Accord Healthcare GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1984
Gegründet
10.000+ (Intas/Accord global)
Mitarbeiter
Accord Healthcare GmbH im Überblick
Accord Healthcare GmbH, mit Sitz in München, Bayern, ist die deutsche Tochtergesellschaft der Accord Healthcare, einem der größten europäischen Hersteller von Generika. Das Unternehmen gehört zur Intas Pharmaceuticals Group, einem bedeutenden indischen Pharmakonzern. Accord Healthcare hat sich als vertrauenswürdiger Anbieter von qualitativ hochwertigen Generika und Spezialpharmaka für den europäischen Markt etabliert und erfüllt die hohen Anforderungen an Arzneimittelqualität und -sicherheit.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Das Portfolio von Accord Healthcare umfasst ein umfangreiches Sortiment an Generika, die in verschiedenen Therapiebereichen Anwendung finden. Dazu zählen unter anderem:
- Onkologie: Arzneimittel, die zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden, einschließlich Chemotherapie-Generika.
- Kardiologie: Produkte zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die häufig im Krankenhaus- und Apothekenbereich benötigt werden.
- Infektologie: Antibiotika und antivirale Medikamente, die gegen Infektionskrankheiten eingesetzt werden.
- Neurologie: Therapeutika zur Behandlung von neurologischen Erkrankungen, wie Epilepsie oder Alzheimer.
Accord bietet Generika für patentabgelaufene Wirkstoffe zu wettbewerbsfähigen Preisen an, die sowohl für Apotheken als auch für Kliniken und den Pharmagroßhandel erhältlich sind. Die Zentrale in München koordiniert die Vermarktung und den Vertrieb in Deutschland, wo Accord Healthcare eine solide Marktstellung im Generika-Segment erlangt hat. Zudem besitzt das Unternehmen ein eigenes Produktionswerk in Mexiko, das den hohen Qualitätsstandards von Bravo Pharma entspricht und in der Lage ist, internationale Anforderungen zu erfüllen, was der Region eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung verleiht.
Regulatorische Einordnung
Accord Healthcare agiert im komplexen regulatorischen Umfeld der Arzneimittelindustrie. Die Produkte unterliegen den strengen Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie den nationalen Vorschriften zuständiger Institutionen wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Jedes Produkt durchläuft umfassende Prüfungen bezüglich Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit, bevor es auf den Markt kommt. Die Einhaltung dieser standards garantiert nicht nur die Sicherheit der Patienten, sondern stärkt auch das Vertrauen in die Marke Accord Healthcare.
Intas Pharmaceuticals und Accord Global
Die Muttergesellschaft, Intas Pharmaceuticals, wurde 1984 in Indien gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt, das in über 85 Ländern tätig ist. Accord Healthcare fungiert als europäischer Arm von Intas mit Hauptsitzen in Großbritannien und mehreren Büros in ganz Europa. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft und anderen internationalen Produktionsstätten kann Accord Healthcare ständig neue therapeutische Lösungen entwickeln und bereitstellen.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Die Münchener Niederlassung von Accord Healthcare stellt nicht nur einen zentralen Punkt für den Vertrieb in Deutschland dar, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der gesamten europäischen Gesundheitsversorgung. Durch den Fokus auf qualitativ hochwertige Generika trägt das Unternehmen dazu bei, die Arzneimittelversorgung umfassend zu sichern und die Behandlungskosten im Gesundheitswesen zu senken. Besondere Aufmerksamkeit erhält Accord Healthcare zudem für seine Bereitschaft, innovativ zu sein, indem es kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert, um neue und verbesserte Generika auf den Markt zu bringen. Dies ist in einer Zeit zunehmenden Wettbewerbs und steigender Kosten im Gesundheitswesen unverzichtbar.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Accord Healthcare GmbH
Was macht Accord Healthcare GmbH?
Accord Healthcare ist ein führender europäischer Hersteller von Generika, Biosimilars und Spezialpharmaka. Das Unternehmen ist in Onkologie, Hämatologie, Autoimmunerkrankungen und ZNS-Erkrankungen tätig.
Was sind Biosimilars bei Accord Healthcare?
Biosimilars sind biologische Arzneimittel, die einem bereits zugelassenen Referenzprodukt ähnlich sind. Accord Healthcare entwickelt Biosimilars als kostengünstige Alternative zu teuren biologischen Therapien, besonders in Onkologie und Autoimmunerkrankungen.
Welche bekannten Produkte hat Accord Healthcare?
Zu den Produkten von Accord Healthcare gehört z.B. Orgovyx (Relugolix) für die Prostatakrebsbehandlung. Das Portfolio umfasst weitere Spezialpharmaka und Generika in verschiedenen Therapiebereichen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.