den sich stetig ändernden Anforderungen des Marktes an. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, nicht nur auf lokale, sondern auch auf internationale Märkte zu expandieren und dort wettbewerbsfähig zu bleiben.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Günter Krohmer GmbH
Was macht Günter Krohmer GmbH?
Günter Krohmer GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Reutlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Günter Krohmer GmbH ansässig?
Günter Krohmer GmbH hat seinen Sitz in Reutlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Günter Krohmer GmbH tätig?
Günter Krohmer GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.