Unternehmensprofil
1976
Gegründet
~5.000 (global)
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Advanced Wound Care, Chirurgische Lösungen, IV-Site-Management
KCI Medizinprodukte GmbH
KCI Medizinprodukte GmbH ist die deutsche Niederlassung von KCI (Kinetic Concepts Inc.) und spezialisiert sich auf Unterdrucktherapie (Vakuumtherapie) zur Behandlung chronischer und komplexer Wunden. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wiesbaden. KCI entwickelt und vertreibt Systeme und Verbandmaterialien für die Vakuumversiegelungstherapie (V.A.C.-Therapie) im deutschsprachigen Markt.
Vakuumtherapie und Wundversorgung
KCI hat die Vakuumversiegelungstherapie (V.A.C.-Therapie) entwickelt und vertreibt diese in stationären und mobilen Ausführungen. Die Therapie wird in der Behandlung von diabetischen Fußulzera, Dekubitus, Verbrennungen, Lappenplastik-Versorgung und chronischen Wunden eingesetzt. Zum Produktportfolio gehören Unterdrucktherapiegeräte und spezialisierte Verbandmaterialien für die V.A.C.-Therapie.
KCI bietet Schulungsprogramme für medizinisches Fachpersonal an. Das Unternehmen ist in Forschung und Entwicklung tätig, um neue Ansätze in der Wundversorgung zu entwickeln. Nach der Übernahme durch 3M im Jahr 2019 erweiterten sich die Ressourcen und Technologieoptionen für die Produktentwicklung.
Regulatorische Einordnung
KCI Medizinprodukte GmbH unterliegt als Medizintechnikhersteller den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR). Das Unternehmen einhält die Vorgaben zur Sicherheit und Wirksamkeit seiner Therapien. Regelmäßige Audits durch externe Prüfinstitutionen überprüfen die Einhaltung der Qualitätsstandards und regulatorischen Anforderungen.
Regionale Bedeutung
Der Standort Wiesbaden ermöglicht KCI die Koordination der Versorgung von Wundmanagementzentren, Kliniken und häuslicher Pflege in Deutschland. Die Stadt liegt zentral in der verkehrstechnischen Infrastruktur und im Rhein-Main-Gebiet, einem großen Gesundheitscluster mit Forschungseinrichtungen und Medizintechnikunternehmen. Diese Ansiedlung bietet Synergien für die Zusammenarbeit mit Partnern der Branche.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
KCI vermittelt Patienten und Angehörigen Informationen zu Wundmanagement und Therapieanwendung. Das Unternehmen beteiligt sich an Projekten zur Verbesserung der Wundversorgung auf nationaler und internationaler Ebene.
KCI plant, in neue Technologien und Therapien zu investieren, um die Wundheilung zu optimieren. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung bestehender Produkte und der Entwicklung neuer Therapiekonzepte auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.
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```Häufige Fragen zu KCI Medizinprodukte GmbH
Was macht KCI Medizinprodukte GmbH?
KCI Medizinprodukte GmbH bietet Produkte zur Wundversorgung für den Praxisbedarf an, darunter verschiedene Kompressen, Tamponaden, Verbände und Wundauflagen, Sprays und sonstige Mittel zur Wundreinigung.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.