C.R. Bard GmbH

Pharmaunternehmen · Karlsruhe

C.R. Bard GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

C.R. Bard GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

E-Mail

Adresse

Wachhausstr. 6
76227 Karlsruhe

Unternehmensprofil

1907

Gegründet

75.000+ (BD Konzern)

Mitarbeiter

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C.R. Bard GmbH im Überblick

C.R. Bard GmbH ist die deutsche Gesellschaft der Becton, Dickinson and Company (BD), einem US-amerikanischen Medizintechnikkonzern mit Hauptsitz in Franklin Lakes (New Jersey). BD übernahm C.R. Bard im Jahr 2017 für rund 24 Milliarden US-Dollar. Die ursprüngliche Firma C.R. Bard, Inc. wurde 1907 von Charles Russell Bard gegründet und war einer der Pioniere im Bereich Einwegmedizinprodukte. BD beschäftigt weltweit rund 75.000 Mitarbeitende. Die deutsche Niederlassung in Karlsruhe (Baden-Württemberg) betreut den deutschen Markt für die Produkte des ehemaligen Bard-Portfolios sowie weitere BD-Produktlinien. Mit der Fusion wurde C.R. Bard nicht nur in die globale Struktur von BD integriert, sondern konnte auch von deren umfangreichen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten profitieren. Dies hat zur Stärkung und Diversifizierung des Produktportfolios beigetragen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Die Produktlinie von C.R. Bard / BD umfasst eine Vielzahl von spezialisierten medizinischen Geräten und Technologien, die in unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen Anwendung finden. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Vaskuläre Produkte: Hierzu zählen Katheter und Stents für Gefäßinterventionen, die bei der Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zum Einsatz kommen.
  • Urologische Produkte: Diese Kategorie umfasst Blasenkatheter, Harnröhrenstents sowie Brachytherapie-Systeme, die zur gezielten Behandlung von Prostatakrebs entwickelt wurden. Besonders hervorzuheben ist der Bard-Foley-Katheter, der weltweit zu den bekanntesten urologischen Kathetern zählt.
  • Onkologische Produkte: Dazu gehören vollständig implantierbare Portsysteme, Biopsienadeln zur Probenentnahme sowie Tumorresektionstechnologien, die einen entscheidenden Beitrag zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen leisten.
  • Chirurgie-Netze: Diese Produkte werden hauptsächlich für die Hernienreparatur und in der Beckenbodenchirurgie eingesetzt, um die chirurgischen Ergebnisse zu verbessern.
  • Produkte für die interventionelle Radiologie: Diese umfassen eine Reihe innovativer Lösungen zur Unterstützung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren.
  • Infusionstechnologie: BD/Bard bietet auch Infusionspumpen und Venenzugangs-Systeme an, die in Krankenhäusern und ambulanten Praxen weltweit verwendet werden.

Die vielseitigen Produkte von C.R. Bard sind nicht nur in der Europäischen Union, sondern auch international anerkannt und werden in unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen eingesetzt, von großen Universitätskliniken bis zu kleinen Arztpraxen. Dies zeigt die hohe Marktrelevanz und die branchenführende Position des Unternehmens.

Geschichte & Regulierung

C.R. Bard gehört zu den innovationsreichsten Medizintechnikunternehmen und war Pionier bei der Entwicklung von Einwegkathetern, Biopsienadeln und implantierbaren Portsystemen. Alle Produkte unterliegen den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und sind CE-zertifiziert. Die strengen regulatorischen Rahmenbedingungen garantieren, dass die Produkte sowohl Sicherheit als auch Wirksamkeit bieten. C.R. Bard legt großen Wert auf die Einhaltung dieser Standards, um das Vertrauen der medizinischen Gemeinschaft und der Patienten zu gewinnen und aufrechtzuerhalten. Zudem ist BD/Bard Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), was die Verpflichtung zur Förderung von Qualitätsstandards und Innovationsprozessen in der Branche verdeutlicht.

Die Standortwahl in Karlsruhe ist strategisch wichtig, da diese Region als ein Zentrum für Biotechnologie und Medizintechnik gilt. Karlsruhe bietet Zugang zu qualifizierten Fachkräften sowie zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass C.R. Bard in der Lage ist, innovative Lösungen zu entwickeln, die den Behandlungserfolg in der modernen Medizin nachhaltig verbessern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu C.R. Bard GmbH

Was macht C.R. Bard GmbH?

C.R. Bard GmbH für Medizintechnik entwickelt Medizinprodukte und medizinische Hilfsmittel im Bereich der Gefäßerkrankungen, für Urologie und Onkologie und für sonstige chirurgische Fachgebiete. Zu den Produkten gehören verschiedene Arten von Kathedern, Urinalkondome und Zubehör bei Inkontinenz. Hauptmaterial ist medizinisch verwendbares Silikon.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen