j. söllner AG

Medizintechnik · Deggendorf

j. söllner AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Deggendorf, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

j. söllner AG Adresse & Kontakt

Adresse

Industriestrasse 28
94469 Deggendorf

Profil der j. söllner AG

Die j. söllner AG wurde 1992 in Deggendorf, Bayern, gegründet und ist im Vertrieb von Medizintechnik sowie in der Healthcare-IT tätig. Geleitet von den Gründungsgesellschaftern, richtet das Unternehmen seine Lösungen auf Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Niederbayern und der Oberpfalz aus. Über die Zusammenarbeit mit Herstellern medizintechnischer Produkte hat es einen festen Kundenstamm und ein Netzwerk aufgebaut, über das sich Entwicklungen in der Medizintechnik in das Angebot einbinden lassen.

Leistungen und Produkte

Das Hauptgeschäftsfeld umfasst den Vertrieb von Medizingeräten und digitalen Gesundheitslösungen. Dazu zählen diagnostische Geräte, Therapiegeräte sowie Praxisverwaltungssoftware für Patientenverwaltung und Dokumentation. Die Beratung zielt nicht allein auf den Verkauf, sondern auch auf die Anpassung an die Arbeitsbedingungen und Anforderungen der Mediziner in der Region. Schulungsangebote sollen den Anwendern die Nutzung der Produkte vermitteln; der technische Support unterstützt die Betriebe im laufenden Betrieb bei technischen Problemen.

Standort Deggendorf / Bayern

Deggendorf liegt verkehrsgünstig und verfügt über eine vielfältige Wirtschaftsstruktur. In der Stadt befindet sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD), die biomedizinische Studiengänge anbietet. Die Hochschule bildet Fachkräfte im Gesundheitsbereich aus und ist an Forschungsprojekten und Entwicklungsvorhaben beteiligt. Zudem ist das Klinikum Deggendorf ein zentraler Akteur in der Gesundheitsversorgung. Für die j. söllner AG sind diese Faktoren relevant, da sie mit medizinischen Fachkräften und Institutionen zusammenarbeitet, um deren Bedürfnisse zu erfassen und passende Lösungen zu entwickeln.

Die j. söllner AG ist in einem stark regulierten Bereich der Medizintechnik tätig. Die Produkte und Dienstleistungen unterliegen gesetzlichen Vorgaben zu Qualität und Sicherheit. Die Anpassung an geltende Vorschriften wie das Medizinproduktegesetz (MPG) und die Medizinprodukteverordnung (MDR) ist eine Voraussetzung für die Marktgängigkeit der Produkte. Das Unternehmen hat sich frühzeitig auf die Erfüllung dieser Standards ausgerichtet.

Ein weiterer Aspekt ist die Verbindung des Unternehmens zur lokalen Wirtschaft und zum Gesundheitssektor. Über die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Kooperation mit regionalen Gesundheitsdienstleistern wirkt die j. söllner AG in der Gesundheitsinfrastruktur in Niederbayern und der Oberpfalz mit. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Praktikums- und Ausbildungsplätze an. Damit ist es in der Region nicht nur Anbieter von Medizintechnik, sondern auch Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu j. söllner AG

Was macht j. söllner AG?

j. söllner AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Deggendorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist j. söllner AG ansässig?

j. söllner AG hat seinen Sitz in Deggendorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist j. söllner AG tätig?

j. söllner AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik