Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Karlsruhe

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG ist eines der traditionsreichsten Pharmaunternehmen Europas (gegr. 1866) mit Sitz in Karlsruhe. Spezialisiert auf pflanzliche Arzneimittel – bekannt für Tebonin® (Ginkgo), Crataegutt® und Umckaloabo®.

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

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Öffnungszeiten

Mo. – Do.: 8:00 – 17:00 Uhr

Freitag: 8:00 – 16:00 Uhr

Adresse

Willmar-Schwabe-Str. 4
76227 Karlsruhe

Unternehmensprofil

1866

Gegründet

3.000+

Mitarbeiter

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Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG im Überblick

Die Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, gegründet im Jahr 1866, hat sich in über 150 Jahren zu einem der führenden deutschen Hersteller von pflanzlichen Arzneimitteln (Phytopharmaka) entwickelt. Mit dem Hauptsitz in Karlsruhe und einer internationalen Präsenz ist das Unternehmen besonders bekannt für seine innovativen Produkte wie das Ginkgo-Biloba-Präparat Tebonin, welches zur Verbesserung der Gedächtnisleistung beiträgt. Darüber hinaus bietet Schwabe weitere Phytopräparate an, die auf die Unterstützung von Kreislauf- und Immunsystem ausgerichtet sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Dr. Willmar Schwabe GmbH umfasst eine Vielzahl von Phytopräparaten, die sich mit unterschiedlichen gesundheitlichen Aspekten beschäftigen. Dazu gehören:

  • Tebonin: Ein bekanntes Präparat zur Förderung der Gedächtnisleistung.
  • Crataegutt: Ein auf Weißdorn basierendes Produkt zur Unterstützung der Herzgesundheit.
  • Canephron: Ein bewährtes Mittel für die Blasengesundheit, das zur Linderung von Harnwegserkrankungen eingesetzt wird.

Die kontinuierliche Grundlagenforschung zu pflanzlichen Wirkstoffen ist ein zentrales Element des Unternehmens. Dr. Willmar Schwabe investiert signifikant in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, wobei eigene Extraktionsmethoden und patentierte Standardisierungen der Pflanzenstoffe zur hohen Qualität und Effektivität der Produkte beitragen. In enger Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten hat das Unternehmen die Möglichkeit, innovative Ansätze zur Nutzung von Pflanzen im Gesundheitsbereich zu entwickeln. Der exportierte Umsatz belegt, dass Schwabes Produkte in mehr als 100 Ländern geschätzt werden, was ihre internationale Relevanz unterstreicht.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Dr. Willmar Schwabe unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, die sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene gelten. Die pharmazeutischen Produkte müssen den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie der Amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) entsprechen. Dies beinhaltet umfangreiche klinische Studien zur Sicherheits- und Wirksamkeitsbewertung der Arzneimittel, die für die Zulassung erforderlich sind. Durch diese hohen Standards gewährleistet das Unternehmen, dass seine Produkte in Bezug auf Qualität und Sicherheit den besten wissenschaftlichen Kriterien genügen.

Standort Karlsruhe / Baden-Württemberg

Der Standort Karlsruhe spielt eine entscheidende Rolle im Innovationsprozess von Dr. Willmar Schwabe. Das Unternehmen ist nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber in der Region, sondern hat auch zur Belebung des Wirtschaftsstandortes beigetragen. Karlsruhe ist bekannt für seine Forschungseinrichtungen, darunter das renommierte Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das enge Kooperationen mit der Industrie fördert. Diese Synergien zwischen Hochschule und Unternehmen ermöglichen es Dr. Willmar Schwabe, neue Technologien und Erkenntnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Diese regionale Integration hat das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur im Bereich der pflanzlichen Pharmainnovation gemacht.

Zusätzlich spielt die regionale Bedeutung von Baden-Württemberg eine große Rolle, da die Region ein Zentrum für Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft in Deutschland ist. Diese Vielfalt an Bildungs- und Forschungseinrichtungen sorgt für eine kontinuierliche Zuführung von Talenten und Know-how, die für den Erfolg von Unternehmen wie Dr. Willmar Schwabe unerlässlich sind.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel

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Häufige Fragen zu Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

Was macht Dr. Willmar Schwabe?

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG stellt pflanzliche Arzneimittel her für verschiedene Anwendungsgebiete. Sie finden bei körperlichen Beschwerden wie Erkältung, Muskel- und Gelenkschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Tinnitus Verwendung und können auch bei seelischen Beeinträchtigungen wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit oder depressiven Verstimmungen eingesetzt werden.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen