Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG im Überblick
Die Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG (CPW) aus Ahrweiler ist ein traditionsreicher Arzneimittelhersteller in Rheinland-Pfalz, der sich auf die Herstellung und Vermarktung von Fertigarzneimitteln spezialisiert hat. Das Unternehmen produziert Präparate für den deutschen und europäischen Markt nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes sowie den strengen Anforderungen der GMP-Richtlinien. Gegründet im Jahr 1946, hat sich CPW über Jahrzehnte als zuverlässiger Partner im Gesundheitssektor etabliert und genießt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Qualität einen hohen Stellenwert in der Branche.
Leistungen und Produkte
CPW verfügt über eigene Produktionskapazitäten für feste und flüssige Arzneiformen. Das Portfolio umfasst verschreibungspflichtige Arzneimittel sowie OTC-Produkte (Over-the-Counter) im Bereich Schmerz, Erkältung und allgemeine Gesundheitsvorsorge. Zu den bekanntesten Produkten gehören Schmerzmittel, die bei Migräne, Rückenschmerzen und grippalen Infekten eingesetzt werden. Darüber hinaus stellt das Unternehmen innovative Arzneimittel her, die auf speziellen Therapiegebieten wie der Allergologie oder der Onkologie abzielen.
Neben der Eigenproduktion bietet das Unternehmen auch Lohnfertigungsleistungen für andere Pharmaunternehmen an. Dies beinhaltet die Herstellung von Arzneimitteln nach individuellen Rezepturen und die Abfüllung sowie Verpackung in verschiedenen Formaten. CPW hat durch diese Dienstleistungsorientierung eine breite Kundenbasis aufgebaut, die sowohl kleinere Start-ups als auch große Pharmaunternehmen umfasst.
- Verschreibungspflichtige Arzneimittel: Schmerzmittel, Antibiotika und Spezialpräparate.
- OTC-Produkte: Erkältungs- und Schmerzmittel, Ergänzungsmittel für die Gesundheit.
- Lohnfertigung: Individuelle Arzneimittelherstellung für Drittanbieter.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von CPW unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die von nationalen und europäischen Gesundheitsbehörden vorgegeben werden. Dazu zählt die Einhaltung des Arzneimittelgesetzes sowie der Good Manufacturing Practice (GMP), die Qualität und Sicherheit während der Herstellung garantieren. Das Unternehmen unterliegt regelmäßigen Inspektionen und Audits von Aufsichtsbehörden, um die Einhaltung aller vorgeschriebenen Standards zu gewährleisten.
Die regulatorische Einordnung ermöglicht es CPW, Arzneimittel auf der Grundlage von wissenschaftlichen Daten und klinischen Studien zu entwickeln. Diese Prozesse sind entscheidend für die Zulassung neuer Produkte und die Weiterentwicklung bestehender Präparate.
Standort Ahrweiler / Rheinland-Pfalz
Ahrweiler liegt in der Weinbauregion Ahr in Rheinland-Pfalz und ist nicht nur für seine Landschaftsbilder, sondern auch für seine Innovationskraft im Gesundheitssektor bekannt. Die Stadt ist gut an das rheinland-pfälzische Verkehrsnetz angebunden und profitiert von der Nähe zu wichtigen Zentren wie Bonn und Koblenz, die über eine ausgebaute Gesundheitsinfrastruktur verfügen.
CPW ist ein regionaler Arbeitgeber mit langjähriger Verwurzelung im Ahrtal. Das Unternehmen beschäftigt eine Vielzahl von Fachkräften und bietet Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen der Pharmazie und Produktion. Durch sein Engagement in der Region unterstützt CPW nicht nur den wirtschaftlichen Wachstum, sondern fördert auch nachhaltige Praktiken und verantwortungsvolles Handeln im Einklang mit der Umwelt. Dies umfasst Initiativen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und zur Energieeffizienz im Produktionsprozess.
Zusätzlich beteiligt sich CPW an lokalen Gesundheitsprojekten, um das Bewusstsein für Gesundheitsthemen zu schärfen und fördert den Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsexperten, um innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Gesundheitssektor zu entwickeln.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Rheinland-Pfalz | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG
Was macht Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG?
Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG Eifelfango hat sich einmal auf die Naturheilkunde mit der Herstellung von Fangoprodukten spezialisiert. Zum anderen stellt es isotonische Kochsalzlösungen für die Inhalation und weitere Medizinprodukte und Arzneimittel her, wie Infusions- und Injektionslösungen zur Vorbereitung von Operationen und apothekenpflichtige Produkte wie Natriumchlorid-Konzentrate. Ebenso im Angebot: Testosteron-Depotinjektionen.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.