Dermapharm AG

Pharmaunternehmen · München

Dermapharm AG ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Grünwald bei München, das auf Dermatologie und ausgewählte weitere Therapiegebiete spezialisiert ist. Das 1981 gegründete Unternehmen ist an der Frankfurter Börse notiert.

Dermapharm AG Adresse & Kontakt

Adresse

Lil-Dagover-Ring 7
82031 München

Unternehmensprofil

1991

Gegründet

3.500+

Mitarbeiter

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Dermapharm AG im Überblick

Dermapharm AG ist ein deutsches Specialty-Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Grünwald bei München. Das Unternehmen wurde 1991 gegründet und hat sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Nischenprodukten in ausgewählten Therapiegebieten spezialisiert. Seit 2018 ist Dermapharm AG im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Der Konzern beschäftigt rund 3.500 Mitarbeitende und hat sich als einer der führenden Akteure im Bereich der Specialty Pharmaceuticals in Deutschland etabliert. Wesentliche Produktionsstandorte befinden sich in Brehna (Sachsen-Anhalt) und in der Münchner Region. Dermapharm produziert unter anderem im Werk der Tochtergesellschaft MIBE GmbH Arzneimittel (Brehna), wo modernste Technologien zur Arzneimittelproduktion genutzt werden.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Dermapharm AG konzentriert sich auf Spezialpharmazeutika für Nischenindikationen, in denen der Wettbewerb durch Generikahersteller gering ist. Zu diesen Kerntherapiebereichen gehören Dermatologie, gynäkologische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Cannabis-basierte Arzneimittel. Im Bereich der Dermatologie bietet Dermapharm eine Reihe effektiver Therapien gegen Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis. Die gynäkologisch orientierten Produkte decken Diagnose und Behandlung von Erkrankungen wie Endometriose ab.

Besonders hervorzuheben ist, dass Dermapharm AG einer der bedeutendsten deutschen Hersteller von cannabisbasierten Fertigarzneimitteln ist. Das Unternehmen beliefert sowohl Apotheken als auch Fachärzte und ist aktiv im Bereich medizinisches Cannabis, das in der Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt wird. Weitere bekannte Marken und Produkte stammen aus den Bereichen Schmerz, Allergie und OTC-Gesundheitsprodukte. Der Unternehmensbereich Schmerztherapie umfasst sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Produkte, die gezielt zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen eingesetzt werden. Dermapharm betreibt zusätzlich die Marke Trommsdorff für Spezialpharmaka, die eine lange Tradition in der pharmazeutischen Industrie aufweist.

Wachstum & Strategie

Dermapharm ist durch eine gezielte Akquisitionsstrategie gewachsen und hat bedeutende Unternehmen wie die MIBE GmbH Arzneimittel (2018), Strathmann GmbH & Co. KG und Hübner Naturarzneimittel integriert. Diese Übernahmen stärken nicht nur die Marktposition des Unternehmens, sondern erweitern auch die Produktpalette um innovative und hochwirksame Arzneimittel. Dermapharm verfolgt eine Strategie der Bearbeitung von Nischenmärkten sowohl in Deutschland als auch in Europa, in denen patentabgelaufene oder neuartige Wirkstoffe mit geringen Mitbewerbern vermarktet werden können. Damit positioniert sich das Unternehmen als innovativer Vorreiter im Specialty-Pharma-Sektor.

Die Arzneimittel von Dermapharm AG unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen und werden sowohl durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als auch durch europäische Behörden reguliert. Durch die Einhaltung hoher Qualitätsstandards in der Produktion sowie der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen sichert sich Dermapharm eine starke Marktstellung. Das Unternehmen investiert auch fortlaufend in Forschung und Entwicklung, um zukünftige Produktinnovationen zu gewährleisten. Diese Kombination aus Qualität, Innovation und einer klaren Marktstrategie bildet die Grundlage für das nachhaltige Wachstum der Dermapharm AG.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Dermapharm AG

Was macht Dermapharm AG?

Dermapharm AG ist ein Hersteller von Markenarzneimitteln. Sie entwickelt und produziert ihre Produkte und vertreibt sie im Außendienst. Im Sortiment sind Medizinprodukte, Nahrungsergänzung, Pflanzenextrakte und pflanzliche Wirkstoffe, die von Kosmetik- und Lebensmittelbranche zur Weiterverwendung genutzt werden.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen