Desitin Arzneimittel GmbH

Pharmaunternehmen · Hamburg

Desitin Arzneimittel GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Hamburg, das sich auf Neurologie und Epilepsie spezialisiert hat. Das Familienunternehmen bietet Antiepileptika und weitere neurologische Präparate für Kinder und Erwachsene.

Desitin Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Weg beim Jäger 214
22335 Hamburg

Unternehmensprofil

1919

Gegründet

300+

Mitarbeiter

```html

Desitin Arzneimittel GmbH im Überblick

Desitin Arzneimittel GmbH ist ein mittelständisches deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg, das auf die Behandlung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen spezialisiert ist. Das Unternehmens wurde 1919 in Hamburg gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz – damit ist Desitin eines der ältesten inhabergeführten Pharmaunternehmen Deutschlands. Desitin beschäftigt rund 300 Mitarbeitende und ist nicht nur national, sondern auch in mehreren europäischen Nachbarländern, wie Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten, tätig. Das Unternehmen ist Mitglied im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und engagiert sich für eine hohe Transparenz in der Forschung und Entwicklung. Zudem stellt Desitin hohe Ansprüche an seine soziale Verantwortung, indem es Initiativen zur Aufklärung über neurologische Erkrankungen unterstützt.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Desitin hat sich auf Neuropharmazeutika spezialisiert, insbesondere auf die Behandlung von Epilepsie, Schlafstörungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Das bekannteste Produkt ist die Desitin-Reihe von Antiepileptika, darunter Valproat-Präparate (Ergenyl chrono, Orfiril) zur Behandlung von Epilepsien verschiedener Formen. Daneben vertreibt Desitin Schlafmittel, Psychopharmaka und weitere neurologische Spezialitäten. Diese umfassen auch Produkte wie das Antidepressivum Mirtazapin und spezifische Therapien für Parkinson-Erkrankungen. Das Unternehmen engagiert sich stark im Bereich der Epilepsie-Versorgung und arbeitet eng mit neurologischen Fachgesellschaften zusammen. Zudem führt Desitin eigene Forschung und Entwicklung durch, um innovative Therapien zu schaffen, die auf die sich verändernden Anforderungen der medizinischen Behandlung gezielt eingehen. Desitin ist für seine Qualität in der Galenik sowie die Verlässlichkeit seiner Produkte bekannt und hat sich in der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet.

Geschichte & Regulierung

Desitin hat eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte in Hamburg und ist eng mit der Geschichte der deutschen Neurologie verbunden. Das Unternehmen produziert ausschließlich für den medizinischen Bedarf und positioniert sich als Spezialist für neurologische Arzneimittel. Alle Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und werden nach den höchsten Standards der Guten Herstellungspraxis (GMP) hergestellt. Desitin hat eine klare Verpflichtung zur Qualitätssicherung und führt regelmäßig internalisierte Prüfungen sowie externe Audits durch. Dies gewährleistet die hohen Qualitätsstandards, auf die Ärzte und Patienten sich verlassen können.

In den letzten Jahren hat Desitin seine Produktpalette weiter diversifiziert, um neuen therapeutischen Herausforderungen gerecht zu werden. Die Forschung konzentriert sich auch auf die Entwicklung von Arzneimitteln für seltene neurologische Erkrankungen, die oft unterdiagnostiziert sind. Desitin arbeitet weiterhin an der Verbesserung seiner Therapien durch innovative Technologien und bleibt aktiv in der klinischen Forschung, um neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten bereitzustellen. Das Unternehmen hat auch Initiativen zur Prävention und Aufklärung initiiert, um das Bewusstsein für neurologische Störungen in der Gesellschaft zu fördern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu Desitin Arzneimittel GmbH

Was macht Desitin Arzneimittel GmbH?

Desitin Arzneimittel GmbH hat sich als europäisches Arzneimittelunternehmen auf die Therapie bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen spezialisiert. Sie produzieren u.a. Produkte für Epilepsie, Morbus Parkinson, seltene Erkrankungen und für die Wundheilung. Außerdem bietet sie Fortbildungen und Informationen für Ärzte und Apotheker an.

Desitin Arzneimittel GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen