Meintrup DWS Laborgeräte GmbH Adresse & Kontakt
Meintrup DWS Laborgeräte GmbH
Die Meintrup DWS Laborgeräte GmbH stellt Laborgeräte und Wärmeschränke für Medizin, Forschung und Industrie her. Der Sitz des Unternehmens liegt im Emsland in Niedersachsen. Vertrieben werden die Produkte in Deutschland und im Ausland. Die Fertigung erfolgt im eigenen Haus und ist in laufende Qualitätssicherungsprozesse eingebunden.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Meintrup DWS umfasst verschiedene spezialisierte Geräte, darunter:
- Labortrockenöfen: Diese Geräte dienen zur Trocknung und Wärmebehandlung von Proben und Materialien unter kontrollierten Bedingungen.
- Brutschränke: Speziell für die Aufzucht und Inkubation von Mikroorganismen und Zellkulturen konzipiert, bieten diese Geräte eine präzise Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle.
- Sterilisatoren: Diese Geräte gewährleisten die Sterilisation von Instrumenten und Materialien, um Hygiene- und Sicherheitsstandards einzuhalten.
- Laboröfen: Sie kommen in umfangreichen Anwendungen von der Materialprüfung bis hin zur chemischen Verarbeitung zum Einsatz.
Die Geräte von Meintrup DWS kommen sowohl in regulären medizinischen Labors als auch bei spezifischen Anforderungen in Apotheken, Universitäten und Pharmaunternehmen zum Einsatz. Die Produkte werden nach deutschen und europäischen Qualitätsnormen gefertigt. Bei der Herstellung setzt das Unternehmen zudem auf umweltfreundliche Verfahren.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Meintrup DWS Laborgeräte erfüllt die regulatorischen Anforderungen im Bereich der Medizintechnik und durchläuft fortlaufende Zertifizierungsprozesse. Die Produkte sind konform mit den Richtlinien der Europäischen Union und den Anforderungen des Marktes für medizinische Geräte (MDR). Regelmäßige Audits und Inspektionen sollen sicherstellen, dass die Geräte den geltenden Standards und Vorschriften entsprechen. Zu den vorliegenden Zertifikaten zählen ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik sowie CE-Kennzeichnungen für zahlreiche Produkte.
Standort Emsland / Niedersachsen
Im Emsland in Niedersachsen sind seit Jahrzehnten zahlreiche Unternehmen der Medizintechnik ansässig. Meintrup DWS Laborgeräte verbindet die lokale Fertigungskompetenz dieser Region mit eigener Technologie. Der Standort erlaubt es, die Produktionskette von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Logistik an einem Ort abzubilden. Durch die zentrale Lage kann das Unternehmen auf kundenindividuelle Anforderungen reagieren und die Belieferung sicherstellen.
Besonderheiten und Innovationskraft
Meintrup DWS investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte und Technologien zu erschließen. Dabei richtet sich die Entwicklung an den Anforderungen der Kunden aus. Der Austausch mit Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen fließt in die Gestaltung maßgeschneiderter Lösungen ein. Zum Einsatz kommen unter anderem Smart-Technologien zur Überwachung und Datenanalyse, mit denen sich Prozesse steuern und die Qualitätssicherung dokumentieren lassen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen | Labore
```Häufige Fragen zu Meintrup DWS Laborgeräte GmbH
Was macht Meintrup DWS Laborgeräte GmbH?
Meintrup DWS Laborgeräte GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Emsland. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Meintrup DWS Laborgeräte GmbH ansässig?
Meintrup DWS Laborgeräte GmbH hat seinen Sitz in Emsland. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Meintrup DWS Laborgeräte GmbH tätig?
Meintrup DWS Laborgeräte GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.