j. söllner AG Adresse & Kontakt
j. söllner AG im Überblick
Die j. söllner AG wurde im Jahr 1992 in Deggendorf, Bayern, gegründet und hat sich seitdem zu einem anerkannten Unternehmen im Bereich Medizintechnik-Vertrieb und Healthcare-IT entwickelt. Geleitet von den Gründungsgesellschaftern, die ihre Expertise im Gesundheitswesen einbringen, bietet die j. söllner AG spezifische Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Niederbayern und der Oberpfalz zugeschnitten sind. Durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern medizintechnischer Produkte hat das Unternehmen nicht nur einen stabilen Kundenstamm, sondern auch ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut, das es ermöglicht, aktuelle Trends und Innovationen in der Medizintechnik kontinuierlich zu integrieren.
Leistungen und Produkte
Das Hauptgeschäftsfeld der j. söllner AG umfasst den Vertrieb einer Vielzahl von Medizingeräten und digitalen Gesundheitslösungen. Dazu gehören diagnostische Geräte, Therapiegeräte, aber auch moderne Praxisverwaltungssoftware, die eine effiziente Patientenverwaltung und Dokumentation ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Beratung, die nicht nur auf den Verkauf von Produkten abzielt, sondern auch die individuelle Anpassung an die spezifischen Arbeitsbedingungen und Anforderungen der Mediziner in der Region umfasst. Die Schulungsangebote des Unternehmens sind darauf ausgelegt, den Anwendern die optimale Nutzung der Produkte zu ermöglichen, während der technische Support dafür sorgt, dass Betriebe während des laufenden Betriebs nicht nur kompetent beraten, sondern auch schnell bei technischen Problemen unterstützt werden.
Standort Deggendorf / Bayern
Deggendorf ist nicht nur geografisch gut gelegen, sondern auch mit einer dynamischen Wirtschaftsstruktur ausgestattet, die die j. söllner AG optimal unterstützt. Die Stadt ist Heimat der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), die moderne biomedizinische Studiengänge anbietet. Diese Bildungseinrichtung bildet nicht nur zukünftige Fachkräfte im Gesundheitsbereich aus, sondern fungiert auch als Innovationspartner in Forschungsprojekten und Entwicklungsvorhaben. Zudem ist das Klinikum Deggendorf ein zentraler Akteur in der Gesundheitsversorgung und hat sich durch seine patientenorientierten Dienstleistungen einen Namen gemacht. Diese Faktoren sind für die j. söllner AG von Vorteil, da sie eng mit medizinischen Fachkräften und Institutionen zusammenarbeitet, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und entsprechende Lösungen zu entwickeln.
Die j. söllner AG hat sich in einer stark regulierten Branche etabliert, was die Medizintechnik betrifft. So unterliegen die Produkte und Dienstleistungen strengen gesetzlichen Vorgaben, die Qualität und Sicherheit gewährleisten sollen. Die ständige Anpassung an die geltenden Vorschriften, wie etwa das Medizinproduktegesetz (MPG) und die Medizinprodukteverordnung (MDR), ist entscheidend für die Marktgängigkeit der angebotenen Produkte. Die j. söllner AG hat sich bereits früh darauf fokussiert, diese Standards zu erfüllen, was das Vertrauen ihrer Kunden stärkt und entscheidend zur Marktakzeptanz beiträgt.
Ein weiterer besonderer Aspekt, der die j. söllner AG für die Region bedeutend macht, ist das Engagement für die lokale Wirtschaft und den Gesundheitssektor. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Kooperation mit regionalen Gesundheitsdienstleistern trägt das Unternehmen aktiv zur Stärkung der Gesundheitsinfrastruktur in Niederbayern und der Oberpfalz bei. Darüber hinaus engagiert sich die j. söllner AG auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften, indem sie Praktikums- und Ausbildungsplätze anbietet. Dieses Engagement zeigt, dass das Unternehmen nicht nur als Anbieter von Medizintechnik, sondern auch als wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region eine tragende Rolle spielt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu j. söllner AG
Was macht j. söllner AG?
j. söllner AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Deggendorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist j. söllner AG ansässig?
j. söllner AG hat seinen Sitz in Deggendorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist j. söllner AG tätig?
j. söllner AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.