Gedeon Richter Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Köln

Gedeon Richter Pharma GmbH ist die deutsche Tochter des ungarischen Pharmaunternehmens Gedeon Richter Plc. mit Sitz in Köln. Schwerpunkte sind Frauengesundheit, Neurologie/Psychiatrie und Biosimilars.

Gedeon Richter Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ettore-Bugatti-Straße 6-14
51149 Köln

Unternehmensprofil

1901

Gegründet

12.000+

Mitarbeiter

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Gedeon Richter Pharma GmbH im Überblick

Gedeon Richter Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der Richter Gedeon Nyrt. (Gedeon Richter Plc.), einem der führenden ostmitteleuropäischen Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Budapest (Ungarn). Gegründet wurde das Unternehmen 1901 von dem Apotheker Gedeon Richter. Diese lange Tradition hat Gedeon Richter nicht nur zu einem bedeutenden Akteur in der Pharmaindustrie gemacht, sondern auch zu einem Symbol für Forschung und Innovation in der Region. Das Unternehmen ist an der Budapester Börse gelistet und beschäftigt weltweit rund 12.000 Mitarbeitende in mehr als 100 Ländern. Die deutsche Niederlassung in Köln (Nordrhein-Westfalen) ist für den deutschen Markt zuständig und spielt eine wesentliche Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Gedeon Richter hat eine starke Präsenz im Bereich Frauengesundheit: Das Unternehmen ist Marktführer in Europa bei oralen Kontrazeptiva und vertreibt auch Notfallkontrazeptiva wie ellaOne (Ulipristalacetat), das modernste Pille-danach-Präparat, welches in der EU bis zu 5 Tage nach dem Geschlechtsverkehr angewendet werden kann. Die Produktpalette umfasst zudem intrauterine Spiralen (Kyleena, Jaydess, Mirena – in Lizenz) und verschiedene Hormontherapien. Im Bereich Psychiatrie/Neurologie bietet Gedeon Richter Reagila (Cariprazin), ein innovatives Atypikum zur Behandlung von Schizophrenie, an. Diese Produkte zeichnen sich durch ihre hohe Wirksamkeit und ein gut erprobtes Sicherheitsprofil aus.

  • Wirtschaftliche Bedeutung: Gedeon Richter hat sich durch innovative Produkte und präzise Marktstrategien als lokaler Marktführer etabliert, was nicht nur wirtschaftliche Stabilität garantiert, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze in der Region sichert.
  • Biosimilars: Im Biosimilars-Bereich vertreibt das Unternehmen biosimilare Varianten von Biologika wie Trastuzumab und Rituximab. Diese Produkte ermöglichen eine kostengünstigere Therapieoption und verbessern den Zugang zu wirksamen Behandlungen, insbesondere für Krebspatienten.

Geschichte & Regulierung

Gedeon Richter blickt auf eine über 120-jährige Pharmageschichte zurück und ist in Deutschland besonders als Spezialist für Frauengesundheit und Neuropsychiatrie bekannt. Das Unternehmen hat sich stets an der Spitze der wissenschaftlichen Forschung gehalten, was durch zahlreiche Patente und klinische Studien untermauert wird. Alle in Deutschland vertriebenen Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der European Medicines Agency (EMA). Diese strengen Auflagen garantieren die Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimittel und stellen sicher, dass Gedeon Richter stets höchste Qualitätsstandards einhält.

Darüber hinaus ist Gedeon Richter Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa), was das Engagement des Unternehmens für die Förderung der Forschung sowie die Entwicklung innovativer Arzneimittel in Deutschland unterstreicht. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und Forschungseinrichtungen sorgt dafür, dass Gedeon Richter an der Spitze der pharmazeutischen Innovationen bleibt. Zudem engagiert sich das Unternehmen in verschiedenen sozialen Projekten und Initiativen zur Verbesserung der Gesundheit in Deutschland und darüber hinaus.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Gedeon Richter Pharma GmbH

Was macht Gedeon Richter Pharma GmbH?

Die Gedeon Richter Pharma GmbH hat ihren Schwerpunkt in der Gynäkologie. Sie stellt Medikamente und therapeutische Lösungen zur Frauengesundheit her, die bei Myomen, Osteoporose und Wechseljahrbeschwerden zum Einsatz kommen. Lösungen zur Verhütung und Beratungsservice ist ein weiterer Geschäftsbereich.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen