Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Ahrweiler

Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Ahrweiler, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Ringener Straße 45
53474 Ahrweiler

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Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG

Die Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG (CPW) mit Sitz in Ahrweiler stellt seit 1946 Fertigarzneimittel für den deutschen und europäischen Markt her. Die Produktion erfolgt nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes sowie den Anforderungen der GMP-Richtlinien. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten im rheinland-pfälzischen Gesundheitssektor tätig.

Leistungen und Produkte

CPW verfügt über eigene Produktionskapazitäten für feste und flüssige Arzneiformen. Das Portfolio umfasst verschreibungspflichtige Arzneimittel sowie OTC-Produkte (Over-the-Counter) im Bereich Schmerz, Erkältung und allgemeine Gesundheitsvorsorge. Zu den bekanntesten Produkten gehören Schmerzmittel, die bei Migräne, Rückenschmerzen und grippalen Infekten eingesetzt werden. Darüber hinaus stellt das Unternehmen Arzneimittel her, die auf speziellen Therapiegebieten wie der Allergologie oder der Onkologie abzielen.

Neben der Eigenproduktion bietet das Unternehmen auch Lohnfertigungsleistungen für andere Pharmaunternehmen an. Dies beinhaltet die Herstellung von Arzneimitteln nach individuellen Rezepturen und die Abfüllung sowie Verpackung in verschiedenen Formaten. CPW hat durch diese Dienstleistungsorientierung eine breite Kundenbasis aufgebaut, die sowohl kleinere Start-ups als auch große Pharmaunternehmen umfasst.

  • Verschreibungspflichtige Arzneimittel: Schmerzmittel, Antibiotika und Spezialpräparate.
  • OTC-Produkte: Erkältungs- und Schmerzmittel, Ergänzungsmittel für die Gesundheit.
  • Lohnfertigung: Individuelle Arzneimittelherstellung für Drittanbieter.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von CPW unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die von nationalen und europäischen Gesundheitsbehörden vorgegeben werden. Dazu zählt die Einhaltung des Arzneimittelgesetzes sowie der Good Manufacturing Practice (GMP), die Qualität und Sicherheit während der Herstellung garantieren. Das Unternehmen unterliegt regelmäßigen Inspektionen und Audits von Aufsichtsbehörden, um die Einhaltung aller vorgeschriebenen Standards zu gewährleisten.

Die regulatorische Einordnung ermöglicht es CPW, Arzneimittel auf der Grundlage von wissenschaftlichen Daten und klinischen Studien zu entwickeln. Diese Prozesse sind entscheidend für die Zulassung neuer Produkte und die Weiterentwicklung bestehender Präparate.

Standort Ahrweiler / Rheinland-Pfalz

Ahrweiler liegt in der Weinbauregion Ahr in Rheinland-Pfalz und ist gut an das rheinland-pfälzische Verkehrsnetz angebunden. Die Nähe zu Bonn und Koblenz bietet Zugang zu einer ausgebauten Gesundheitsinfrastruktur.

CPW ist ein regionaler Arbeitgeber mit langjähriger Verwurzelung im Ahrtal. Das Unternehmen beschäftigt eine Vielzahl von Fachkräften und bietet Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen der Pharmazie und Produktion. Im Produktionsprozess werden Maßnahmen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und zur Energieeffizienz umgesetzt.

Zusätzlich beteiligt sich CPW an lokalen Gesundheitsprojekten und fördert den Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsexperten zu aktuellen Herausforderungen im Gesundheitssektor.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Rheinland-Pfalz | Pharmagrosshandel

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Häufige Fragen zu Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG

Was macht Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG?

Chemisch Pharmazeutisches Werk GmbH & Co. KG Eifelfango hat sich einmal auf die Naturheilkunde mit der Herstellung von Fangoprodukten spezialisiert. Zum anderen stellt es isotonische Kochsalzlösungen für die Inhalation und weitere Medizinprodukte und Arzneimittel her, wie Infusions- und Injektionslösungen zur Vorbereitung von Operationen und apothekenpflichtige Produkte wie Natriumchlorid-Konzentrate. Ebenso im Angebot: Testosteron-Depotinjektionen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 27.06.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen