Temmler Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1927
Gegründet
~400
Mitarbeiter
Temmler Pharma GmbH im Überblick
Temmler Pharma GmbH aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein traditionsreicher deutscher Pharmadienstleister mit langer Geschichte in der Arzneimittelherstellung. Das Unternehmen gehört zur Temmler-Gruppe, die in der pharmazeutischen Branche fest verankert ist. Gegründet im Jahr 1946, hat sich Temmler Pharma im Laufe der Jahrzehnte als zuverlässiger Partner für Pharmaunternehmen etabliert, die Qualitätsprodukte benötigen. Der Fokus liegt auf der Lohnherstellung, wodurch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsbranche sichergestellt wird.
Leistungen und Produkte
Temmler Pharma fertigt als GMP-zertifizierter Lohnhersteller eine Vielzahl von festen Arzneiformen, darunter Tabletten und Kapseln, sowie halbfeste Zubereitungen wie Cremes und Gele. Neben der reinen Produktion umfasst das Serviceangebot auch die umfassende Unterstützung in der Produktentwicklung, vom Entwurf über die Optimierung bis hin zum Scale-up, was eine Anpassung der Produktionsprozesse an die jeweiligen Anforderungen des Kunden ermöglicht. Das Unternehmen bietet leistungsstarke kommerzielle Fertigungsmöglichkeiten, die es Pharmaunternehmen erlauben, ihre Produkte effizient und kostengünstig auf den Markt zu bringen.
- Feste Arzneiformen: Tabletten, Kapseln.
- Halbfeste Zubereitungen: Cremes, Gele.
- Entwicklung und Scale-up: Unterstützung im gesamten Entwicklungsprozess.
- Kommerzielle Produktion: Herstellung für diverse Pharmaunternehmen weltweit.
Die regulatorische Einordnung von Temmler Pharma ist von großer Bedeutung, da die Einhaltung strenger Richtlinien und Standards in der pharmazeutischen Industrie entscheidend ist. Das Unternehmen ist GMP-zertifiziert (Good Manufacturing Practice), was die Qualität und Sicherheit der hergestellten Arzneimittel garantiert. Zudem sind die Produktionsstätten nach den aktuellen EU-Richtlinien zugelassen und erfüllen auch internationale Standards, was den weltweiten Vertrieb der Produkte ermöglicht.
Standort Marburg-Biedenkopf / Hessen
Der Standort in der Universitätsstadt Marburg profitiert von der Philipps-Universität und deren Pharmaziefakultät sowie der langen pharmazeutischen Tradition der Region. Hessen gehört zu den forschungsintensivsten Pharmastandorten Deutschlands und bietet eine herausragende Infrastruktur für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung. Die Nähe zu weiteren innovativen Unternehmen und Institutionen ermöglicht Synergien und unterstützt die Innovationskraft in der Region.
Besonderheiten der Region sind unter anderem spezielle Forschungsinitiativen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie fördern. Marburg ist nicht nur für seine akademischen Einrichtungen bekannt, sondern auch für eine Vielzahl von Unternehmen, die sich auf verschiedene Bereiche innerhalb der Pharmazie spezialisiert haben. Dadurch entsteht ein Netzwerk, das für zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten sorgt. Die dort ansässigen Unternehmen profitieren von einem hochqualifizierten Fachkräftepool und ebenso von der Größe und der Vielfalt der regionalen pharmazeutischen Landschaft.
Zusätzlich zu den geschäftlichen Vorteilen bringt der Standort Marburg-Biedenkopf auch kulturelle und soziale Vorteile mit sich, die zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung beitragen. Die Kombination aus Tradition und Moderne bietet ein ansprechendes Umfeld für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Temmler Pharma GmbH
Was macht Temmler Pharma GmbH?
Temmler Pharma GmbH arbeitet hauptsächlich im Auftrag für Dritte bei der Entwicklung, Zulassung und Produktion von Arzneimitteln und Nahrungsergänzung und deren anschließendem Vertrieb. Dabei geht es neben Generika auch um seltene neurologische Erkrankungen. Sie hat auch einige Eigenmarken in ihrem Sortiment.
Welche Arzneimittel stellt Temmler Pharma GmbH her?
Temmler Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Marburg-Biedenkopf. Geschichte von Temmler Pharma GmbH Temmler Pharma GmbH, ein in Deutschland ansässiges Pharmaunternehmen, blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück. Es wurde 1917 in B Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.