Zambon GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Zambon GmbH ist die deutsche Niederlassung des italienischen Pharmaunternehmens Zambon S.p.A. mit Sitz in Mailand. Therapeutische Schwerpunkte in Deutschland sind Atemwegserkrankungen (ACC® Acetylcystein) und Neurologie.

Zambon GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lietzenburger Str. 99
10707 Berlin

Unternehmensprofil

1906

Gegründet

3.000+ (global)

Mitarbeiter

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Zambon GmbH im Überblick

Zambon GmbH ist die deutsche Niederlassung des gleichnamigen italienischen Pharmaunternehmens Zambon S.p.A., einem familiengeführten Unternehmen, das 1906 in Italien gegründet wurde. Mit über einem Jahrhundert Erfahrung in der Pharmabranche hat sich Zambon auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Arzneimittel spezialisiert. Die Niederlassung mit Sitz in Berlin konzentriert sich auf spezialisierte Produktbereiche, die auf konkrete Patientenbedürfnisse abzielen, und setzt dabei auf wissenschaftlich fundierte Lösungen.

Atemwege, Neurologie und Frauengesundheit

Zambon ist in Deutschland bekannt für Produkte wie Elebrato Ellipta (Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol), das in der Behandlung von chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) eingesetzt wird. Es stellt eine effektive Kombination dar, die die Lebensqualität von COPD-Patienten signifikant verbessern kann. Zudem vertreibt Zambon Fluimucil (Acetylcystein), einen bewährten Schleimlöser, der ebenfalls in der Therapie von Atemwegserkrankungen eine zentrale Rolle spielt.

Ein wesentlicher Bestandteil des neurologischen Portfolios ist Xadago (Safinamid), eine Therapie für Parkinson-Patienten. Dieses innovative Medikament zeichnet sich dadurch aus, dass es als einziges Parkinson-Therapeutikum sowohl dopaminerg als auch nicht-dopaminerg wirkt, wodurch es eine ganzheitliche Behandlungsmöglichkeit für Betroffene bietet. Dabei wird nicht nur die Symptomkontrolle verbessert, sondern auch die Lebensqualität der Patienten gesteigert.

Im Bereich der Frauengesundheit bietet Zambon eine breite Palette von Produkten an, die auf gynäkologische Desinfektion und Vaginalpflege abzielen. Diese Produkte sind besonders wichtig für die Förderung der Intimgesundheit und das Wohlbefinden von Frauen in verschiedenen Lebensphasen.

Regulatorische Einordnung

Die Zambon GmbH unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die für alle pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland gelten. Jedes Produkt, das auf den Markt gebracht wird, muss ausführliche klinische Studien durchlaufen, die von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überprüft werden. Diese regulatorischen Hürden sind entscheidend dafür, dass die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Arzneimittel gewährleistet sind.

Standort Berlin

Berlin als deutsche Hauptstadt bietet Zambon GmbH eine strategisch bedeutende Plattform für die Zusammenarbeit mit Fachärzten, Kliniken und Forschungseinrichtungen. Die Lage in Berlin ermöglicht den Zugang zu einem breiten Netzwerk von Lungenfachärzten, Neurologen und Allgemeinärzten. Durch regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen, Symposien und wissenschaftliche Veranstaltungen positioniert sich Zambon als wertvoller Partner in der medizinischen Gemeinschaft. Zudem trägt die Nähe zu zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen dazu bei, innovative Ansätze in der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln voranzutreiben und die Bedürfnisse der Patienten besser zu verstehen.

Die regionale Bedeutung des Unternehmens ist zudem durch Kooperationen mit verschiedenen klinischen Studienzentren und Fachgesellschaften gekennzeichnet, was Zambon einen bedeutenden Platz im deutschen Gesundheitswesen sichert.

Insgesamt setzt Zambon auf eine enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern, um einerseits die fachliche Qualität zu sichern und andererseits auf die sich ständig verändernden Herausforderungen im Gesundheitswesen schnell zu reagieren. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Ausbildung von Fachkräften in der medizinischen Praxis festigt Zambon seine Rolle als innovatives Unternehmen im deutschen Pharmamarkt.

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Häufige Fragen zu Zambon GmbH

Was macht Zambon GmbH?

Die Zambon GmbH hat ihre Schwerpunkte in der Entwicklung und Herstellung von therapeutischen Möglichkeiten für die Bereiche Neurologie, Frauengesundheit, schwere Atemwegserkrankungen und Erkältungskrankheiten. Dabei forscht sie nach immer neuen Möglichkeiten, um z.B. Parkinson zu behandeln. Für die Behandlung von Atemwegserkrankungen hat sie einen neuartigen Inhalator kreiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen