SURGIWELL GmbH Adresse & Kontakt
SURGIWELL GmbH im Überblick
Die SURGIWELL GmbH wurde im Jahr 2015 gegründet und hat ihren Standort in Tuttlingen, dem renommierten Zentrum der Medizintechnik in Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat sich auf den Handel und Vertrieb chirurgischer Instrumente und Verbrauchsmaterialien spezialisiert. In den letzten Jahren hat sich SURGIWELL als ein kompetenter Partner für Kliniken und chirurgische Praxen in Deutschland und Europa etabliert. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf die Qualität und Zuverlässigkeit seiner Produkte, was von einer verantwortungsvollen Beschaffung und Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern unterstützt wird.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment von SURGIWELL umfasst eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten, einschließlich einer umfassenden Auswahl an Basisinstrumenten sowie spezialisierten Sets für verschiedene Fachrichtungen wie Laparoskopie, Orthopädie, Gynäkologie und Abdominalchirurgie. Die angebotenen Produkte sind sowohl Einmalinstrumente als auch wiederaufbereitbare Stahlwaren, die den höchsten Standards in der Medizintechnik entsprechen. SURGIWELL, als CE-konformer Händler und Importeur von Medizinprodukten, ist nach der EU-Verordnung über Medizinprodukte (EU-MDR) zugelassen und gewährleistet somit, dass alle Produkte den strengen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der Europäischen Union entsprechen.
Besonders hervorzuheben ist der Kundenservice von SURGIWELL, der fachliche Beratung und Unterstützung bei der Produktauswahl sowie Schulungen über den korrekten Umgang mit den Instrumenten umfasst. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die medizinische Versorgung zu optimieren und dazu beizutragen, die Effizienz in den Operationssälen zu erhöhen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Als im Herzen des Tuttlinger Medizintechnik-Clusters ansässiges Unternehmen profitiert SURGIWELL erheblich von den Synergien, die durch die enge Vernetzung innovativer Unternehmen in der Region entstehen. Tuttlingen hat sich über Jahrzehnte hinweg als weltführender Standort für chirurgische Instrumente etabliert, was nicht nur auf die hohe Dichte an Herstellern, sondern auch auf die konzentrierte Expertise und das Fachwissen zurückzuführen ist, das in der Region verfügbar ist. Diese Gegebenheiten ermöglichen es SURGIWELL, mit kurzen Lieferzeiten und einer flexiblen Reaktion auf Kundenwünsche zu agieren. Darüber hinaus können engere Kooperationen mit lokalen Herstellern langfristige Partnerschaften schaffen, die für beide Seiten von Vorteil sind.
Die regionalen Gegebenheiten fördern zudem kontinuierliche Innovationen im Bereich der Medizintechnik. Das Unternehmen ist aktiv in lokale Netzwerke eingebunden, die den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung von Technologien vorantreiben. SURGIWELL trägt auf diese Weise maßgeblich zur Stärkung des Medizintechnikstandorts Tuttlingen bei und unterstützt die Wirtschaft der Region durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu SURGIWELL GmbH
Was macht SURGIWELL GmbH?
Über SURGIWELL GmbH SURGIWELL GmbH ist ein innovatives und spezialisiertes Unternehmen in der Medizin- und Gesundheitsbranche. Mit Sitz in Deutschland ist das Unternehmen bekannt
Wo befindet sich SURGIWELL GmbH?
SURGIWELL GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist SURGIWELL GmbH tätig?
SURGIWELL GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.