Walther Schoenenberger GmbH & Co KG Adresse & Kontakt
Walther Schoenenberger GmbH & Co KG im Überblick
Die Walther Schoenenberger GmbH & Co KG aus Böblingen ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen und bekannter Hersteller von Frischpflanzenpresssäften und pflanzlichen Heilmitteln. Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich das Unternehmen als einer der führenden Anbieter in diesem Segment etabliert. Schoenenberger ist vor allem bekannt für seine Frischpflanzensäfte, die direkt aus frischen Heilpflanzen gewonnen werden und eine besonders bioaktive Wirkstoffmatrix aufweisen. Die hochwertigen Produkte zeichnen sich durch ihre Reinheit und Wirksamkeit aus, was sie besonders bei Verbrauchern und Fachleuten beliebt macht.
Leistungen und Produkte
Schoenenberger produziert Frischpflanzenpresssäfte aus über 25 verschiedenen Heilpflanzen, darunter bekannte Sorten wie Löwenzahn, Brennnessel, Artischocke und Weißdorn. Diese Produkte sind als traditionelle pflanzliche Arzneimittel zugelassen und nehmen damit einen besonderen Platz in der naturheilkundlichen Therapie ein. Die charakteristische Kaltpressungsmethode sichert nicht nur die Erhaltung bioaktiver Enzyme, Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe, sondern auch die Vitalität des Ausgangsmaterials. Dieses Verfahren verhindert, dass wichtige Inhaltsstoffe durch Wärme oder chemische Prozesse verloren gehen.
- Löwenzahn: Unterstützt die Leber- und Nierenfunktion.
- Brennnessel: Bekannt für seine positiven Effekte auf den Stoffwechsel und die Haut.
- Artischocke: Fördert die Verdauung und die Fettverdauung.
- Weißdorn: Traditionell zur Stärkung des Herzens und zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit eingesetzt.
Zusätzlich bietet Schoenenberger eine Vielzahl von Produkten für spezielle Anwendungen an, wie etwa Konzentrate zur Unterstützung bei saisonalen Beschwerden oder spezielle Mischungen zur Stärkung des Immunsystems. Die Produkte werden in Apotheken, Reformhäusern und Naturkostläden bundesweit vertrieben und erfreuen sich aufgrund ihrer natürlichen Herkunft und ihrer Qualität großer Beliebtheit.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von pflanzlichen Heilmitteln unterliegt die Walther Schoenenberger GmbH & Co KG strengen regulatorischen Auflagen, die die Produktionsmethoden und die Qualität der angebotenen Produkte betreffen. Das Unternehmen erfüllt die Vorgaben der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sowie der deutschen Arzneimittelverordnung. Dadurch wird sichergestellt, dass die Produkte sowohl sicher als auch wirksam sind. Durch die Zulassung als traditionelle pflanzliche Arzneimittel können Patienten darauf vertrauen, dass sie Produkte erhalten, die strengen Qualitätskontrollen unterliegen.
Regionale Bedeutung
Böblingen, im Großraum Stuttgart gelegen, bietet pharmazeutischen Herstellern ein attraktives Umfeld mit gut ausgebauter Infrastruktur und Zugang zu qualifizierten Fachkräften. Die Region ist bekannt für ihre Innovationskraft und hat sich als wichtiger Standort für die pharmazeutische Industrie etabliert. Schoenenberger ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der naturheilkundlichen Pharmawelt in Baden-Württemberg und trägt damit zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Standorts bei. Die enge Kooperation mit lokalen Universitäten und Forschungsinstituten fördert die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten und die Forschung an neuen Therapien.
Besonderheiten der Walther Schoenenberger GmbH & Co KG
Ein besonderes Merkmal der Walther Schoenenberger GmbH & Co KG ist das Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass die verwendeten Rohstoffe aus biologischem Anbau stammen und unter fairen Bedingungen produziert werden. Dies spricht dabei nicht nur umweltbewusste Verbraucher an, sondern trägt auch dazu bei, die Biodiversität in den Anbaugebieten zu erhalten. Zudem wird die gesamte Produktionskette regelmäßig auf ihre Umweltfreundlichkeit hin überprüft, was zu einer transparenteren und nachhaltigen Herstellung beiträgt.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Walther Schoenenberger GmbH & Co KG
Was macht Walther Schoenenberger?
Walther Schoenenberger GmbH & Co KG ist als sogenanntes Pflanzensaftwerk ein Hersteller von Heilpflanzensäften, Frischpflanzensäften, Frucht- und Gemüsesäften. Die Pflanzensäfte werden auch in verschiedenen Produkten für die Haarpflege verarbeitet. Außerdem gibt es eine Zusammenstellung von Säften für eine Diätkur.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.