ISO-Arzneimittel GmbH & Co.KG

Pharmaunternehmen · Karlsruhe

ISO-Arzneimittel GmbH & Co.KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

ISO-Arzneimittel GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt

Adresse

Bunsenstr. 6-10
76275 Karlsruhe

Unternehmensprofil

1972

Gegründet

200+

Mitarbeiter

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ISO-Arzneimittel GmbH & Co. KG

ISO-Arzneimittel GmbH & Co. KG hat seinen Hauptsitz in Ettlingen bei Karlsruhe, Baden-Württemberg, und wurde 1972 gegründet. Das Unternehmen stellt Generika her und vertreibt sie zu preisgünstigen Konditionen. Als mittelständischer Hersteller agiert ISO-Arzneimittel unabhängig von großen Pharmakonzernen und beschäftigt mehrere hundert Mitarbeiter, die an der Arzneimittelversorgung in Deutschland mitwirken.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Das Produktportfolio von ISO-Arzneimittel umfasst eine Vielzahl von Generika, die in fast allen relevanten Therapiebereichen zum Einsatz kommen. Insbesondere im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden Antihypertensiva und Statine angeboten, die zur Senkung des Blutdrucks sowie zur Behandlung von Cholesterinproblemen wirken. Im Bereich der Diabetesbehandlung sind gängige Wirkstoffe wie Metformin und Glipizid verfügbar. Zudem bietet das Unternehmen bronchodilatatorische Medikamente für Atemwegserkrankungen und Analgetika wie Ibuprofen und Diclofenac zur Schmerztherapie an. Neben diesen Hauptkategorien vertreibt ISO-Arzneimittel auch Antiinfektiva sowie zentrale Nervensystem (ZNS)-Präparate, die in der Psychiatrie und Neurologie eingesetzt werden.

Die Produkte werden unter dem Markennamen "ISO" vertrieben. Durch die Teilnahme am Rabattvertragssystem der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind die Produkte für alle Apotheken im gesamten Bundesgebiet erhältlich. Dies sichert die Lieferfähigkeit und trägt zur Senkung der Behandlungskosten im deutschen Gesundheitssystem bei.

Regulierung & Marktposition

Die Arzneimittel werden gemäß den Richtlinien des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) reguliert und unterliegen strengen Prüfungen hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit. Die Produktion erfolgt nach den Richtlinien der Guten Herstellungspraxis (EU-GMP-Standard).

Als Mitglied im Deutschen Generikaverband (Pro Generika) beteiligt sich das Unternehmen an politischen Diskussionen und Initiativen zur Generikaindustrie. Die Marktposition wird durch die laufende Erweiterung des Produktportfolios sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung gestützt.

Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven

ISO-Arzneimittel ist ein nennenswerter Arbeitgeber in Ettlingen und der Region Karlsruhe. Das Unternehmen kooperiert regelmäßig mit lokalen Universitäten und Forschungsinstitutionen, um Wissensaustausch und Technologieentwicklung zu fördern.

Für die Zukunft plant ISO-Arzneimittel, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Neben der Herstellung kostengünstiger Medikamente sollen umweltfreundliche Produktionsmethoden und Verpackungslösungen eingeführt werden, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Durch die laufende Anpassung an Marktanforderungen bleibt ISO-Arzneimittel ein fester Bestandteil der Generika-Branche und leistet seinen Beitrag zur Arzneimittelversorgung in Deutschland.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu ISO-Arzneimittel GmbH & Co.KG

Was macht ISO-Arzneimittel GmbH & Co.KG?

ISO-Arzneimittel GmbH & Co.KG stellt naturheilkundliche Präparate her, die rezeptfrei in Apotheken erworben werden können. Dabei hat sie sich einer ganzheitlichen Medizin verschrieben und bietet ein eigenständiges Therapiesystem, das die Selbstheilkräfte des Körpers aktiviert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen