WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Dürbheimer Str. 15
78604 Tuttlingen

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WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG

Die WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, stellt optische und akustische Signalgeräte her und ist international tätig. Das Unternehmen entwickelt und produziert Signallösungen, die in der Fertigung und in medizinischen Umgebungen eingesetzt werden. WERMA verfügt über mehr als 70 Jahre Branchenerfahrung im Bereich Signaltechnik.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von WERMA umfasst unter anderem:

  • LED-Signalsäulen: In verschiedenen Größen und Konfigurationen erhältlich, für die visuelle Signalisierung in unterschiedlichen Anwendungen.
  • Elektronische Signalgeber: Vielseitig einsetzbar, häufig zur Alarmierung in kritischen Situationen.
  • Ampelsysteme: Ausgelegt für die Prozesssteuerung in medizinischen Einrichtungen und die Kommunikation in stark frequentierten Bereichen.
  • Vernetzte Signal-Managementsysteme (WERMA WIN): Ermöglichen die digitale Überwachung und Verwaltung von Signalen in Produktionslinien.

In der Medizintechnik kommen die Produkte von WERMA etwa im Reinraum-Monitoring, zur Anzeige von Fehlerquellen in der OP-Technik sowie als Alarmierungssysteme in Kliniken und Laboren zum Einsatz. Zertifizierungen nach ISO 13485 und 9100 belegen die eingehaltenen Standards in Entwicklung und Produktion.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von WERMA Signaltechnik unterliegen regulatorischen Anforderungen und sind nach den Richtlinien und Normen der Medizintechnik (z. B. MDR – Medical Device Regulation) zugelassen, sodass sie in sensiblen medizinischen Umgebungen eingesetzt werden können. Über Qualitätssicherung und regelmäßige Audits stellt WERMA die Einhaltung der Sicherheits- und Leistungsanforderungen sicher. Die Zusammenarbeit mit Prüfstellen und Zertifizierungsinstitutionen begleitet diesen Prozess.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein bedeutendes Zentrum der Medizintechnik und Standort von über 400 Medizintechnikunternehmen. Diese Branchendichte erleichtert WERMA die enge Abstimmung mit Kunden und das Reagieren auf Entwicklungen in der Branche. Kurze Wege zu Partnern und Zulieferern ermöglichen eine schnelle Anpassung an Marktbedürfnisse und technische Entwicklungen.

Darüber hinaus prägt am Standort Tuttlingen die enge Vernetzung der Unternehmen untereinander den Wissenstransfer und Kooperationen. Davon profitiert WERMA bei der Weiterentwicklung seiner Produkte und der Anpassung an die Anforderungen der Branche.

Besonderheiten der WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG

WERMA investiert in Forschung und Entwicklung, um Technologien und Produkte für die Anforderungen im Bereich Medizintechnik bereitzustellen. Das Unternehmen setzt zudem auf Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Produktionsmethoden; der Einsatz energieeffizienter LED-Technologien in den Produkten ist ein Beispiel dafür.

Zusätzlich bietet WERMA Schulungs- und Beratungsangebote an, die Kunden bei der Nutzung der Produkte unterstützen. Damit richtet das Unternehmen seine Produkte und Leistungen an den Anwendern aus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG

Was macht WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG?

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG ansässig?

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG tätig?

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik