medis.Medizinische Meßtechnik GmbH aus dem Ilm-Kreis
Die medis.Medizinische Meßtechnik GmbH hat ihren Sitz im Ilm-Kreis in Thüringen und ist auf medizinische Messtechnik und Diagnostik spezialisiert. Das Unternehmen ist im Raum Mitteldeutschland tätig. Der Standort im Ilm-Kreis liegt zentral zwischen Erfurt und Jena und bietet damit Anbindung an die Netzwerke aus Wissenschaft und Industrie in dieser Region.
Leistungen und Produkte
Das Produktspektrum von medis.Medizinische Meßtechnik richtet sich an medizinische Einrichtungen. Im Bereich Vitalparameter-Monitoring umfasst das Angebot Geräte zur Überwachung von Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Temperatur. Diese Geräte erfassen und analysieren klinische Daten in Echtzeit, was für die patientenorientierte Versorgung relevant ist.
Daneben bietet das Unternehmen Lösungen in der Labordiagnostik an, darunter Analysegeräte zur Untersuchung biologischer Proben. Diese Geräte lassen sich in der Klinik wie auch in der ambulanten Versorgung einsetzen. Über physiologische Messungen hinaus entwickelt medis Systeme für die Diagnose und Überwachung von chronischen Erkrankungen, was insbesondere Patienten mit langwierigen Gesundheitsproblemen betrifft.
- Vitalparameter-Monitoring: Geräte zur kontinuierlichen Überwachung von Lebenszeichen.
- Labordiagnostik: Analyseinstrumente für verschiedene biologische Proben.
- Physiologische Messungen: Systeme zur Analyse von Körperfunktionen in Echtzeit.
- Speziallösungen: Individuelle Geräteentwicklung für spezifische Diagnosen.
Durch Kooperationen mit klinischen Partnern und Forschungseinrichtungen entwickelt medis Produkte, die den aktuellen medizinischen Standards und den Patientenbedürfnissen entsprechen.
Regulatorische Einordnung
Die medis.Medizinische Meßtechnik GmbH unterliegt den regulatorischen Anforderungen, die für die Medizintechnikbranche in Deutschland und Europa gelten. Die Produkte des Unternehmens sind gemäß den Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) zertifiziert. Dieser Rahmen stellt sicher, dass die Geräte und Systeme sicher und wirksam sind und den Qualitätsstandards entsprechen. Das Unternehmen pflegt die erforderlichen Qualitätssicherungssysteme, um die Konformität zu gewährleisten.
Regionale Bedeutung
Die Präsenz von medis.Medizinische Meßtechnik im Ilm-Kreis hat auch für die Region Bedeutung. Als Arbeitgeber in der Medizintechnik trägt medis zur wirtschaftlichen Basis des Ilm-Kreises bei. Die Region profitiert von der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Ausbildung von Fachkräften. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen fördert den Austausch von Wissen und Technologien und unterstützt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Region.
Besonderheiten von medis.Medizinische Meßtechnik GmbH
Ein Schwerpunkt von medis liegt auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert in Technologien und Herstellungsverfahren, um Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der Produkte zu verbessern. Ein Beispiel ist die Integration von Telemedizin in einige Systeme, die eine Betreuung von Patienten aus der Ferne ermöglicht.
Zum Angebot von medis gehören außerdem Kundenservice und Support für medizinische Einrichtungen in der Region. Über Schulungsangebote und technische Unterstützung sorgt medis dafür, dass Anwender die Technologien einsetzen können.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu medis.Medizinische Meßtechnik GmbH
Was macht medis.Medizinische Meßtechnik GmbH?
medis.Medizinische Meßtechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ilm-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist medis.Medizinische Meßtechnik GmbH ansässig?
medis.Medizinische Meßtechnik GmbH hat seinen Sitz in Ilm-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist medis.Medizinische Meßtechnik GmbH tätig?
medis.Medizinische Meßtechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.