Denk Pharma GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1974
Gegründet
1.500+
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Pharmazeutika und Nahrungsergänzungsmittel, internationale Märkte
Denk Pharma GmbH & Co. KG
Denk Pharma GmbH & Co. KG ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in München (Bayern), das auf Generika und Branded Generics spezialisiert ist. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und richtet seine Strategie auf Entwicklungsländer und Schwellenmärkte aus. Denk Pharma ist in mehr als 80 Ländern tätig, mit einer besonders starken Präsenz im Nahen Osten, Afrika, Zentralasien und dem asiatisch-pazifischen Raum. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.500 Mitarbeitende weltweit und exportiert den Großteil seiner Produkte. Der Fokus auf internationale Expansion hat es dem Unternehmen ermöglicht, in weitgehend unerforschte Märkte vorzudringen und dort zum Teil Versorgungsstrukturen zu unterstützen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Denk Pharma produziert und vertreibt ein breites Portfolio an Generika-Arzneimitteln für nahezu alle Therapiebereiche: Herz-Kreislauf, Diabetes, Antiinfektiva, Analgetika und Gastroenterologie sind nur einige der Hauptdisziplinen, in denen das Unternehmen tätig ist. Schwerpunkt ist der Vertrieb in Ländern mit wenig entwickelten Arzneimittelmärkten, wo erschwingliche Generika für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zentral sind. Das Unternehmen hat in diesen Regionen Programme zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung ins Leben gerufen, um sicherzustellen, dass lebenswichtige Medikamente für die Bevölkerung zugänglich sind.
Produziert wird hauptsächlich in Deutschland und in internationalen Partnerwerken nach GMP-Standard. Diese Herstellungsrichtlinien gewährleisten die Qualität und Sicherheit der Produkte und tragen zur Einhaltung der regulatorischen Vorgaben in den Exportmärkten bei. Denk Pharma bietet neben dem Arzneimittelvertrieb auch Kontraktmanufakturing und Lizenzierungsdienstleistungen an, um anderen Unternehmen den Marktzugang zu erleichtern und gleichzeitig die eigene Produktionskapazität optimal auszunutzen.
Strategie & Regulierung
Die Exportorientierung auf Schwellenländer unterscheidet Denk Pharma von den meisten deutschen Generikaunternehmen, die primär den deutschen und europäischen Markt bedienen. Während die Produkte für den deutschen Markt den strengen Regulierungen des BfArM unterliegen, werden Exportprodukte nach den Zulassungsanforderungen der jeweiligen Zielmärkte hergestellt. Das Unternehmen nutzt hierbei ein Netzwerk von Partnern und Distributoren, um die spezifischen Anforderungen der lokalen Märkte zu erfüllen. Durch die Anpassung an regionale Vorschriften und kulturelle Gegebenheiten kann Denk Pharma eine bessere Marktpenetration erreichen und zur Verbesserung der regionalen Gesundheitsversorgung beitragen.
Außerdem verfolgt Denk Pharma eine Nachhaltigkeitsstrategie, die sich in der Auswahl der Rohstoffe und der Produktionsverfahren widerspiegelt. Umweltschutz und soziale Verantwortung sind Bestandteile des Unternehmensleitbildes.
Regionale Bedeutung
Denk Pharma ist ein Arbeitgeber in der Region München und Bayern und hat Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen und Forschungszentren etabliert. Diese Kooperationen fördern die Ausbildung von Fachkräften im pharmazeutischen Sektor und tragen zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei.
Ein weiterer Aspekt der regionalen Bedeutung ist das soziale Engagement von Denk Pharma. Das Unternehmen unterstützt verschiedene lokale Gesundheitsinitiativen und gemeinnützige Organisationen, um die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern und präventive Maßnahmen zu fördern.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Denk Pharma GmbH & Co. KG
Was macht Denk Pharma GmbH & Co. KG?
Denk Pharma GmbH & Co. KG stellt Generika her und vertreibt als Exporteur Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel in über 80 Ländern. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Exportgeschäft.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.