Temmler Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Marburg-Biedenkopf

Temmler Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Marburg-Biedenkopf, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Temmler Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Temmlerstr. 2
35039 Marburg-Biedenkopf

Unternehmensprofil

1927

Gegründet

~400

Mitarbeiter

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Temmler Pharma GmbH im Überblick

Temmler Pharma GmbH aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein traditionsreicher deutscher Pharmadienstleister mit langer Geschichte in der Arzneimittelherstellung. Das Unternehmen gehört zur Temmler-Gruppe, die in der pharmazeutischen Branche fest verankert ist. Gegründet im Jahr 1946, hat sich Temmler Pharma im Laufe der Jahrzehnte als zuverlässiger Partner für Pharmaunternehmen etabliert, die Qualitätsprodukte benötigen. Der Fokus liegt auf der Lohnherstellung, wodurch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsbranche sichergestellt wird.

Leistungen und Produkte

Temmler Pharma fertigt als GMP-zertifizierter Lohnhersteller eine Vielzahl von festen Arzneiformen, darunter Tabletten und Kapseln, sowie halbfeste Zubereitungen wie Cremes und Gele. Neben der reinen Produktion umfasst das Serviceangebot auch die umfassende Unterstützung in der Produktentwicklung, vom Entwurf über die Optimierung bis hin zum Scale-up, was eine Anpassung der Produktionsprozesse an die jeweiligen Anforderungen des Kunden ermöglicht. Das Unternehmen bietet leistungsstarke kommerzielle Fertigungsmöglichkeiten, die es Pharmaunternehmen erlauben, ihre Produkte effizient und kostengünstig auf den Markt zu bringen.

  • Feste Arzneiformen: Tabletten, Kapseln.
  • Halbfeste Zubereitungen: Cremes, Gele.
  • Entwicklung und Scale-up: Unterstützung im gesamten Entwicklungsprozess.
  • Kommerzielle Produktion: Herstellung für diverse Pharmaunternehmen weltweit.

Die regulatorische Einordnung von Temmler Pharma ist von großer Bedeutung, da die Einhaltung strenger Richtlinien und Standards in der pharmazeutischen Industrie entscheidend ist. Das Unternehmen ist GMP-zertifiziert (Good Manufacturing Practice), was die Qualität und Sicherheit der hergestellten Arzneimittel garantiert. Zudem sind die Produktionsstätten nach den aktuellen EU-Richtlinien zugelassen und erfüllen auch internationale Standards, was den weltweiten Vertrieb der Produkte ermöglicht.

Standort Marburg-Biedenkopf / Hessen

Der Standort in der Universitätsstadt Marburg profitiert von der Philipps-Universität und deren Pharmaziefakultät sowie der langen pharmazeutischen Tradition der Region. Hessen gehört zu den forschungsintensivsten Pharmastandorten Deutschlands und bietet eine herausragende Infrastruktur für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung. Die Nähe zu weiteren innovativen Unternehmen und Institutionen ermöglicht Synergien und unterstützt die Innovationskraft in der Region.

Besonderheiten der Region sind unter anderem spezielle Forschungsinitiativen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie fördern. Marburg ist nicht nur für seine akademischen Einrichtungen bekannt, sondern auch für eine Vielzahl von Unternehmen, die sich auf verschiedene Bereiche innerhalb der Pharmazie spezialisiert haben. Dadurch entsteht ein Netzwerk, das für zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten sorgt. Die dort ansässigen Unternehmen profitieren von einem hochqualifizierten Fachkräftepool und ebenso von der Größe und der Vielfalt der regionalen pharmazeutischen Landschaft.

Zusätzlich zu den geschäftlichen Vorteilen bringt der Standort Marburg-Biedenkopf auch kulturelle und soziale Vorteile mit sich, die zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung beitragen. Die Kombination aus Tradition und Moderne bietet ein ansprechendes Umfeld für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Temmler Pharma GmbH

Was macht Temmler Pharma GmbH?

Temmler Pharma GmbH arbeitet hauptsächlich im Auftrag für Dritte bei der Entwicklung, Zulassung und Produktion von Arzneimitteln und Nahrungsergänzung und deren anschließendem Vertrieb. Dabei geht es neben Generika auch um seltene neurologische Erkrankungen. Sie hat auch einige Eigenmarken in ihrem Sortiment.

Welche Arzneimittel stellt Temmler Pharma GmbH her?

Temmler Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Marburg-Biedenkopf. Geschichte von Temmler Pharma GmbH Temmler Pharma GmbH, ein in Deutschland ansässiges Pharmaunternehmen, blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück. Es wurde 1917 in B Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen