Bene-Arzneimittel GmbH

Pharmaunternehmen · München

Bene-Arzneimittel GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Bene-Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Herterichstr. 1
81479 München

Unternehmensprofil

1952

Gegründet

100+

Mitarbeiter

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Bene-Arzneimittel GmbH im Überblick

Bene-Arzneimittel GmbH ist ein mittelständisches, inhabergeführtes deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in München (Bayern). Das Unternehmen wurde 1952 gegründet und hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von bewährten OTC-Arzneimitteln und Spezialtherapeutika für den deutschen Markt spezialisiert. Bene-Arzneimittel ist bekannt für eine Produktpalette, die auf soliden klinischen Erkenntnissen basiert und ohne großen Marketingaufwand direkt auf Ärzterezepturen und Apothekenempfehlung ausgerichtet ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeitende am Münchner Standort, die sich durch hohe fachliche Kompetenz und Engagement auszeichnen. Diese Werte spiegeln sich in der Firmenphilosophie wider, die auf einer engen Zusammenarbeit mit Fachärzten beruht und dadurch für hohe Qualität und Vertrauenswürdigkeit sorgt.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Bene-Arzneimittel bietet ein umfangreiches OTC- und Rx-Portfolio an, das insbesondere im Bereich Leber/Gallenblase, Verdauung und Erkältungskrankheiten bekannt ist. Das bekannteste Produkt ist Hepa-Merz (Ornithinaspartat), ein innovatives Medikament zur Behandlung von Lebererkrankungen und hepatischer Enzephalopathie. Dieses Produkt wird sowohl in der Klinik als auch in der ambulanten Versorgung eingesetzt und hat sich in der Therapie fest etabliert.

  • Präparate für die Verdauungsgesundheit: Hierzu zählen Produkte, die die Magen-Darm-Funktion unterstützen und Beschwerden wie Blähungen oder Völlegefühl lindern.
  • Leber-Galle-Therapeutika: Neben Hepa-Merz umfasst das Sortiment auch zentrale Therapieansätze zur Optimierung der Gallenproduktion und -ausscheidung.
  • Pflanzliche Präparate: Diese Produkte, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren, gewinnen zunehmend an Beliebtheit und tragen zur ganzheitlichen Gesundheit bei.

Das Unternehmen vertreibt seine Produkte über Apotheken sowie Fachärzte (Gastroenterologen, Hepatologen) und hat sich im Bereich Lebererkrankungen als verlässlicher Anbieter etabliert. Darüber hinaus legt Bene-Arzneimittel großen Wert auf die Konsumentenbildung und informiert sowohl Ärzte als auch Patienten über die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte.

Geschichte & Regulierung

Bene-Arzneimittel blickt auf über 70 Jahre Unternehmensgeschichte in München zurück. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und zählt heute zu den Expert:innen im Bereich Lebererkrankungen und Verdauungstherapeutika auf dem deutschen Markt. Die wissenschaftlich fundierte Produktentwicklung ist eine der zentralen Säulen des Unternehmens, die es ermöglicht, hochwertige Produkte konstant auf den Markt zu bringen.

Alle Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), welches sicherstellt, dass die Arzneimittel den erforderlichen Qualitäts-, Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards entsprechen. Dies gewährleistet nicht nur die Vertrauenswürdigkeit der Produkte, sondern auch die Sicherheit für die Anwender. Verschiedene Produkte müssen zudem in klinischen Studien getestet werden, bevor sie die Zulassung erhalten, was den hohen Standard des Unternehmens unterstreicht.

Die regionale Bedeutung von Bene-Arzneimittel in München ist nicht zu unterschätzen. Als etabliertes Unternehmen trägt es zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei und schafft Arbeitsplätze im medizinischen Sektor. Zudem engagiert sich Bene-Arzneimittel durch Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten, um innovative Behandlungsmöglichkeiten zu erforschen und voranzutreiben.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Bene-Arzneimittel GmbH

Was macht Bene-Arzneimittel GmbH?

Die Bene-Arzneimittel GmbH forscht und entwickelt Medikamente und Schmerzmittel für verschiedene Anwendungsgebiete. Dazu gehören Mittel bei Schmerzen und Fieber, bei Erkrankung der Atemwege, Erkrankungen der Blase und bei arteriovenöse Erkrankungen. Neuerdings gehören auch Mittel zur Ohrenpflege und gegen den Ohrenschmerz zum Sortiment.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen