Emra-Med Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt
Emra-Med Arzneimittel GmbH im Überblick
Die Emra-Med Arzneimittel GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz im Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein, das sich auf Parallelimporte und den Vertrieb von Arzneimitteln spezialisiert hat. Das Unternehmen hat sich im norddeutschen Markt als zuverlässiger Arzneimittellieferant etabliert und ist besonders bekannt für seine Anpassungsfähigkeit an die dynamischen Anforderungen des Gesundheitsmarktes. Die regionale Bedeutung des Unternehmens spiegelt sich in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit lokalen Apotheken und Gesundheitseinrichtungen wider, die auf die Verfügbarkeit und Qualität der angebotenen Arzneimittel angewiesen sind.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Emra-Med ist als Parallelimporteur und Arzneimittelhändler tätig und hat sich auf ein umfassendes Portfolio von Arzneimitteln spezialisiert. Das Spektrum reicht von verschreibungspflichtigen Medikamenten bis hin zu rezeptfreien Produkten. Das Unternehmen importiert zugelassene Arzneimittel aus anderen EU-Mitgliedstaaten und vertreibt diese mit deutschen Parallelimportzulassungen über Apotheken. Darüber hinaus umfasst das Produktangebot auch spezielle Fachprodukte, die in spezialisierten Bereichen wie Onkologie, Kardiologie und der Schmerztherapie eingesetzt werden. Diese Diversifikation ermöglicht es Emra-Med, gezielt auf die Bedürfnisse der Arzneimittelversorgung in der Region einzugehen.
Parallelimporte tragen nicht nur zur Kostenentlastung im deutschen Gesundheitssystem bei, sondern fördern auch die Verfügbarkeit innovativer Therapien, die andernfalls möglicherweise nicht im deutschen Markt erhältlich wären. Emra-Med hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere bei Arzneimitteln, die in Deutschland nicht ausreichend verfügbar sind, schnellstmöglich Lösungen anzubieten.
Geschichte & Regulierung
Gegründet in den frühen 2000er Jahren, hat sich Emra-Med seitdem als vertrauenswürdiger Partner im Arzneimittelmarkt etabliert. Als Arzneimittelhändler und Parallelimporteur unterliegt Emra-Med den strengen Anforderungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Parallelimporte sowie den EU-GDP-Richtlinien (Good Distribution Practice). Diese Richtlinien sind entscheidend für die Gewährleistung der Qualität und Sicherheit der Arzneimittel. Das Unternehmen verfügt über alle notwendigen Groß- und Einzelhandelsgenehmigungen und wird durch das Landesamt für soziale Dienste in Schleswig-Holstein überwacht. Diese strikte regulatorische Einhaltung gewährleistet, dass die hohen Standards für Arzneimittelqualität und -sicherheit stets erfüllt werden.
Ein besonderes Merkmal von Emra-Med ist die kontinuierliche Schulung und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich Arzneimittelversorgung und -sicherheit berücksichtigt werden. Das Unternehmen investiert in moderne Technologien zur Optimierung der Logistikprozesse, was es ermöglicht, die anfallenden Bestellungen schnell und effizient zu bearbeiten und somit die Verfügbarkeit der Produkte für die Partnerapotheken sicherzustellen.
Marktstellung & Zukunftsaussichten
Emra-Med hat sich als einer der führenden Anbieter von Parallelimporten im norddeutschen Raum etabliert. Die starke Präsenz im Gesundheitssektor wird durch ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperationen mit Apotheken, Ärzten und Fachverbänden unterstützt. Zukünftige Pläne umfassen die Erweiterung des Produktportfolios, insbesondere in Bereichen, die den demographischen Wandel und die steigenden Anforderungen an die Gesundheitsversorgung reflektieren. Zudem strebt Emra-Med an, neue Märkte innerhalb der EU zu erschließen, um das Angebot weiter zu diversifizieren.
Die fortschreitende Technologisierung in der Arzneimittelversorgung und der wachsendes Fokus auf digitale Lösungen stellt neue Herausforderungen, bietet jedoch auch Chancen für das Unternehmen. Emra-Med plant, seine Digitalisierungsstrategie weiter voranzutreiben, um die Kundenbindung zu stärken und effiziente Kommunikationswege zu schaffen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Emra-Med Arzneimittel GmbH
Was macht Emra-Med Arzneimittel GmbH?
Emra-Med Arzneimittel GmbH ist als Pharmavertrieb mit dem Re- und Parallelimport von Medikamenten aus dem EU-Raum befasst. Das Handelssortiment besteht aus patentgeschützten und nicht patentgeschützten Produkten, apothekenpflichtige Arzneimittel, Betäubungsmittel, generische Medikamente und Medizinprodukte. Das Unternehmen veranstaltet auch Webinare und Präsenzseminare zum Thema „Importarzneimittel“.
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Pharmaunternehmen in Deutschland
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.