Karl Kolb GmbH & Co KG Adresse & Kontakt
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Karl Kolb GmbH & Co KG
Die Karl Kolb GmbH & Co KG ist ein Fachhandel für Laborbedarf und wissenschaftliche Ausstattung mit Sitz in Offenbach am Main, Hessen. Karl Kolb gründete das Unternehmen 1945. Seither handelt es im Bereich Labortechnik und blickt auf über 75 Jahre Erfahrung zurück. Zum Angebot gehören neben Produkten auch Beratung und Dienstleistungen. Karl Kolb vertreibt Laborgeräte, Chemikalien, Glaswaren und wissenschaftliche Ausstattung für Schulen, Universitäten, Forschungslabore und klinische Labore. In der Rhein-Main-Region zählt das Unternehmen zu den länger bestehenden Laborhandelsunternehmen und arbeitet seit Jahren mit Herstellern und Lieferanten zusammen.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment umfasst Laborgeräte, Analysengeräte, Chemikalien, Laborverbrauchsmaterial und Sicherheitsausstattung für Laboratorien. Dazu zählen Geräte wie Mikroskope, Analysatoren, Kühl- und Gefriergeräte sowie verschiedene Verbrauchsmaterialien für den täglichen Laborbetrieb. Belieferte Karl Kolb sowohl Bildungseinrichtungen als auch Forschungslabore, klinische Labore und industrielle Qualitätskontrolllabore. Beratung und auf die jeweilige Nutzergruppe abgestimmte Laborausstattung sind Teil des Angebots. Neben dem Produktvertrieb umfasst das Leistungsangebot auch Kundenservice, darunter Schulungen und technische Unterstützung zu den angebotenen Geräten.
Standort Offenbach / Hessen
Offenbach am Main grenzt direkt an Frankfurt und liegt in der Rhein-Main-Region, einem der größeren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte Deutschlands. Aus der Lage ergibt sich räumliche Nähe zu Institutionen wie dem Universitätsklinikum Frankfurt, dem DECHEMA-Institut und der Goethe-Universität Frankfurt. Diese Nähe zu Bildungseinrichtungen und Forschungszentren erleichtert den Zugang zu möglichen Kunden und den Austausch mit Fachleuten der Branche. Aus diesem Umfeld heraus kann Karl Kolb Produkte und Lösungen entwickeln und anbieten, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Als Handelsunternehmen unterliegt die Karl Kolb GmbH & Co KG den regulatorischen Vorgaben im Bereich der Medizintechnik und der Chemikalienverordnung. Die angebotenen Produkte müssen den geltenden Qualitätsstandards entsprechen und werden regelmäßig durch externe Prüfstellen zertifiziert. Das Unternehmen stellt sicher, dass Laborgeräte und Chemikalien die relevanten europäischen und internationalen Normen einhalten. Das schützt die Anwender und sichert die Integrität der wissenschaftlichen Arbeiten in den ausgestatteten Laboren. Über die Einhaltung von Qualität und Sicherheit hat sich Karl Kolb in der Region einen festen Kundenstamm an Institutionen aufgebaut.
Bedeutung für die Region
Karl Kolb ist über die Jahre zu einem Wirtschaftsfaktor in der Region geworden. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze und unterstützt Bildung und Forschung durch Kooperationen mit Schulen und Universitäten. Mit der Bereitstellung von Laborgeräten und wissenschaftlicher Ausstattung trägt Karl Kolb zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei. Das Unternehmen verweist zudem auf nachhaltige und umweltgerechte Praktiken zur Einhaltung ökologischer Standards in der Region. Damit ist Karl Kolb nicht nur Anbieter von Laborbedarf, sondern auch Teil des wirtschaftlichen Umfelds in Offenbach und darüber hinaus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore Übersicht
Häufige Fragen zu Karl Kolb GmbH & Co KG
Was macht Karl Kolb GmbH & Co KG?
Karl Kolb GmbH & Co KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Karl Kolb GmbH & Co KG ansässig?
Karl Kolb GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Offenbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Karl Kolb GmbH & Co KG tätig?
Karl Kolb GmbH & Co KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.