REINHARD Feinmechanik GmbH Adresse & Kontakt
REINHARD Feinmechanik GmbH
Die REINHARD Feinmechanik GmbH aus Offenbach am Main fertigt Präzisionsteile für Medizintechnik, Optik und Feinmechanik. Das Unternehmen produziert Dreh- und Frästeile sowie komplette Baugruppen für medizintechnische Anwendungen. Der Standort liegt im Rhein-Main-Gebiet, in dem zahlreiche Unternehmen der Branche ansässig sind.
Leistungen und Produkte
REINHARD Feinmechanik stellt Präzisionsteile aus Metall und Kunststoff her, die vor allem in:
- chirurgischen Instrumenten
- Diagnostikgeräten
- optischen Systemen
zum Einsatz kommen. Das Fertigungsspektrum reicht von der Einzelfertigung über Kleinserien bis zu größeren Stückzahlen. Mit CNC-Dreh- und Fräsmaschinen lassen sich auch komplexe Geometrien mit engen Toleranzen fertigen. Die Qualitätssicherung erfolgt nach ISO-Standards. Neben der Fertigung bietet REINHARD Feinmechanik Montage- und Logistikdienstleistungen an, die den Prozess von der Planung bis zur Auslieferung abdecken.
Regulatorische Einordnung
REINHARD Feinmechanik unterliegt in der Medizintechnik verschiedenen Zertifizierungen und behördlichen Genehmigungen. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte sowie die Vorgaben der MDR (Medical Device Regulation). Diese Rahmenbedingungen stellen Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte. Die Mitarbeiter werden im Hinblick auf aktuelle gesetzliche und technische Entwicklungen weitergebildet, um die Qualitätsstandards einzuhalten.
Regionale Bedeutung
REINHARD Feinmechanik ist in der Region Offenbach/Hessen tätig. Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und weiteren Unternehmen erleichtert Entwicklung und Austausch. Das Rhein-Main-Gebiet ist Standort zahlreicher Kliniken, Pharmaunternehmen und medizintechnischer Betriebe. Diese Vernetzung unterstützt die Entwicklung und Umsetzung von Produktideen. Die regionale Kundschaft profitiert von kurzen Wegen und persönlichem Kontakt.
Besonderheiten von REINHARD Feinmechanik
Ein Schwerpunkt von REINHARD Feinmechanik liegt auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Lieferant, sondern arbeitet mit seinen Kunden zusammen. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet, die auf die Anforderungen der jeweiligen Medizintechnik-Projekte zugeschnitten sind. Auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wird bei der Auswahl der Materialien und der Optimierung der Produktionsprozesse geachtet.
Durch den Einsatz aktueller Technologien beteiligt sich die REINHARD Feinmechanik GmbH an der Weiterentwicklung der Medizintechnik. Das wirkt sich auf die Produktqualität und die Position im Markt der Region und darüber hinaus aus.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hessen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu REINHARD Feinmechanik GmbH
Was macht REINHARD Feinmechanik GmbH?
REINHARD Feinmechanik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist REINHARD Feinmechanik GmbH ansässig?
REINHARD Feinmechanik GmbH hat seinen Sitz in Offenbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist REINHARD Feinmechanik GmbH tätig?
REINHARD Feinmechanik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.