neuroCare Group GmbH

Medizintechnik · Ilm-Kreis

neuroCare Group GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ilm-Kreis, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

neuroCare Group GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Albert-Einstein-Strasse 3
98693 Ilm-Kreis

neuroCare Group GmbH im Überblick

Die neuroCare Group GmbH wurde im Jahr 2013 gegründet und hat sich seitdem zu einem angesehenen Anbieter von Neuromodulations- und Psychotherapiedienstleistungen entwickelt. Mit Hauptsitz im Ilm-Kreis, Thüringen, sowie weiteren Standorten in Deutschland und Europa, konzentriert sich das Unternehmen auf innovative und wissenschaftlich fundierte Behandlungsansätze zur Verbesserung der psychischen Gesundheit. Die angebotenen Therapieverfahren wie rTMS (repetitive transkranielle Magnetstimulation) und Neurofeedback kommen dort zum Einsatz, wo traditionelle Therapieansätze nicht den gewünschten Erfolg zeigen. Die neuroCare Group trägt durch ihre Arbeit dazu bei, die Lebensqualität von Menschen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig zu verbessern.

Leistungen und Produkte

Die neuroCare Group bietet eine Vielzahl von Behandlungen an, die speziell für Patienten mit Depressionen, Zwangsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und anderen neuropsychiatrischen Erkrankungen konzipiert sind. Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist ein nicht-invasives Verfahren, das mithilfe von magnetischen Impulsen gezielt Bereiche des Gehirns stimuliert, um die Stimmung und das psychische Wohlbefinden zu verbessern. Studien zeigen, dass rTMS helfen kann, Symptome von Depressionen und anderen Störungen deutlich zu reduzieren.

Neben der rTMS bietet neuroCare auch Neurofeedback-Therapie an. Dieses Verfahren ermöglicht es den Patienten, ihre eigene Gehirnaktivität in Echtzeit zu beobachten und zu steuern. Neurofeedback hat sich als wirksam erwiesen, um Stress abzubauen, die Konzentration zu steigern und emotionale Stabilität zu fördern. Darüber hinaus entwickelt neuroCare spezielle Gerätesysteme und Softwarelösungen, die in Kliniken und mobilen Praxen eingesetzt werden können, um die Behandlungsqualität und -effizienz weiter zu erhöhen.

Standort Ilm-Kreis / Thüringen

Der Ilm-Kreis in Thüringen, insbesondere die Städte Arnstadt und Ilmenau, zeichnet sich durch eine rege Forschungs- und Entwicklungslandschaft aus, die von der Technischen Universität Ilmenau geprägt wird. Die Universität ist bekannt für ihre Programme in Biomedizin und Elektrotechnik und stellt eine wertvolle Ressource für Unternehmen wie die neuroCare Group dar. Die Ansiedlung in dieser Region ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und die Integration neuester Forschungsresultate in die klinische Praxis.

Darüber hinaus profitiert die neuroCare Group von der strategischen Lage im mitteldeutschen Raum, die direktes Anbindung an große medizinische Versorgungszentren wie Erfurt und Jena bietet. Diese medizinische Infrastruktur ist entscheidend, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten und gegebenenfalls weiterführende medizinische Hilfe zu koordinieren, wenn dies nötig sein sollte. Die neuroCare Group hat sich somit als entscheidender Akteur in der Region etabliert und leistet einen bedeutenden Beitrag zur psychischen Gesundheitsversorgung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Thüringen

Häufige Fragen zu neuroCare Group GmbH

Was macht neuroCare Group GmbH?

neuroCare Group GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ilm-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist neuroCare Group GmbH ansässig?

neuroCare Group GmbH hat seinen Sitz in Ilm-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist neuroCare Group GmbH tätig?

neuroCare Group GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik