DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG
Die DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG aus Karlsruhe produziert und vertreibt homöopathische Arzneimittel. Das Unternehmen wurde 1975 gegründet und stellt Einzelmittel, Komplexmittel sowie Schüssler-Salze her. DHU ist im deutschen Apothekenmarkt etabliert und wird von Fachleuten und Anwendern genutzt.
Leistungen und Produkte
Das Produktsortiment von DHU umfasst mehr als 1.000 homöopathische Arzneimittel in unterschiedlichen Potenzen und Darreichungsformen. Dazu gehören:
- Globuli: Kleine Kügelchen aus Zucker und homöopathischer Substanz.
- Dilutionen: Flüssige Zubereitungen aus Verdünnung und Schüttlung der Ausgangssubstanzen.
- Tabletten: Hergestellt aus zerkleinerten Globuli und Bindemitteln.
- Salben: Homöopathische Salben für lokale Anwendung.
Das Sortiment umfasst klassische Hahnemannsche Homöopathika und anthroposophische Arzneimittel, die mit Ärzten und Therapeuten entwickelt werden. Alle Produkte sind in deutschen Apotheken erhältlich und werden in über 40 Länder exportiert. Die Herstellung erfolgt in eigenen Produktionsanlagen in Karlsruhe nach den Anforderungen des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB).
Regulatorische Einordnung
DHU unterliegt dem deutschen Arzneimittelgesetz (AMG) und dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB). Die Produkte werden vor der Marktfreigabe genehmigt. Die Einhaltung der GMP (Good Manufacturing Practice)-Richtlinien wird kontinuierlich überwacht. DHU kooperiert mit wissenschaftlichen Institutionen und Universitäten in der Forschung zu homöopathischen Arzneimitteln.
Standort Karlsruhe / Baden-Württemberg
Karlsruhe bietet DHU Zugang zu wissenschaftlichen und industriellen Einrichtungen. Die Stadt beherbergt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Diese Nähe unterstützt die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit des Unternehmens.
DHU ist Arbeitgeber in der Region und unterstützt lokale Projekte. Die Verbindung von Forschung, Industrie und Weiterbildung in Karlsruhe trägt zur kontinuierlichen Entwicklung und Innovation bei.
Karlsruhe ist attraktiv für Fachkräfte. DHU bietet regelmäßige Schulungen und Fortbildungen für seine Mitarbeiter an, um die Qualität der Produkte und Dienstleistungen zu sichern.
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```Häufige Fragen zu DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG
Was macht DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG?
DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG, die Deutsche-Homöopathie-Union, hat zwei Geschäftsfelder. Sie produziert einmal homöopathische Produkte mit Arzneipflanzen zu 70 % aus eigenem Anbau zur Verwendung bei Allergien, Rheuma. Schmerzen u.a.; zum anderen produziert sie die gesamte Palette an Schüßler-Salzen und Schüßler-Salben, sowie verschiedene Komplexmittel und tiermedizinische Mittel.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.