Evers GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Evers GmbH & Co. KG im Überblick
Evers GmbH & Co. KG ist ein etabliertes deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Pinneberg, Schleswig-Holstein. Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage in der Nähe von Hamburg positioniert sich das Unternehmen als wichtiger Akteur im Pharmavertrieb. Es ist spezialisiert auf die Distribution von Arzneimitteln und bedient sowohl den norddeutschen Apothekenmarkt als auch Kliniken und medizinische Einrichtungen in der Region. Durch die langjährige Erfahrung und ein starkes Netzwerk ist Evers in der Lage, sich flexibel an die Marktbedürfnisse anzupassen.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Das Tätigkeitsfeld von Evers umfasst den Pharmavertrieb, die Vermarktung sowie die Distribution von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten. Zu den Kernbereichen gehören:
- Vermarktung von Rx-Arzneimitteln: Evers vertreibt verschreibungspflichtige Medikamente in enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Herstellern. Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Produkte den deutschen Richtlinien und Zulassungsanforderungen entsprechen.
- OTC-Produkte: Evers bietet ein umfangreiches Portfolio an rezeptfreien Arzneimitteln, die Apotheken und Kunden in der Region zugänglich sind. Der Fokus liegt hier auf der Beratung von Apothekenpersonal sowie auf der Aufklärung der Endverbraucher.
- Gesundheitsprodukte: Neben klassischen Arzneimitteln vertreibt Evers auch Gesundheitsprodukte, wie Nahrungsergänzungsmittel und Medizinprodukte, die zur Prävention und Gesundheitspflege beitragen.
Die Evers GmbH & Co. KG zeichnet sich durch ihre hohe Flexibilität bei der Produktanpassung und einen kundenorientierten Service aus. Durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern kann das Unternehmen neueste Trends im Gesundheitswesen schnell identifizieren und in das Produktportfolio integrieren.
Regulatorische Einordnung
Evers GmbH & Co. KG operiert im Rahmen der strengen regulatorischen Vorgaben des deutschen Gesundheitsmarktes. Alle Vertriebskanäle und Produkte unterliegen den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) und müssen regelmäßig audits unterzogen werden, um die Konformität mit den Vorgaben der Arzneimittelbehörden sicherzustellen. Darüber hinaus verpflichtet sich Evers, höchste Qualitätsstandards durch kontinuierliche Schulungen seiner Mitarbeiter und transparente Kommunikationsstrategien garantiert.!
Regionale Bedeutung
Als Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein hat Evers eine bedeutende Rolle im regionalen Gesundheitsmarkt. Die Nähe zu Hamburg, einem der größten pharmazeutischen Standorte Deutschlands, eröffnet zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Pharmaunternehmen, Kliniken und Forschungseinrichtungen. Diese geografische Nähe ermöglicht es Evers, schnell auf Veränderungen im Markt zu reagieren und innovative Lösungen anzubieten. Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur regionalen Wirtschaft durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in der Region bei.
Besonderheiten und Innovationsansätze
Evers GmbH & Co. KG unterscheidet sich durch seine engagierte Kundenbetreuung und individuelle Anpassung der Dienstleistungen an die spezifischen Bedürfnisse seiner Kunden. Die Firma legt besonderen Wert auf:
- Nachhaltigkeit: Evers verfolgt nachhaltige Praktiken in der Produktbeschaffung und Logistik, um umweltfreundliche Lösungen in der Pharmaindustrie voranzutreiben.
- Schulungsangebote: Zur Unterstützung von Apotheken und medizinischen Einrichtungen bietet Evers regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen an, um die Mitarbeiter über neue Produkte und Änderung in der Arzneimittelversorgung zu informieren.
- Digitale Lösungen: Das Unternehmen investiert in digitale Systeme, um den Vertrieb und die Kommunikation zu optimieren. Durch den Einsatz von modernen Technologien trägt Evers zu einem effizienteren Arzneimittelmanagement bei.
Insgesamt steht die Evers GmbH & Co. KG für einen verantwortungsbewussten und innovativen Ansatz in der Arzneimittelvermarktung und -distribution und spielt eine Schlüsselrolle im Gesundheitssystem der norddeutschen Region.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Evers GmbH & Co. KG
Was macht Evers GmbH & Co. KG?
Evers GmbH & Co KG, Pharmazeutische Fabrik stellt Heilmittel auf rein pflanzlicher Basis her. Sie finden Anwendung bei Gelenkerkrankungen und Rückenschmerzen, zur Auflösung von Gallensteinen, bei Prostatabeschwerden und Hämorrhoiden. Dabei arbeitet sie mit klassischen pflanzlichen Heilmittel und Kräuterextrakten.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.