Th. Geyer GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1872
Gegründet
700+
Mitarbeiter
Th. Geyer GmbH & Co. KG im Überblick
Th. Geyer GmbH & Co. KG ist ein deutsches Handels- und Distributionsunternehmen für Laborchemikalien, Reagenzien, Verbrauchsmaterialien und Ausrüstung für Labor, Pharma und Industrie. Mit Sitz in Böblingen (Baden-Württemberg) hat sich das Unternehmen als bedeutender Distributor für Life-Science-Produkte und pharmazeutische Rohstoffe in Deutschland und Europa etabliert. Th. Geyer wurde 1872 gegründet und kann somit auf eine beeindruckende Geschichte von über 150 Jahren Erfahrung im Chemikalien- und Life-Science-Vertrieb zurückblicken. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende, die gewährleisten, dass qualitativ hochwertige Produkte in den Markt gelangen und die Anforderungen der Kunden erfüllt werden.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Produktportfolio von Th. Geyer umfasst eine breite Palette an Laborchemikalien und Lösungsmitteln, die für analytische Anwendungen sowie für die chemische Synthese benötigt werden. Dazu zählen Biochemikalien und Enzyme, die besonders für die Biowissenschaften von Bedeutung sind. Das Unternehmen vertreibt auch pharmazeutische Rohstoffe sowie Hilfsstoffe (Exzipienten) für die Arzneimittelproduktion, die den strengen regulatorischen Anforderungen der Branche genügen müssen.
Zusätzlich offeriert Th. Geyer Verbrauchsmaterialien für Labore, die von Gefäßen und Pipetten bis hin zu Zellkulturprodukten reichen. Für die technologischen Anforderungen stehen Laborgeräte und Messtechnik zur Verfügung, um präzise Ergebnisse zu gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Bereich ist der Vertrieb von Reinraum- und Hygienebedarf, der für pharmazeutische Produzenten essenziell ist, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Th. Geyer beliefert eine Vielzahl von Kunden, darunter Pharmaunternehmen, Biotechunternehmen, Krankenhauslabore, Forschungseinrichtungen sowie Industrieunternehmen. Das Unternehmen ist als strategischer Distributor für renommierte internationale Marken, wie Merck, Sigma-Aldrich und VWR tätig und trägt damit aktiv zur Entwicklung und Umsetzung neuer Technologien in den jeweiligen Disziplinen bei. Durch diese Partnerschaften stellt Th. Geyer sicher, dass seine Kunden stets Zugang zu den neuesten Produkten und Technologien haben.
Regulatorische Einordnung
In der chemischen und pharmazeutischen Branche spielen regulatorische Auflagen eine zentrale Rolle. Th. Geyer ist sich der Bedeutung von Compliance und Zulassungen bewusst und hat entsprechende Prozesse eingerichtet, um den hohen Anforderungen der europäischen und internationalen Normen gerecht zu werden. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung der REACH-Verordnung, die Registrierung und Bewertung chemischer Substanzen in der Europäischen Union. Außerdem hält sich das Unternehmen an die Good Distribution Practice (GDP) Richtlinien, die sicherstellen, dass die Produkte sicher und in Übereinstimmung mit den Vorschriften gelagert und transportiert werden. Diese Verpflichtungen tragen zur Sicherung der Qualität und Sicherheit der angebotenen Produkte bei.
Historische Entwicklung & Marktstellung
Die Geschichte von Th. Geyer reicht zurück bis in das Jahr 1872, als das Unternehmen als Handelsunternehmen gegründet wurde. Seither hat es sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute eines der traditionsreichsten deutschen Handelsunternehmen in der Chemikalien- und Life-Science-Branche. Die lange Unternehmensgeschichte ist geprägt von ständiger Innovation und Anpassung an Marktbedürfnisse.
Th. Geyer ist Mitglied in verschiedenen Fachverbänden der chemischen und pharmazeutischen Industrie und arbeitet eng mit führenden nationalen und internationalen Herstellern zusammen. Diese Netzwerkbildung ist entscheidend, um auf aktuelle Marktentwicklungen schnell reagieren und neue Produkte zeitnah ins Portfolio aufnehmen zu können. In der Region Böblingen und darüber hinaus nimmt Th. Geyer eine Schlüsselposition als Partner und Anbieter in der Chemie- und Pharmaindustrie ein. Die regionale Vernetzung fördert zudem Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, was die Innovationskraft des Unternehmens weiter stärkt.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Th. Geyer GmbH & Co. KG
Was macht Th. Geyer GmbH & Co. KG?
Th. Geyer GmbH & Co. KG ist ein Lieferant für Laborbedarf und versorgt seine Kunden mit Laborgeräten und Verbrauchsmaterial. Laborchemikalien, sonstiges Zubehör, Labormöbel, die komplette Einrichtung samt Technik übernimmt das Unternehmen bei Bedarf. Besonderer Service ist die Unterstützung bei der Laborplanung.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.