Otsuka Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Frankfurt am Main

Otsuka Pharma GmbH ist die deutsche Niederlassung des japanischen Pharmaunternehmens Otsuka Pharmaceutical Co. mit Sitz in Frankfurt. Schwerpunkte sind Psychiatrie (Abilify Maintena®), Onkologie, kardiovaskuläre und weitere Therapien.

Otsuka Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Europa-Allee 52
60327 Frankfurt am Main

Unternehmensprofil

1921

Gegründet

30.000+

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Pharmazeutika und Nahrungsergänzungsmittel, Psychiatrie, Nephrologie

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Otsuka Pharma GmbH — Standort und Tätigkeitsbereich

Otsuka Pharma GmbH ist die deutsche Niederlassung des japanischen Pharmaunternehmens Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd. Das Unternehmen konzentriert sich auf Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln in den Bereichen Psychiatrie, Neurologie und Onkologie. Der Sitz befindet sich in Frankfurt am Main, wo das Unternehmen mit medizinischen Einrichtungen und Fachleuten im Gesundheitswesen zusammenarbeitet. Otsuka entwickelt Therapien für unterversorgte Krankheitsfelder und arbeitet an Medikamenten zur Verbesserung der Patientenversorgung.

Psychiatrie und Neurologie

In Deutschland vermarktet Otsuka das Antipsychotikum Abilify (Aripiprazol) sowie die lang wirksame Formulierung Abilify Maintena (monatliche Depot-Injektion) zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen. Das Produktportfolio umfasst Rexulti (Brexpiprazol), ein Antipsychotikum mit verbessertem Nebenwirkungsprofil. Mit Jinarc (Tolvaptan) bietet Otsuka eine therapeutische Option für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD). Das Unternehmen forscht kontinuierlich an neuen psychiatrischen Therapieansätzen.

Onkologie

Otsuka entwickelt Therapieansätze in der Onkologie und konzentriert sich auf zielgerichtete Behandlungen, die auf spezifische genetische Marker abzielen. Das Unternehmen hat Medikamente entwickelt, die in Kombinationstherapien zum Einsatz kommen. Diese Aktivitäten sind Teil der globalen Strategie des Unternehmens zur Bereitstellung umfassender Gesundheitslösungen.

Regulatorische Einordnung

Otsuka Pharma unterliegt in Deutschland den regulatorischen Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten. Die Arzneimittelüberwachung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Das Unternehmen arbeitet transparent mit den Aufsichtsbehörden zusammen und beachtet die Good Manufacturing Practices (GMP) sowie ethische und wissenschaftliche Standards bei klinischen Studien.

Standort Frankfurt am Main

Von Frankfurt aus betreut Otsuka Pharma Psychiater, Neurologen und Nephrologen in ganz Deutschland. Die Stadt ist ein bedeutendes Pharmazentrum und bietet Zugang zu wichtigen medizinischen Einrichtungen und Universitäten. Das Unternehmen beteiligt sich an Fachkonferenzen und trägt zum Dialog zwischen Forschung und klinischer Praxis bei.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Otsuka Pharma beschäftigt Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und Vertrieb und trägt zur wirtschaftlichen Präsenz der Region bei. Das Unternehmen verfolgt einen Ansatz, der Forschungsprozesse mit ethischen Standards verbindet, und kooperiert mit Universitäten. Lokale Initiativen im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden sind Teil der Unternehmenstätigkeit.

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Häufige Fragen zu Otsuka Pharma GmbH

Was macht Otsuka Pharma GmbH?

Otsuka Pharma GmbH entwickelt Medikamente für die Bereiche Neurowissenschaft, Nephrologie, Hämatologie, Onkologie, Endokrinologie, Ophthalmologie, Herz-Kreislauf- und Infektionserkrankungen; dazu Nahrungsergänzungsmittel. Die deutsche Niederlassung ist mit Vermarktung und Vertrieb der Arzneimittel für den deutschen Markt, sowie mit der Erforschung neuer Produkte für Europa betraut.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen