Krömker Spezialvertrieb GmbH Adresse & Kontakt
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Profil der Krömker Spezialvertrieb GmbH
Die Krömker Spezialvertrieb GmbH vertreibt Spezialprodukte für die Medizintechnik und Industrie und sitzt in Unna, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen wurde in den frühen 2000er Jahren gegründet und liefert Komponenten nach individueller Anforderung. Das Sortiment umfasst spezialisierte Medizintechnikprodukte und -komponenten für den industriellen und klinischen Einsatz im Ruhrgebiet sowie bundesweit. Ein Schwerpunkt liegt auf der raschen Beschaffung von Produkten.
Leistungen und Produkte
Krömker Spezialvertrieb bietet Nischenprodukte für die Medizintechnikindustrie an. Dazu zählen unter anderem:
- Spezialisierte Schläuche: Diese Produkte sind für den Einsatz in einer Vielzahl von medizinischen Anwendungen ausgelegt, einschließlich der Infusionstherapie und der Flüssigkeitsversorgung.
- Verbindungselemente: Die Verbindungselemente sind für die Integration in bestehende Systeme ausgelegt und auf die Sicherheit der Anwendungen ausgerichtet.
- Zubehör für medizintechnische Systeme: Das Zubehör umfasst Halte- und Montagesysteme sowie Dichtungen und Adapter.
Das Unternehmen bedient OEM-Kunden (Original Equipment Manufacturer) sowie Medizintechnikhersteller, die schwer beschaffbare Spezialkomponenten benötigen. Über die Beziehungen zu seinen Zulieferern bezieht Krömker Produkte aus den jeweiligen Quellen. Hinzu kommen Beratungsleistungen zur Auswahl passender Lösungen für spezifische Kundenbedürfnisse.
Regulatorische Einordnung
Die Krömker Spezialvertrieb GmbH richtet sich nach den regulatorischen Anforderungen und Standards, die für den Vertrieb von Medizintechnikprodukten in Deutschland und Europa gelten. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, einer internationalen Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizinprodukteindustrie. Zudem unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf die MDR (Medical Device Regulation).
Standort Unna / Nordrhein-Westfalen
Unna liegt im Kreis Unna östlich von Dortmund im östlichen Ruhrgebiet. Die Lage in NRW bietet Krömker Spezialvertrieb Verbindungen zu Medizintechnikunternehmen und Industriebetrieben in der näheren Umgebung und in der gesamten Rhein-Ruhr-Region. Nordrhein-Westfalen verfügt über eine breite industrielle Basis und eine hohe Dichte an Medizintechnikunternehmen.
In der Region sind zudem viele Fachkräfte ansässig. Durch die Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen hat Krömker Zugang zu fachlichem Umfeld und neuen Technologien.
Besonderheiten des Unternehmens
Ein Merkmal der Krömker Spezialvertrieb GmbH ist ihre Flexibilität. Das Unternehmen reagiert auf sich ändernde Anforderungen des Marktes und passt sein Angebot entsprechend an. Dabei stützt es sich auf ein Team mit Kenntnissen in der Medizintechnik und dem industriellen Sektor.
Daneben investiert Krömker in Lagertechnik und Logistiksysteme, um den Vertrieb abzuwickeln. Diese Investitionen sollen die zügige Auslieferung der Produkte an die Kunden sicherstellen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Lohnhersteller Übersicht
```Häufige Fragen zu Krömker Spezialvertrieb GmbH
Was macht Krömker Spezialvertrieb GmbH?
Krömker Spezialvertrieb GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Unna. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Krömker Spezialvertrieb GmbH ansässig?
Krömker Spezialvertrieb GmbH hat seinen Sitz in Unna. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Krömker Spezialvertrieb GmbH tätig?
Krömker Spezialvertrieb GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.