Zambon GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1906
Gegründet
3.000+ (global)
Mitarbeiter
Zambon GmbH im Überblick
Zambon GmbH ist die deutsche Niederlassung des gleichnamigen italienischen Pharmaunternehmens Zambon S.p.A., einem familiengeführten Unternehmen, das 1906 in Italien gegründet wurde. Mit über einem Jahrhundert Erfahrung in der Pharmabranche hat sich Zambon auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Arzneimittel spezialisiert. Die Niederlassung mit Sitz in Berlin konzentriert sich auf spezialisierte Produktbereiche, die auf konkrete Patientenbedürfnisse abzielen, und setzt dabei auf wissenschaftlich fundierte Lösungen.
Atemwege, Neurologie und Frauengesundheit
Zambon ist in Deutschland bekannt für Produkte wie Elebrato Ellipta (Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol), das in der Behandlung von chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) eingesetzt wird. Es stellt eine effektive Kombination dar, die die Lebensqualität von COPD-Patienten signifikant verbessern kann. Zudem vertreibt Zambon Fluimucil (Acetylcystein), einen bewährten Schleimlöser, der ebenfalls in der Therapie von Atemwegserkrankungen eine zentrale Rolle spielt.
Ein wesentlicher Bestandteil des neurologischen Portfolios ist Xadago (Safinamid), eine Therapie für Parkinson-Patienten. Dieses innovative Medikament zeichnet sich dadurch aus, dass es als einziges Parkinson-Therapeutikum sowohl dopaminerg als auch nicht-dopaminerg wirkt, wodurch es eine ganzheitliche Behandlungsmöglichkeit für Betroffene bietet. Dabei wird nicht nur die Symptomkontrolle verbessert, sondern auch die Lebensqualität der Patienten gesteigert.
Im Bereich der Frauengesundheit bietet Zambon eine breite Palette von Produkten an, die auf gynäkologische Desinfektion und Vaginalpflege abzielen. Diese Produkte sind besonders wichtig für die Förderung der Intimgesundheit und das Wohlbefinden von Frauen in verschiedenen Lebensphasen.
Regulatorische Einordnung
Die Zambon GmbH unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die für alle pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland gelten. Jedes Produkt, das auf den Markt gebracht wird, muss ausführliche klinische Studien durchlaufen, die von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überprüft werden. Diese regulatorischen Hürden sind entscheidend dafür, dass die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Arzneimittel gewährleistet sind.
Standort Berlin
Berlin als deutsche Hauptstadt bietet Zambon GmbH eine strategisch bedeutende Plattform für die Zusammenarbeit mit Fachärzten, Kliniken und Forschungseinrichtungen. Die Lage in Berlin ermöglicht den Zugang zu einem breiten Netzwerk von Lungenfachärzten, Neurologen und Allgemeinärzten. Durch regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen, Symposien und wissenschaftliche Veranstaltungen positioniert sich Zambon als wertvoller Partner in der medizinischen Gemeinschaft. Zudem trägt die Nähe zu zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen dazu bei, innovative Ansätze in der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln voranzutreiben und die Bedürfnisse der Patienten besser zu verstehen.
Die regionale Bedeutung des Unternehmens ist zudem durch Kooperationen mit verschiedenen klinischen Studienzentren und Fachgesellschaften gekennzeichnet, was Zambon einen bedeutenden Platz im deutschen Gesundheitswesen sichert.
Insgesamt setzt Zambon auf eine enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern, um einerseits die fachliche Qualität zu sichern und andererseits auf die sich ständig verändernden Herausforderungen im Gesundheitswesen schnell zu reagieren. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Ausbildung von Fachkräften in der medizinischen Praxis festigt Zambon seine Rolle als innovatives Unternehmen im deutschen Pharmamarkt.
Weitere Pharmaunternehmen in Deutschland | Pharmaunternehmen in Berlin | Pharmaunternehmen Atemwegserkrankungen
```Häufige Fragen zu Zambon GmbH
Was macht Zambon GmbH?
Die Zambon GmbH hat ihre Schwerpunkte in der Entwicklung und Herstellung von therapeutischen Möglichkeiten für die Bereiche Neurologie, Frauengesundheit, schwere Atemwegserkrankungen und Erkältungskrankheiten. Dabei forscht sie nach immer neuen Möglichkeiten, um z.B. Parkinson zu behandeln. Für die Behandlung von Atemwegserkrankungen hat sie einen neuartigen Inhalator kreiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.